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Freitag, 1. Februar 2013

Stark bleiben im Alter mit starker Nachbarschaft

Alte Frau reicht dem Nachbarskind zu Ostern etwas Süßes über den Zaun. Foto: erysipel / Pixelio

Nachbarn sind für ältere Menschen neben Familienangehörigen und Freunden wichtige Kontaktpersonen. In einer repräsentativen Umfrage zu nachbarschaftlichen Kontakten von TNS Emnid gab ein Viertel der Befragten an, mit den Nachbarn befreundet zu sein. Zudem ergab eine Umfrage von „www.apotheken-umschau.de“ im April 2011, dass fast drei Viertel der befragten Nachbarn sich gegenseitig aushelfen, etwa mit kleineren Hilfeleistungen, Botengängen oder Leihgaben. Vier von zehn Befragten laden sich gegenseitig ein, ebenso viele feiern gelegentlich Nachbarschaftsfeste.

Sonntag, 25. November 2012

Hochschulabschluss mit 99

Leo Plass, der mit 99 Jahren seinen Hochschulabschluss für Lehramt erfolgreich ablegte. Screenshot der Website der Eastern Oregon University vom 16.06.2011
Mit 99 Jahren hatte er endlich Zeit. Leo Plass aus dem US-Staat Oregon feiert seinen Hochschulabschluss. Vor wenigen Tagen erhielt Plass laut Bericht des Fernsehsenders KTVZ-TV, sein Abschlusszeugnis von der Eastern Oregon University in der Stadt La Grande überreicht.

Knapp 80 Jahre nachdem er ein Studium an der damaligen Eastern Oregon Normal School abgebrochen hatte, schaffte Plass den Hochschulabschluss. 1932 stand der Amerikaner bereits einmal kurz vor dem Abschluss mit dem Ziel, Lehrer zu werden. Durch die damalige Weltwirtschaftskrise hätte er aber als Lehrer nur ein Gehalt von 80 Dollar monatlich haben können, was nicht ausgereicht hätte, erklärte Plass. So habe er das Angebot eines Freundes nicht ablehnen können, der ihm eine Stelle im Holzfällergewerbe mit einer Vergütung von 150 Dollar pro Monat angeboten habe. (sfr)

Weitere Information: EOU awards degree to 99-year-old who attended in 1930

Artikel erschienen am 15.06.2011 in Epoch Times Deutschland

Dienstag, 20. November 2012

Wie Deutschland altert - 60 Prozent mehr 80-Jährige bis 2030

Wie sich die Bevölkerungszahl verändert   Foto: BBSR 
Deutschland altert! Das durchschnittliche Alter der Bevölkerung steigt von aktuell 43 Jahren auf über 47 Jahre im Jahr 2030 - in weiten Teilen Ostdeutschlands sogar über 50 Jahre. Am meisten aber steigt die Zahl der über 80-Jährigen, bis 2030 werden es rund 60 Prozent mehr sein als heute. Das sind die Ergebnise der neuen Bevölkerungsprognose des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). 

In Deutschland lebten 2010 ganze 81,2 Millionen Menschen, der Prognose zufolge werden es 2030 nur noch 79,2 Millionen Menschen sein. Der Bevölkerungsrückgang beträgt zwar insgesamt nur drei Prozent, doch die regionalen Unterschiede sind beachtlich: Immer mehr schrumpfenden Kommunen stehen einige wenige Kommunen mit teils kräftigem Wachstum gegenüber. Das sind auch die wirtschaftstarken Metropolen Frankfurt, Stuttgart und Hamburg. München erwartet mit zehn Prozent bis
Wie die Bevölkerung altert  Foto: BBSR 
2030 das stärkste Bevölkerungsplus. Ganz anders ist der Trend in vielen ländlichen Landkreisen. Sie werden teilweise mehr als ein Fünftel an Bevölkerung verlieren. „Der demografische Wandel droht, die Unterschiede zwischen wachsenden und schrumpfenden Regionen zu vertiefen. Gerade Regionen mit stark abnehmender Bevölkerung benötigen auch weiterhin eine gute Infrastruktur-Ausstattung", sagte Harald Herrmann, Direktor und Professor des BBSR, bei der Vorstellung der Prognose. 

Mehr Haushalte trotz sinkender Bevölkerungszahl 

Zwar werden 2030 weniger Menschen in Deutschland leben, die Zahl der privaten Haushalte wird hingegen auf 41,3 Millionen steigen (2010: 40,3 Millionen). Der Zuwachs speist sich vor allem aus 1-bis 2-Personen-Haushalten, deren Zahl bis 2030 um fünf Prozent steigen wird. Während in den ländlichen Räumen immer mehr ältere Menschen in kleineren Haushalten leben, zieht es junge Paare und Singles in die Großstädte. „Gerade in Ballungsräumen wird die Nachfrage nach Wohnraum weiter wachsen.