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Samstag, 28. September 2013

Haie gehören ins Meer oder auf den Sondermüll

Hai Noon - die Gefahr aus der Tiefe heißt Methylquecksilber  Foto: Sharkproject e.V
Ein in Deutschland neu entwickeltes und patentiertes High-Tech-Analyseverfahren bringt es an den Tag: 

Haie sind sehr gefährlich für Menschen 

- aber nur wenn man sie isst.


Eine Sharkproject-Stichproben-Analyse brachte bei in Deutschland erhältlichen Hai-Produkten weit über dem Gefahrengrenzwert liegende Konzentrationen von Methylquecksilber ans Licht. Methylquecksilber ist eines der stärksten biologischen Gifte.

Freitag, 20. September 2013

Ökostrom aus Biogas Biogas bietet neue Möglichkeiten

Jede Form von Biomasse kann zu Biogas vergoren werden. Im vergangenen Jahr war das oft die einzige Lösung um den Verlust zu mindern, hier am Beispiel verregneter Erdbeeren.
Foto: apn Photo/Felix Kaestle
Strom aus Biogas – das ist auch für kleinere Anlagen inzwischen realistisch, denn es gibt neue technische Verfahren. In Verbindung mit Stadtwerken und mittelständischer Industrie ist die Verwendung von Biogas auch als Gas- und Wärmelieferant möglich. Konsequenter Einsatz moderner verfahrenstechnischer Lösungen wie effizienter Aufbereitungs- und Mischtechnik, Einsatz von Hilfsstoffen und der Nutzung neuer Online-Messverfahren, lässt Biogas in Deutschland und auch weltweit zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Montag, 16. September 2013

Algen-Quark als Functional Food

Luftgetrocknete Algenflocken. Foto: ttz
Algen als Lebensmittel sind wahre Goldgruben. Algen sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Ballaststoffen. Algen und algenhaltige Lebensmittel stehen im asiatischen Lebensraum seit Jahrhunderten auf der Speisekarte und gelten als gesundheitsfördernde Delikatesse. In Deutschland sind Lebensmittel-Produkte aus Algen hingegen eine Seltenheit - Algen kommen hier meist in der Pharma- und Kosmetikindustrie zum Einsatz. Um das zu ändern, haben das ttz Bremerhaven und die Meierei Langenhorn die vitaminreiche Nahrung im Kühlregal etabliert.

Im Projekt „Algaefood" entwickelte das ttz Bremerhaven und die Meierei Langenhorn algenhaltige Milchprodukte zur Vorbeugung und zum Ausgleich von Ernährungsdefiziten. Quark und (Frisch-)Käseprodukte werden mit aufbereiteten Nordsee-Algen angereichert und so in funktionelle Lebensmittel umgewandelt, die einen zusätzlichen gesundheitlichen Effekt haben. Makro-Algen enthalten eine hohe Konzentration an Mineralstoffen, Vitaminen, Spurenelemente und Ballaststoffen bei einem geringen Fettgehalt.

Sonntag, 15. September 2013

Das Elektroauto kommt - bald

Hybrid in Serie seit 2008: Der finnische Fisker Karma PHEV mit Solardach! Foto: CC Wikipedia Steve Jurvetson
Verschlafenheit ist normalerweise nicht das Attribut der deutschen Automobil-Industrie. Woran liegt es also, dass 40 Jahre nach der Erfindung des Hybridmotors immer noch die Asiaten den Vorreiter machen - auch auf der diesjährigen IAA? Böse Zungen lästern schon, dass wohl die Töpfe der deutschen Entwicklungsgelder noch nicht bis zum Boden ausgeschöpft sind: A bissl was geht immer noch!

Aber es wird nun weltweit schick, sich umweltfreundlich und exklusiv fortzubewegen. Das Motto der diesjährigen IAA zeigt die Trendwende:  Geringerer Verbrauch, maximale Leistung.

Wie Franz Alt auf seiner Sonnenseite schreibt: "Die Deutschen sind zwar diesmal dabei, aber die Asiaten haben noch immer die Nase eindeutig vorn: Die Japaner, die Südkoreaner, die Chinesen sowie auch die USA und Frankreich. In Amerika werden zurzeit 35mal mehr E-Autos verkauft als in Deutschland.

Sonntag, 8. September 2013

Der deutsche Umweltpreis: Innovation + Nachhaltigkeit

Jürgen Schmidt auf dem Dach des memo-Firmengebäudes in Greußenheim: Die Begrünung trägt zur Wärmedämmung und damit zum Energieeinsparen im Unternehmen bei. Foto: memo AG
Der Deutsche Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist der höchstdotierte Umweltpreis Europas. Die Preisträger erwartet anteilig eine Gesamtsumme von 500.000 Euro. Der Umweltpreis zeichnet Leistungen aus, die als Vorbild zum Schutz und Erhalt der Umwelt dienen oder in Zukunft zu einer deutlichen Umwelt-Entlastung beitragen. Die Ausschreibung des Umweltpreises richtet sich an Personen, Firmen und Organisationen, dabei können Projekte, Maßnahmen oder Lebensleistungen einer Person prämiert werden.

Die Kandidaten für den Deutschen Umweltpreis werden der DBU vorgeschlagen. Vorschlagen dürfen Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften, Kirchen, Umwelt- und Naturschutzverbände, wissenschaftliche Vereinigungen und Forschungsgemeinschaften, das Handwerk und Wirtschaftsverbände. Sich selbst oder das eigene Projekt vorschlagen darf aber niemand. Die Jury besteht aus unabhängigen und herausragenden Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und gesellschaftlichen Gruppen, die vom DBU-Kuratorium ernannt werden. Diese Jury prüft die vorgeschlagenen Kandidaten und empfiehlt dem DBU-Kuratorium die Preisträger für das jeweilige Jahr. Danach fällt das DBU-Kuratorium die Entscheidung, wer den Preis verdient hat.

Freitag, 6. September 2013

Wenn die Waschmaschine mit dem Kraftwerk spricht

Cloud-Computing oder Desktop-Hintergrund? Foto: Joujou / pixelio.de
Das Partnerkonsortium Peer Energy Cloud, bestehend aus dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), AGT Germany, SEEBURGER AG und den Stadtwerken Saarlouis gehört zu den zwölf Gewinnern des Technologie- und Förder-Wettbewerbes „Trusted Cloud" des Bundeswirtschaftsministeriums.

Die privaten Haushalte verbrauchen rund ein Drittel des Stroms, der von Kraftwerken produziert und über die Netze der 700 Stadtwerke geliefert wird. Der Verbraucher weiß, wann er waschen will, die Spülmaschine laufen soll, die Stadtwerke wissen es nicht - noch nicht. Aktuell ist der tatsächliche Strombedarf zu einem bestimmten Zeitpunkt für die Stromerzeuger nicht verbrauchergenau voraussagbar. Standardlastprofile sind ungenau, der Lastgang lässt sich kaum optimieren, der Netzausbau muss sich an Spitzenlasten orientieren, Backup-Kraftwerke sind betriebsnotwendig.

Mittwoch, 28. August 2013

Endlich da: Einheitliche Aufladestecker für Mobiltelefone

Lange wurde darauf gewartet, nun ist sie da: Die Norm EN 62684:2010 "Spezifikationen für die Interoperabilität eines einheitlichen externen Stromversorgungsgeräts für die Anwendung bei datenübertragungsfähigen Mobiltelefonen". Dahinter verbirgt sich nichts anderes als die einheitliche Ladeschnittstelle für Mobiltelefone, egal von welchem Hersteller.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Renovieren, aber richtig


www.sonjawinzer.de  / pixelio.de
Schreinerbesteck Foto: www.sonjawinzer.de/pixelio.de
Wie jedes Jahr im Frühling überkommt uns die Lust an Neuem: Frische Farbe muss her und alles ein bisschen neuer und frischer und dann auch noch sauber geputzt wenn die Tage länger werden und die Sonne durch blitzblanke Scheiben lacht wie ein Versprechen auf baldigen Sommer. Da geht mancher durch die Wohnung und überlegt, wie er die lieb gewonnenen und alt gewordenen, geerbten oder alt gekauften Stücke ein wenig aufmotzen kann. Da kommt der Ökotipp vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) genau richtig.

Montag, 1. April 2013

Starkoch Vincent Klink: Maikäfer als Vorspeise

Maikäfer Foto: uschi dreiucker/pixelio.de
Eiweißreich und schmackhaft - Feinschmeckertun was für die Umwelt!

Vincent Klink, bekannter Sternekoch aus dem "ARD-Buffet" ist bekannt für kreativ-pragmatische Ideen. Er stellte sich ein für Mensch und Umwelt vorteilhaftes Rezept zur Bekämpfung von Maikäferplagen vor. "Diese Fortpflanzungsmaschinen sind wahre Eiweiß-Bomben - ein paar davon enthalten so viel Protein wie ein Steak", sagte er der Wochenzeitung "Die Zeit".

"Wenn sich jeder Deutsche eine Maikäfer-Vorspeise genehmigt, können wir auf Insektizide verzichten." Maikäfer sollten wie Honigbienen geröstet werden, jedoch ohne die zähen Flügel. "Man muss sie krachelig hinkriegen", erklärte Klink. Er befürchtet allerdings, dass seine Gäste auf der Wielandshöhe bei Stuttgart die mit etwas Salz, Curry und Pfeffer gewürzten Insekten nur mit verbundenen Augen essen würden. "Aber jedem erst die Augen verbinden geht auch schlecht im Restaurant." (sfr/AP)

Samstag, 2. März 2013

Großstädte und Energieversorger und ihr Umweltimage

Bürger in Deutschland interessieren sich mehr denn je für erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Sowohl im Privaten als auch in ihren Städten und Gemeinden ist das Umweltimage gefragt. Wo wohnt man gerne, wo ist man zufrieden? Wie kommt man zur Arbeit und was hat die Freizeit mit der Umwelt zu tun? Welches Umweltimage ist erwünscht bei welchen Konditionen? 

Das Umweltimage einer Stadt machen viele Bürger gerne an den Maßnahmen für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) fest. Genauso interessieren sie sich für die Förderung der Erneuerbaren Energien in ihrer Region und suchen Umweltaktivitäten und Informationsangebote bei den dezentralen Energieversorgern und Städten. 

Diese Ergebnisse einer gemeinsamen Studie des Competence Centers für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (CC4E) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, HAW Hamburg, und der strategischen Kommunikationsberatung fischerAppelt, advisors zeigen den Städten und Energieversorgern Potenziale auf, wie sie ihr Umweltimage verbessern können und das Vertrauen der Bürger gewinnen. 

Donnerstag, 7. Februar 2013

Valentinstag geht auch fair: Fairer Handel - Fairer Valentinstag!

Rosen gehören zum Valentinstag wie Sonne zum Sommer.  Foto: Claudia35 / Pixelio
Um den Bedarf an mehreren Millionen Tulpen, Rosen, Nelken oder Lilien pro Jahr zu decken, kommen 90 Prozent der Schnittblumen aus dem Ausland zu uns. Sie werden vor allem aus Ostafrika und Lateinamerika eingeflogen. Das Wissen um die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen auf Blumenfarmen trübt jedoch die Freude an den bunten Sträußen: Die Arbeiter bekommen nur geringe Löhne und sind einem übermäßigen Einsatz von zum Teil hochgiftigen Pflanzenschutzmitteln ausgesetzt. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) rät deshalb nur Blumen mit den Siegel "Flower-Label-Program" (FLP) oder Rosen mit dem "fairfleurs"-Siegel von TransFair zu kaufen.

Donnerstag, 29. November 2012

Eine Ehe in Deutschland hält länger

Die Ehe hat in Deutschland Dauer.
Foto: Gerd Altmann / Pixelio
Deutschland's Ehen halten immer länger. Wenn eine Ehe scheitert, ist es meist die Frau, die geht: Dies geht aus am Dienstag veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor. Danach wurden 2010 rund 187.000 Ehen nach einer durchschnittlichen Ehedauer von 14 Jahren und zwei Monaten geschieden - 1992 waren es nur 11 Jahre und 6 Monate. Aber bezogen auf einen Zeitraum von 25 Jahren scheitert in der Bundesrepublik mehr als jede dritte Ehe (39 Prozent). 

Der Wunsch nach Scheidung geht in der Mehrheit der Fälle (52,9 Prozent) von der Frau aus. Nur 38,9 Prozent der Scheidungsanträge im vergangenen Jahr reichten die Männer ein, in den übrigen Fällen beantragten beide Ehegatten die Scheidung gemeinsam. 

Wegen der längeren Ehedauer stieg auch das Durchschnittsalter der Geschiedenen auf einen Rekord: Die Männer waren im vergangenen Jahr bei ihrer Scheidung im Durchschnitt 44,7 Jahre alt, die Frauen 41,8 Jahre. 1992 waren Frauen bei der Scheidung 36,1 Jahre alt, und die Männer 39,0 Jahre.

