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Samstag, 2. März 2013

Großstädte und Energieversorger und ihr Umweltimage

Bürger in Deutschland interessieren sich mehr denn je für erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Sowohl im Privaten als auch in ihren Städten und Gemeinden ist das Umweltimage gefragt. Wo wohnt man gerne, wo ist man zufrieden? Wie kommt man zur Arbeit und was hat die Freizeit mit der Umwelt zu tun? Welches Umweltimage ist erwünscht bei welchen Konditionen? 

Das Umweltimage einer Stadt machen viele Bürger gerne an den Maßnahmen für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) fest. Genauso interessieren sie sich für die Förderung der Erneuerbaren Energien in ihrer Region und suchen Umweltaktivitäten und Informationsangebote bei den dezentralen Energieversorgern und Städten. 

Diese Ergebnisse einer gemeinsamen Studie des Competence Centers für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (CC4E) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, HAW Hamburg, und der strategischen Kommunikationsberatung fischerAppelt, advisors zeigen den Städten und Energieversorgern Potenziale auf, wie sie ihr Umweltimage verbessern können und das Vertrauen der Bürger gewinnen. 

Montag, 14. Januar 2013

AutoTram Extra Grand: Der längste Bus der Welt auf der IAA Nutzfahrzeuge

Die dreigliedrige AutoTram Extra Grand. Foto: Screenshot von Datenblatt/sfr 

Halb Omnibus, halb Straßenbahn - das Riesending dreht seine Runden auf dem DEKRA-Testgelände. Mit 30 Metern Länge und Platz für 256 Passagiere ist die AutoTram Extra Grand der längste Bus der Welt.

Der Wendekreis des dreigliedrigen Riesen-Fahrzeugs beträgt mindestens 25 Meter.Bei einer Breite von 2,55 Metern beträgt die Gesamthöhe 3,40 Meter. Das Gesamtgewicht beträgt etwa 45 Tonnen. Der 30-Meter-Bus verfügt neben der starren Hauptantriebsachse über vier gelenkte Achsen und damit eine unerwartet gute Kurvenführung im Gegensatz zu den etwas kürzeren Doppelgelenkbussen, die sich bereits in Deutschland im Einsatz bewährt haben.

Vier gelenkte Achsen

Durch diese neuartige und bereits patentierte Mehrachslenkung ist dieses Fahrzeug genaus leicht zu manövrieren wie der übliche 12-Meter-Stadtbus - und zwar vorwärts genauso wie rückwärts. Zusätzliches Schmankerl ist der Hybrid-Antrieb mit Range-Extender, der es der AutoTram Extra Grand ermöglicht, ganze acht Kilometer Fahrstrecke rein elektrisch zu überwinden.

Das stellt sicher, dass das Fahrzeug - entwickelt und gebaut von insgesamt sieben Partnern innerhalb des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten Förderprogramms "Innovative Regionale Wachstumskerne" - von jedem erfahrenen Busfahrer vorwärts wie rückwärts im Straßenverkehr bewegt werden kann.

Das ist ganz wichtig für die Zulassung der AutoTram Extra Grand, denn damit wird der vorgeschriebene Kreisradius von 12,5 Metern eingehalten. Die AutoTram Extra Grand hat tatsächlich auch keine Schleppkurve hat, ist das Gefährdungspotential für Radfahrer oder Fußgänger geringer als bei einem 18-Meter-Gelenkbus.

Riesen-Bus in engen Straßen

Richard Kiemer, langjähriger Mitarbeiter des AutoTram-Extra-Grand-Herstellers Göppel Bus, chauffierte das riesige Fahrzeug für die Erstpräsentation im August bereits durch enge Dresdner Straßen, berichtete das Fraunhofer-IVI-Institut. Das Urteil des routinierten Fachmanns: "Seit einigen Jahren fahre ich schon problemlos 24-Meter-Busse mit Personenanhänger. Nun sind es 6 Meter mehr - wieder eine Herausforderung. Aber man kommt auch damit um die Ecke."

Auch Liu Xiaoming, Direktor des Pekinger Nahverkehrs, durfte nach Fraunhofer_IVI-Bericht schon in dem übergroßen Gefährt am Lenkrad platznehmen und einen Fahrversuch wagen. Strahlend kommentierte er: "Der Bus sieht aus wie ein Schiff und fährt sich wie ein Auto - irgendwie gemütlich." Die Länge macht ihm also keine Angst. Und er sollte es wissen, hat er doch einen Fuhrpark von 220 000 Fahrzeugen zu verwalten.

Weitere Informationen: Datenblatt zu AutoTram® Extra Grand


Artikel erschienen am 24.09.2012 in Epoch Times Deutschland