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Montag, 16. September 2013

Algen-Quark als Functional Food

Luftgetrocknete Algenflocken. Foto: ttz
Algen als Lebensmittel sind wahre Goldgruben. Algen sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Ballaststoffen. Algen und algenhaltige Lebensmittel stehen im asiatischen Lebensraum seit Jahrhunderten auf der Speisekarte und gelten als gesundheitsfördernde Delikatesse. In Deutschland sind Lebensmittel-Produkte aus Algen hingegen eine Seltenheit - Algen kommen hier meist in der Pharma- und Kosmetikindustrie zum Einsatz. Um das zu ändern, haben das ttz Bremerhaven und die Meierei Langenhorn die vitaminreiche Nahrung im Kühlregal etabliert.

Im Projekt „Algaefood" entwickelte das ttz Bremerhaven und die Meierei Langenhorn algenhaltige Milchprodukte zur Vorbeugung und zum Ausgleich von Ernährungsdefiziten. Quark und (Frisch-)Käseprodukte werden mit aufbereiteten Nordsee-Algen angereichert und so in funktionelle Lebensmittel umgewandelt, die einen zusätzlichen gesundheitlichen Effekt haben. Makro-Algen enthalten eine hohe Konzentration an Mineralstoffen, Vitaminen, Spurenelemente und Ballaststoffen bei einem geringen Fettgehalt.

Montag, 25. Februar 2013

HighChem - Essen ist Leben

Screenshot der Broschüre „HighChem hautnah – Aktuelles aus der Lebensmittelchemie“.  Foto:SFR
Passend zur aktuellen ARD-Themenwoche „Essen ist Leben" über die Zusammensetzung unserer Lebensmittel gibt es seit Mitte September die aktuelle Broschüre „HighChem hautnah - Aktuelles aus der Lebensmittel-Chemie" von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). 

Auf 100 Seiten informieren Lebensmittel-Chemiker über ihr verantwortungsvolles Arbeitsgebiet und geben Hintergrund-Informationen zur Lebensmittel-Zusammensetzung, Lebensmittel-Überwachung und -analytik, zu gesundheitlichen und toxischen Wirkungen, zur Lebensmittel-Erzeugung, aber auch zu Verpackungen und anderen Bedarfsgegenständen. 

Montag, 12. November 2012

Sind Futtermittel wichtig?

Stroh! Foto: Uli Stoll Outdoor-Fotografie info@parknplay.de/pixelio.de
Wollen Verbraucher wirklich wissen, was das Vieh frisst, dass dann hinterher auf dem Teller landet?

Die Antwort ist ein eindeutiges JA - sagt ein Studie der Universität Kassel.

Vor allem Bio-Konsumenten sind grundsätzlich bereit, für tierische Bio-Lebensmittel mehr zu bezahlen, wenn sie auf Basis regionaler Futtermittel erzeugt wurden. Das ist eine echte Chance für den regionalen Anbau von Eiweißpflanzen.

Ab 2015 dürfen Bio-Tierhalter ihre Tiere laut EU-Ökorichtlinie nur noch mit vollständig ökologisch erzeugten Futtermitteln versorgen. Für Wiederkäuer gilt diese Regelung schon jetzt. Bei Schweinen und Geflügel dürfen derzeit noch bis zu fünf Prozent konventionelle Futtermittel eingesetzt werden. Experten rechnen vor allem bei eiweißreichen Futtermitteln mit Engpässen, da der Anbau von Eiweißpflanzen in Deutschland wenig rentabel ist und die Flächen zurückgehen.

Donnerstag, 1. November 2012

Verzehrstudie offenbart Ernährungs-Fiasko

Dürfen es auch ein paar Vitamine sein? Foto: Maren Beßler/Pixelio
Zwei Drittel der Männer übergewichtig, jede zehnte Teenagerin mangelernährt: die Nationale Verzehrstudie über Ernährungsgewohnheiten der Deutschen zeigt akuten Handlungsbedarf! Eine Maßnahme ist die geplante Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel: Verbraucher sollen möglichst mit einem Blick erkennen, ob ein Lebensmittel für ausgewogene Ernährung eher förderlich oder hinderlich ist. Über die Frage, wie diese Kennzeichnung aussieht, herrscht allerdings heftiger Dissens zwischen Politik, