Eben funktionierte der Empfang noch tadellos, im nächsten Moment ist das Netz weg oder das Handy abgestürzt. Mobilfunkkunden, denen das passiert, müssen damit rechnen, einer SMS-Attacke ausgesetzt zu sein. Denn: Nicht nur sogenannte Smartphones werden angegriffen, sondern auch weit verbreitete Handy-Modelle mit einfacheren Funktionen - und das mit Erfolg. Erforscht haben das Collin Mulliner und Nico Golde vom Fachgebiet Security in Telecommunications (SECT) der TU Berlin.
Rund 4,6 Milliarden Menschen nutzen die als „Feature Phones" bezeichneten kostengünstigen Geräte großer Hersteller. Für ihre Studie testeten die TU-Informatiker bekannte Handymodelle von Nokia, Samsung, Motorola, Sony-Ericsson, Micromax und LG, die zwar über verschiedene Multimedia-Fähigkeiten und einen Internet-Zugang verfügen, aber nicht als Smartphones gelten. „Aufgrund der hohen Verbreitung interessierten uns ‚Feature Phones' ganz besonders", erklärt Mulliner, der als Doktorand am Institut für Softwaretechnik und Theoretische Informatik arbeitet. Gemeinsam mit Masterstudent Nico Golde gelang es ihm, die Handys von Mobilfunknetzen zu trennen, Geräte komplett zum Absturz zu bringen oder gar mit SMS auszuschalten.
Rund 4,6 Milliarden Menschen nutzen die als „Feature Phones" bezeichneten kostengünstigen Geräte großer Hersteller. Für ihre Studie testeten die TU-Informatiker bekannte Handymodelle von Nokia, Samsung, Motorola, Sony-Ericsson, Micromax und LG, die zwar über verschiedene Multimedia-Fähigkeiten und einen Internet-Zugang verfügen, aber nicht als Smartphones gelten. „Aufgrund der hohen Verbreitung interessierten uns ‚Feature Phones' ganz besonders", erklärt Mulliner, der als Doktorand am Institut für Softwaretechnik und Theoretische Informatik arbeitet. Gemeinsam mit Masterstudent Nico Golde gelang es ihm, die Handys von Mobilfunknetzen zu trennen, Geräte komplett zum Absturz zu bringen oder gar mit SMS auszuschalten.