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Dienstag, 17. Dezember 2013

Friedliche Katastrophe: Wenn der Strom ausfällt …

Foto: Guenter Hamich/pixelio.de
Stromausfälle in Europa und Nordamerika haben in den letzten Jahren einen nachhaltigen Eindruck von der Verletzbarkeit moderner Gesellschaften gegeben. Verantwortliche in Politik und Wirtschaft und jeder Einzelne sind angesichts des Horrorszenarios Stromausfall zur Vorsorge gedrängt.

Strom ist allgegenwärtig: Telefon, Kühlschrank und Licht funktionieren nur dank ständiger Energiezufuhr. Wir sind angewiesen auf eine unterbrechungsfreie Stromversorgung für Ampeln, U-Bahnen und Wasserwerke, Krankenhäuser, Computer und Industrieproduktion. Welche katastrophalen Folgen ein großflächiger und langandauernder Stromausfall hätte, zeigen KIT-Forscher in ihrer neuesten Studie.

Freitag, 13. Dezember 2013

Mehr Lebensqualität durch Qi-Management

Mehr Lebensqualität statt Stress!  Foto: rafiki/pixelio.de
Bessere Arbeitsergebnisse und eine höhere Lebensqualität – das Modell des Qi Managements verknüpft asiatische Philosophie mit modernen Managementwissen und Stressbewältigungstechniken. Dr. Jürgen K. A. Gottschalck, Professor für Einkauf und Logistik an der Hochschule Pforzheim, und Dr. Alfons Heinz-Trossen, Dozent, Unternehmensberater und Psychotherapeut, entwickelten eine Managementstrategie deren Grundlage die Maxime „Der Weg ist das Ziel“ bildet.

Das Konzept verknüpft asiatische Erfahrungen und Methoden der Stress-Bewältigung mit westlichen Kennzahlenmodellen, verbindet die Philosophie der asiatischen Kampftechnik mit dem Arbeitsalltag des Managers. Ziel des Qi Managements: Optimaler Erfolg bei größere Zufriedenheit!

Donnerstag, 12. Dezember 2013

In Zukunft besserer Schutz vor elektromagnetischen Feldern?


Plasma im elektromagnetischen Feld.
Foto: Th. Reinhardt/pixelio.de
Nach langem Zögern hatte am 3. Mai 2013 das Bundeskabinett die Änderungsverordnung nach Maßgabe des Bundesrats verabschiedet.

In der heutigen Umwelt sind die Menschen zunehmend elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern ausgesetzt. Alle Anwendungsbereiche elektrischer Energie sind mit niederfrequenten elektrischen und magnetischen Feldern verbunden, auch bei der Strom-Übertragung. Deshalb soll die neue Änderungsverordnung besser für Schutz und Vorsorge vor gesundheitlichen Auswirkungen nichtionisierender Strahlung beim Ausbau der Übertragungsnetze im Hoch- und Höchstspannungsbereich sorgen.
Zur Gesundheitsvorsorge wird beim Bau neuer Strom-Trassen künftig die Überspannung von Wohngebäuden untersagt. Auch sollen beim Ausbau der Strom-Netze elektrische und magnetische Felder minimiert werden. Wie die  allgemeine Verwaltungsvorschrift dazu aber aussehen wird, und wie sie dann zu interpretieren ist, ist offen. Das kann auch für Privatleute spannend werden, da auch Änderungen bei Hochfrequenz-Anlagen und Funk-Anlagen vorgesehen sind.
Quelle: BMU

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Wechselwille in Deutschland - beim Stromanbieter

Schon Stromtarif gewechselt?  Foto: Thorben Wengert/pixelio.de 
Mehr als die Hälfte der Deutschen hat bereits den Stromanbieter oder den Stromtarif aktiv gewechselt, das ist die Erkenntnis aus der neuesten Umfrage von TNS Infratest. Das widerlegt den bisherigen Gemeinplatz, dass die Deutschen zwar unzufrieden seien, aber nicht wechselwillig.

Nicht nur der Preis entscheidet

Wichtig sind die jährlichen Gesamtkosten, doch zu mehr als 40 Prozent wird die Entscheidung durch andere Aspekte wie die Preisgarantie, Boni, Zusatzleistungen und natürlich dem Image des Anbieters bestimmt. Gerade bei Stadtwerken gäbe es da Chancen und Risiken, je informierter der Verbraucher ist, so TNS Infratest.

