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Samstag, 28. September 2013

Hawaii - Aufnahme von Super-Jupiter gelungen


Links: Nahinfrarotlicht (Wellenlängen 1,2 bis 2,4 Mikrometer). Mitte:  Signal-zu-Rauschen-Karte. Je weißer ein Fleck, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich nicht um einen zufälligen Störeffekt handelt, sondern dass dort tatsächlich ein Himmelskörper zu sehen ist. Die weiße Farbe des Super-Jupiter-Fleckchens oben links zeigt, dass es sich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit um einen tatsächlichen Nachweis handelt. Rechts: Nahinfrarotlicht (Wellenlänge 3,8 Mikrometer)  Foto: NAOJ / Subaru / J. Carson (College of Charleston) / T. Currie (University Toronto)

Ein "Super-Jupiters", der den massereichen Stern κ Andromedae umkreist, wurde aufgenommen mit dem Subaru-Teleskop auf Hawaii. Das ist ein seltener Glücksfall, denn damit können die Forscher die aktuellen Modelle der Planetenentstehung und ihre Vorhersagen zu Planeten um massereiche Sterne testen. Der Gasriese hat etwa das 13fache der Masse des Planeten Jupiter, sein Mutterstern das 2,5-fache der Sonnen-Masse. Alles deutet darauf hin, dass der Planet ähnlich entstanden ist wie normale Planeten mit geringerer Masse: in einer "protoplanetaren Scheibe" aus Gas und Staub, die den neugeborenen Stern umgab.

Freitag, 27. September 2013

Wieviel Energie braucht Deutschland?

"Die Kosten fossiler Energieimporte2000-2012"- Kurz-Studie
Was nützt die ganze Diskussion über die Kosten der Energiewende, wenn die Rechengrundlage nicht klar offengelegt ist? Die Kosten für den Energieimport, netto oder brutto inklusive der CO2-Emissionen, Wertschöpfung, Wechselkurs-Risiken oder Kosten strategischer Vorratshaltung?

Darüber Aufschluss gibt eine Kurz-Studie auf Bärbel-Höhn.de. Die Studie zeigt nicht nur die Kosten der fossilen Importabhängigkeit Deutschlands, sondern auch Kostenszenarien, Risiken und Einsparmöglichkeiten werden schlüssig aufgelistet und mit Tabellen und Grafiken leicht verständlich dargestellt.

Dienstag, 20. November 2012

Welt-Spitzentechnologie! Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk von Siemens hält 3-fach-Weltrekord

Im Bild die Montage der SGT5-8000H im Gasturbinenwerk Berlin. Foto: Siemens Pressefoto
Siemens errichtet im Hafen von Düsseldorf am Standort Lausward ein Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk (GuD) mit einer elektrischen Blockleistung von 595 Megawatt (MW). Der Wirkungsgrad beträgt mehr als 61 Prozent netto! 

Um diese Spitzenwerte noch zu krönen, soll die Abwärme für das Fernwärme-Netz der Stadt Düsseldorf genutzt werden. Nie zuvor konnten aus einem einzigen Kraftwerksblock im GuD-Betrieb 300 MW (thermisch) Fernwärme ausgekoppelt werden. Der Gesamtnutzungsgrad des Brennstoffs Erdgas steigt somit auf rund 85 Prozent. Mit diesen Top-Werten wird die neue Anlage in Düsseldorf zu einer der effizientesten und umweltfreundlichsten Anlagen der Welt.

Wirkungsgrad, Leistung und Wärmeauskopplung sind Weltrekord