Mittwoch, 28. November 2012

Stabile Stromversorgung mit „Kombikraftwerk 2“


Kombikraftwerk 2 fasst virtuell alle jeweils zur Verfügung
stehenden   erneuerbaren Energien zusammen und steuert damit
die Vollversorgung mit Strom. 
Foto: Detlev Müller / Pixelio
„Der globale Umweltwandel erfordert die Umstellung der Weltenergiesysteme auf emissionsärmere bzw. emissionsfreie Technologien. Die Anforderungen an die damit verbundenen Transformationsprozesse sind ohne Beispiel in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit: Bis zur Mitte dieses Jahrhunderts, also in nur 40 Jahren muss diese Transformation weitgehend abgeschlossen sein. Dies bedeutet, dass emissionsfreie Technologien in diesem Zeitraum praktisch vollständig die konventionellen Methoden zur Gewinnung fossiler Energieträger, ihrer Umwandlung und Nutzung ersetzen müssen.“ sagt Prof. Dr. Jürgen Schmid, aus der Sicht seiner Doppelrolle als Leiter des Fraunhofer Instituts in Kassel und Berater der Bundesregierung im Wissenschaftlichen Beirat für Globale Umweltveränderungen WBGU.

Welche Auswirkungen hat die Struktur der Stromversorgung?

Sonntag, 25. November 2012

Hochschulabschluss mit 99

Leo Plass, der mit 99 Jahren seinen Hochschulabschluss für Lehramt erfolgreich ablegte. Screenshot der Website der Eastern Oregon University vom 16.06.2011
Mit 99 Jahren hatte er endlich Zeit. Leo Plass aus dem US-Staat Oregon feiert seinen Hochschulabschluss. Vor wenigen Tagen erhielt Plass laut Bericht des Fernsehsenders KTVZ-TV, sein Abschlusszeugnis von der Eastern Oregon University in der Stadt La Grande überreicht.

Knapp 80 Jahre nachdem er ein Studium an der damaligen Eastern Oregon Normal School abgebrochen hatte, schaffte Plass den Hochschulabschluss. 1932 stand der Amerikaner bereits einmal kurz vor dem Abschluss mit dem Ziel, Lehrer zu werden. Durch die damalige Weltwirtschaftskrise hätte er aber als Lehrer nur ein Gehalt von 80 Dollar monatlich haben können, was nicht ausgereicht hätte, erklärte Plass. So habe er das Angebot eines Freundes nicht ablehnen können, der ihm eine Stelle im Holzfällergewerbe mit einer Vergütung von 150 Dollar pro Monat angeboten habe. (sfr)

Weitere Information: EOU awards degree to 99-year-old who attended in 1930

Artikel erschienen am 15.06.2011 in Epoch Times Deutschland

Samstag, 24. November 2012

Die nachhaltigsten Betriebe in Deutschland

Die Öko-Brauerei Neumarkter Lammsbräu ist zusammen mit BMW Sieger in Nachhaltigkeit. 
Deutschlands beste Berichte über Nachhaltigkeit kommen von BMW und der Öko-Brauerei Neumarkter Lammsbräu. In zwei Wettbewerben des IÖW/Future-Rankings für Großunternehmen und Mittelständler erzielten die Unternehmen die beiden ersten Plätze. Das Berliner Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und die Unternehmensinitiative „Future - verantwortung unternehmen" e. V. haben insgesamt 100 Nachhaltigkeitsberichte deutscher Unternehmen bewertet. Bei den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) landeten das Unternehmen memo ­ ein Spezialhändler für umweltfreundlichen Bürobedarf ­ und die Bremer Straßenbahn AG auf den Plätzen zwei und drei. Beim Ranking der Großunternehmen belegten die Berichte von Siemens und BASF den zweiten und dritten Platz. Die Preise überreichten Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, und Marlehn Thieme, Kommissarische Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Die Preisverleihung fand in der Berliner Repräsentanz der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit statt. 

Von der Leyen: „Gute Nachhaltigkeitsberichte sollen Schule machen"


„Verantwortliches Wirtschaften soll sich lohnen. Und immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland möchten nicht nur wissen, ob ein Unternehmen umweltfreundlich produziert und seine Beschäftigten anständig bezahlt, sondern auch, ob es etwa im fernen Produktionsland Kinderarbeit duldet. Strukturierte Nachhaltigkeitsberichte können helfen, diesen Fragen auf den Grund zu gehen.

Dienstag, 20. November 2012

Welt-Spitzentechnologie! Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk von Siemens hält 3-fach-Weltrekord

Im Bild die Montage der SGT5-8000H im Gasturbinenwerk Berlin. Foto: Siemens Pressefoto
Siemens errichtet im Hafen von Düsseldorf am Standort Lausward ein Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk (GuD) mit einer elektrischen Blockleistung von 595 Megawatt (MW). Der Wirkungsgrad beträgt mehr als 61 Prozent netto! 