Lesen Sier hier: Stromanbieter-Wechsel leicht gemacht
und Was Strom wirklich kostet

Sonntag, 29. September 2013

Da geht uns Verbrauchern ein Licht auf!

Vollbeleuchtung mit LED.  Foto: Jörg Siebauer/pixelio.de
Endlich sind sie da, die neuen Energie-Effizienz-Etiketten, die den Verbrauch von Lampen kennzeichnen. Die besonders sparsamen LEDs tragen jetzt die neue Energieeffizienz-Klasse A+ und A++, das lässt sich an den Etiketten erkennen, die Verbraucher bereits von Kühl- und Friergeräten, Waschmaschinen, Trockner oder Fernsehern gewohnt sind.

Freitag, 27. September 2013

Will die EU Energie doch dezentral organisieren?

Mini-Windkraft-Turbinen auf einem Haus in London. Foto: Judith
Völlig entgegengesetzt zu den Partei-Parolen von EU-Energie-Kommissar Günther Oettinger (CDU), hat die EU eine Entschließung zur Annahme vorgelegt, die Strom- und Wärme-Erzeugung in kleinem und kleinstem Maßstab vorsieht zur Sicherung der Verbraucher vor Energie-Armut.

Während Oettinger, nach Äußerungen der SZ von März 2013 - Freitagsausgabe -  von der Wiederauflage der Förderung für Atomkraftwerke AKW sprach, plädiert das EU-Parlament in seinem Antrag für Mini-Blockheizkraftwerke, Biomasse-Anlagen und Photovoltaik, genau wie Kleinwindkraftanlagen für Privatpersonen, Gruppen und Kommunen. Ziel ist es, eine größere Unabhängigkeit von Energieimporten und damit eine bessere Sicherung des Lebensstandard zu erreichen.

Wieviel Energie braucht Deutschland?

"Die Kosten fossiler Energieimporte2000-2012"- Kurz-Studie
Was nützt die ganze Diskussion über die Kosten der Energiewende, wenn die Rechengrundlage nicht klar offengelegt ist? Die Kosten für den Energieimport, netto oder brutto inklusive der CO2-Emissionen, Wertschöpfung, Wechselkurs-Risiken oder Kosten strategischer Vorratshaltung?

Darüber Aufschluss gibt eine Kurz-Studie auf Bärbel-Höhn.de. Die Studie zeigt nicht nur die Kosten der fossilen Importabhängigkeit Deutschlands, sondern auch Kostenszenarien, Risiken und Einsparmöglichkeiten werden schlüssig aufgelistet und mit Tabellen und Grafiken leicht verständlich dargestellt.

Donnerstag, 26. September 2013

Gedruckte organische Solarzellen für Architektur und Design

Das ist eine Gartenlampe! Solar-Art © 2013 BELECTRIC Solarkraftwerke Gmb
Knaller-Innovation im Herbst! Die neuste technologische Entwicklung im Bereich der organischen Photovoltaik - Solarte - ist reif für den Markt und steht direkt dem Verbraucher zur Verfügung.

Mit Solarte wendet sich BELECTRIC,  Produzent organischer Solarzellen, mit einer kompletten Produktlinie direkt an Designer und Architekten.Diese neue Produktlinie soll Formensprache und Gestaltungsmöglichkeiten für Designer bereitstellen und öffnet ästhetisch, ökologisch sowie ökonomisch völlig neue Wege Photovoltaik in Produkte zu integrieren und somit Energie für vielfältige Anwendungen direkt am Ort der Nutzung zu erzeugen. Die Markteinführung findet auf der 28th EU PVSEC 2013 (European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition) vom 01. bis zum 03. Oktober 2013 in Paris statt (Halle 2 Stand B/17).

"Solarte"  ist ein photovoltaisch aktives Basismaterial und frei gestaltbar in Design, Form und Material. Es ist für die einfache Integration in Anwendungen und Produkten bestens geeignet. Die Stromerzeugung erfolgt über organische Halbleiter auf Kohlenstoffbasis, die in gedruckten OPV Modulen unter Licht-Einfluss Energie erzeugen. Die Solarzellen werden hierbei in einem kosteneffizienten Druckverfahren hergestellt.

Dienstag, 24. September 2013

Was kostet Strom wirklich?

Screenshot aus Studie
Endlich ein Vergleich von staatlicher Förderung und gesamtwirtschaftlichen Kosten zwischen konventioneller Energie wie Kohle- und Atomkraftwerken auf der einen Seite und erneuerbarer Energie auf der anderen Seite.

Screenshot aus der Studie
Die Frage, was wirklich wirtschaftlich, muss neue Debatten auslösen, die die Zukunft der Energie-Versorgung in Deutschland in ein vernünftiges gesamt-wirtschaftliches und nicht nur parteipolitisches Licht rückt!

Hier die Studie zum Download (Pdf 1,54 MB)

Sonntag, 22. September 2013

Atomausstieg: Gewinne gleichen die Verluste aus

Viele haben es befürchtet und Horrorszenarien heraufbeschworen, die Krise in der Krise aber kam nicht.

Der deutsche Atomausstieg hat nicht zu einer Wertvernichtung größeren Ausmaßes in der deutschen Volkswirtschaft geführt. Die Energiewende bewirkte eine Art Vermögenstransfer von Atomkonzernen zu Unternehmen der erneuerbaren Energien. Die Kursgewinne in der Branche der erneuerbaren Energien konnten die Verluste der Atomkonzerne fast ausgleichen. Das zeigt eine Studie des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA). Hauptprofiteure der deutschen Energiewende im benachbarten Ausland sind nach der Bonner Studie die österreichischen Energiekonzerne.

Nach Fukushima gingen die Kurse der Energiekonzerne in die Knie. In den ersten 20 Handelstagen nach der Katastrophe sanken die um die allgemeinen Bewegungen des Marktes korrigierten Kurse der großen Energiekonzerne um 3,5 Prozent. In der gleichen Zeit stiegen die Kurse der börsennotierten Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien um eine marktbereinigte Kursteigerung von rund 18 Prozent.

Freitag, 20. September 2013

Ökostrom aus Biogas Biogas bietet neue Möglichkeiten

Jede Form von Biomasse kann zu Biogas vergoren werden. Im vergangenen Jahr war das oft die einzige Lösung um den Verlust zu mindern, hier am Beispiel verregneter Erdbeeren.
Foto: apn Photo/Felix Kaestle
Strom aus Biogas – das ist auch für kleinere Anlagen inzwischen realistisch, denn es gibt neue technische Verfahren. In Verbindung mit Stadtwerken und mittelständischer Industrie ist die Verwendung von Biogas auch als Gas- und Wärmelieferant möglich. Konsequenter Einsatz moderner verfahrenstechnischer Lösungen wie effizienter Aufbereitungs- und Mischtechnik, Einsatz von Hilfsstoffen und der Nutzung neuer Online-Messverfahren, lässt Biogas in Deutschland und auch weltweit zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Dienstag, 17. September 2013

EcoTopTen-Liste - Strom sparen mit dem Wäsche-Trockner

Großer Waschtag im Hochgebirge. Gesehen bei der Plattkofelhütte
 in Südtirol. Foto: Thommy Weiss / 
pixelio.de
Mit Luft und Sonne auf altbewährter Wäsche-Leine die Wäsche zu trocknen ist leider ziemlich out. In manchen Gegenden auch deshalb, weil sich nicht nur Pollen und Stäube, sondern gerne auch Vögel auf der Wäscheleine - auch mit frischer Wäsche - niederlassen. Und die Hinterlassenschaften der Vögel sind nicht nur unschön und ätzend, sondern können auch bakteriell belastet sein.

Luft und Sonne sind zwar die umweltfreundlichsten und kosten-günstigsten Wäschetrockner, doch unter diesen Aspekten und aus Platzgründen kann man auch auf einen elektrischen Trockner ausweichen. Ein solcher Trockner, Tumbler oder Tümmler, sollte möglichst energieeffizient sein.

Freitag, 13. September 2013

Stromanbieter-Wechsel leicht gemacht

Stromanbieter wechseln? Foto: bjoernschwarz/pixelio-de
259 Euro jährlich im Schnitt kann ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden durch einen Stromanbieter-Wechsel sparen, hat das unabhängige Verbraucherportal Verivox errechnet.

In Zeiten von knappen Kassen erstaunt es, dass gerade einmal ein Fünftel der Verbraucher seit der Öffnung des deutschen Strommarktes von der Möglichkeit den Stromanbieter zu wechseln Gebrauch gemacht hat. Dabei ist der Wechsel des Versorgers denkbar einfach und die Angst, plötzlich im Dunkeln zu sitzen, völlig unbegründet.