Um diese Spitzenwerte noch zu krönen, soll die Abwärme für das Fernwärme-Netz der Stadt Düsseldorf genutzt werden. Nie zuvor konnten aus einem einzigen Kraftwerksblock im GuD-Betrieb 300 MW (thermisch) Fernwärme ausgekoppelt werden. Der Gesamtnutzungsgrad des Brennstoffs Erdgas steigt somit auf rund 85 Prozent. Mit diesen Top-Werten wird die neue Anlage in Düsseldorf zu einer der effizientesten und umweltfreundlichsten Anlagen der Welt.

Wirkungsgrad, Leistung und Wärmeauskopplung sind Weltrekord 

Donnerstag, 15. November 2012

Fundsters: Alternative zur Bankfinanzierung

Screenshot www.fundsters.de
Fundsters ist das erste universelle Crowdfunding-Plattform in Europa. Crowdfunding? Man nenn das auch Schwarmfinanzierung. Das ist die Alternative zur Bank, wenn Gründer, Projekte und Ideen ihren Kapitalbedarf  decken können mit Investoren, Fans und Unterstützern. Fundsters hat eine BaFin-Lizenz, die Finanzierungen über 100.000 Euro ermöglicht.

„Crowdfunding muss auch in Deutschland nicht wie bisher auf einzelne Branchen und Nischen reduziert bleiben. Diese Form der Kapital-Beschaffung ist die moderne Alternative zur klassischen Bankfinanzierung und zwar für jeden, der an den Erfolg einer Idee glaubt“, begründet Markus Brütsch, Mit-Gründer und CEO von Fundsters, den Launch der Plattform.

Freitag, 9. November 2012

Gesundbleiben am Arbeitsplatz - Einfach leben und nachhaltig handeln

Leitfaden "Nachhaltig Handeln". Foto: Screenshot/SFR
Für viele scheint Nachhaltigkeit eine moderne Floskel zu sein. Jetzt wurde im Forschungsprojekt „Nachhaltig Handeln im beruflichen und privaten Alltag" konkretisiert. 



In einigen ausgewählten Unternehmen gab es Workshops und Interviews sowohl mit den Führungskräften als auch Mitarbeitern. Dadurch sollte erfasst werden, welche betrieblichen Rahmenbedingungen für nachhaltiges Handeln hilfreich sind und welche Aktivitäten dies auch konkret umsetzen. 



Internet-Blockade in China und der deutsche Mauerfall

Screenshot von www.berlintwitterwall.com vom 05.11.2009.SFR

Kaum war die Twitter-Aktionsseite www.berlintwitterwall.com am 20. Oktober 2009 eröffnet, schon wurde sie blockiert durch die chinesischen Behörden. Weltweites Entsetzen zeigte sich nicht nur durch die Vielzahl der internationalen Zeitungsartikel zum Thema, sondern auch durch die Aufforderung an die rot-chinesische KP-Diktatur von Reporter ohne Grenzen (ROG), die virtuelle Plattform zum 20. Jahrestag des Mauerfalls in Deutschland wieder zu entsperren. Auf dieser Website können Menschen über den Kurznachrichtendienst Twitter ihre Gedanken und Wünsche zum Mauerfall am 9. November 1989 mitteilen.

Mittwoch, 7. November 2012

Putzdiplom + Video: Männerputzkurs - Hausarbeit macht Männer sexy

"Das bisschen Haushalt macht sich von allein, sagt mein Mann" ... aber nur solange er nicht selbst Hand anlegen muss. Denn dann ist es mit der Ausdauer schnell vorbei. Tatsächlich verbringen Männer nur halb so viel Zeit mit Hausarbeit wie Frauen - doch das könnte sich bald ändern. Denn laut einer kalifornischen Studie haben Männer, die mit anpacken, deutlich mehr Sex als Haushaltsmuffel. Wenn das kein Grund ist, endlich zum Putzlappen zu greifen?!

Doch wie bringt man Männern das ausgiebige, erfolgreiche und frustfreie Putzen bei? Kleinigkeiten werden gerne mal übersehen. Das Motto im Männer-Putzkurs ist Aushalten - Durchhalten - Mund halten. Und auch hier gilt wie fast immer: Männer und ihr Gerät! Technische Hilfen wie Staubsauger, Dampfreiniger, Spülmaschinen werden deutlich bevorzugt vor Putzlappen, Wassereinmer und Schrubber. Wie einer der Teilnehmer freimütig seufzend bekennt: "Das Auto macht man halt öfters sauber als die Toilette."

Der Männerputzkurs endet für alle Teilnehmer erfolgreich mit dem Putzdiplom und der Gewissheit, dass putzende Männer sexy sind und die glücklicheren Beziehungen führen. (sfr /wdw) 


Artikel erschienen am 18.07.2012 in Epoch Times Deutschland