Mit 4000 Kilowattstunden ist ein Vierpersonenhaushalt meist gut versorgt. Die vermutete Ersparnis bezieht sich auf einen Wechsel aus dem Grundversorgungstarif zu einem Tarif ohne Vorauskasse, also ohne jegliches Risiko und mit geringstmöglichem Aufwand.

Online den richtigen Tarif finden

Montag, 9. September 2013

Klimawandel + saure Ozeane: Methanhydrat weckt Begehrlichkeiten

Mit Methanhydrat durchsetzer Sedimentbrocken. Foto: IFM-GEOMA
„Die Ansichten über Methanhydrate und die Prioritäten in der Forschung haben sich in den vergangenen 25 Jahren immens verändert." Dies kann kaum jemand besser beurteilen als Prof. Dr. Erwin Suess. Der Meeresgeologe, der 1984 die ersten unterseeische Methanquellen vor der Küste von Oregon entdeckte und 1996 die ersten großen Brocken des „Brennenden Eises" aus den Tiefen des Pazifiks barg, wurde jetzt für sein Lebenswerk geehrt. Auf der 7. International Conference on Gas Hydrates in Edinburgh erhielt er den „Lifetime Achievement Award".

Methanhydrat ist mögliche Energiequelle

„Dies ist auch heute noch der wichtigste Anreiz der Gashydrat-Forschung zum Beispiel in China, Japan, Indien und den USA." Kurz darauf entdeckten Wissenschaftler, dass sich das Methanhydrat im Meeresboden gegen Kohlendioxid-Hydrat austauschen lässt. Forschung und Wirtschaft zogen in Erwägung, diese Möglichkeit großtechnisch zu nutzen um Kohlendioxid als Hydrat zu speichern und das frei gesetzte Methan abzubauen. „Diese Art der unterseeischen Nutzung befindet sich zurzeit im Erprobungsstadium", weiß Suess.

Methanhydrat als Treibhausgas gefürchtet

Sonntag, 8. September 2013

Der deutsche Umweltpreis: Innovation + Nachhaltigkeit

Jürgen Schmidt auf dem Dach des memo-Firmengebäudes in Greußenheim: Die Begrünung trägt zur Wärmedämmung und damit zum Energieeinsparen im Unternehmen bei. Foto: memo AG
Der Deutsche Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist der höchstdotierte Umweltpreis Europas. Die Preisträger erwartet anteilig eine Gesamtsumme von 500.000 Euro. Der Umweltpreis zeichnet Leistungen aus, die als Vorbild zum Schutz und Erhalt der Umwelt dienen oder in Zukunft zu einer deutlichen Umwelt-Entlastung beitragen. Die Ausschreibung des Umweltpreises richtet sich an Personen, Firmen und Organisationen, dabei können Projekte, Maßnahmen oder Lebensleistungen einer Person prämiert werden.

Die Kandidaten für den Deutschen Umweltpreis werden der DBU vorgeschlagen. Vorschlagen dürfen Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften, Kirchen, Umwelt- und Naturschutzverbände, wissenschaftliche Vereinigungen und Forschungsgemeinschaften, das Handwerk und Wirtschaftsverbände. Sich selbst oder das eigene Projekt vorschlagen darf aber niemand. Die Jury besteht aus unabhängigen und herausragenden Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und gesellschaftlichen Gruppen, die vom DBU-Kuratorium ernannt werden. Diese Jury prüft die vorgeschlagenen Kandidaten und empfiehlt dem DBU-Kuratorium die Preisträger für das jeweilige Jahr. Danach fällt das DBU-Kuratorium die Entscheidung, wer den Preis verdient hat.

Sonntag, 24. März 2013

Atomausstieg jetzt 160.000 Demonstranten in über 20 Städten für sofortigen Atomausstieg

Die Energiewende - nicht allein - aber zunächst eine deutsche Aufgabe.   Foto: Bernd Wachtmeister / Pixelio
Zum ersten Mal in der Geschichte der Anti-Atom-Bewegung demonstrierten heute unter dem Motto „Atomkraft – Schluss!“ gleichzeitig in über 20 Städten insgesamt 160.000 Menschen für ein schnelles Ende der Atomkraft. 

In der Bundeshauptstadt Berlin zogen 25.000 Atomkraftgegner vor die CDU-Zentrale und forderten Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, ohne jede Verzögerung das Ende der Atomenergienutzung in Deutschland durchzusetzen. Zu den Demonstrationen in Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Kiel, Bremen, Hannover, Göttingen, München, Fürth, Landshut, Mannheim, Freiburg, Ulm, Bonn, Münster, Essen, Mainz, Dresden, Magdeburg, Güstrow und Erfurt hatten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, Attac, Campact, Robin Wood, contrAtom, die NaturFreunde Deutschland und die IG Metall aufgerufen.

Samstag, 2. März 2013

Großstädte und Energieversorger und ihr Umweltimage

Bürger in Deutschland interessieren sich mehr denn je für erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Sowohl im Privaten als auch in ihren Städten und Gemeinden ist das Umweltimage gefragt. Wo wohnt man gerne, wo ist man zufrieden? Wie kommt man zur Arbeit und was hat die Freizeit mit der Umwelt zu tun? Welches Umweltimage ist erwünscht bei welchen Konditionen? 

Das Umweltimage einer Stadt machen viele Bürger gerne an den Maßnahmen für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) fest. Genauso interessieren sie sich für die Förderung der Erneuerbaren Energien in ihrer Region und suchen Umweltaktivitäten und Informationsangebote bei den dezentralen Energieversorgern und Städten. 

Diese Ergebnisse einer gemeinsamen Studie des Competence Centers für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (CC4E) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, HAW Hamburg, und der strategischen Kommunikationsberatung fischerAppelt, advisors zeigen den Städten und Energieversorgern Potenziale auf, wie sie ihr Umweltimage verbessern können und das Vertrauen der Bürger gewinnen. 

Samstag, 23. Februar 2013

Grundlagenforschung für Silicium in Solarzellen

Ortsaufgelöste Messung des Stroms einer Solar-Zelle unter Beleuchtung. In dem fünf mal fünf Millimeter großen Bereich sind Kontakte (schwarze Balken) sowie dunkle Bereichegezeigt, in denen die erzeugte elektrische  Leistung reduziert ist. Der weiße Kreis markiert einen besonders schädlichen Defekt.  Foto: Uni Göttingen
Immer effizienter und kostengünstiger müssen Solarzellen werden, damit sie konkurrenzfähig bleiben. Das zu erreichen ist das Ziel eines internationalen Verbundprojekts mit Beteiligung der Universität Göttingen. Die Forscher beschäftigen sich mit den Auswirkungen von Defekten in Silizium-Kristallen sowie mit deren Wechselwirkungen. Die Defekte führen dazu, dass ein Teil des aus Sonnenlicht erzeugten Stroms wieder verloren geht. Die Wissenschaftler der Göttinger Fakultät für Physik kooperieren bei dem Projekt mit Forschern in den USA und in Russland. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fördert das „Solarforschungscluster zur Ermittlung des maximalen Wirkungsgradniveaus von multikristallinem Silicium (SolarWinS)“ drei Jahre lang mit 6,5 Millionen Euro, davon fließen rund 860.000 Euro in das Göttinger Teilprojekt. 

Montag, 18. Februar 2013

Stromtarif-Rechner - Run auf Ökostrom vorbei

Erneuerbare Energie. Foto: Trygvetv-GNU
Das Seebeben vor der Küste Japans, in dessen Folge es zur schwersten Atomkatastrophe seit der Nutzung der Kernenergie kam, jährt sich dieser Tage zum ersten Mal. Unmittelbar nach dem Unglück entbrannte in Deutschland eine grundlegende Debatte um die Zukunft der Kernenergie, die den Weg für eine umfassende Energiewende bereitete. Parallel stieg die Nachfrage nach Ökostrom unter dem Schlagwort des „privaten Atomausstiegs" sprunghaft an. Bundesweit kam es zu einem regelrechten Hype um „grünen" Strom. Wie aber hat sich das Interesse an Ökostrom seitdem entwickelt? Gibt es einen nachhaltigen Trend hin zu „sauberer" Energie oder hat sich die Nachfrage nach „grünem" Ökostrom bereits ein Jahr nach dem Unglück wieder normalisiert? 

Freitag, 15. Februar 2013

Das Scheitern der Energiewende? „Stoppt den Solar-Ausstieg“

Heute um 13 Uhr beginnt vor dem Brandenburger Tor auf dem Platz des 18. März in Berlin die Kundgebung gegen das Solar-Ausstieg-Gesetz und gegen das Scheitern der Energiewende. 

Die Kundgebung wird ca. bis 16 Uhr dauern. 


Redner bei der Groß-Kundgebung: 


* Sigmar Gabriel (SPD-Parteivorsitzender) 

* Jürgen Trittin (Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen) 

* Gregor Gysi (Fraktionsvorsitzender Die Linke)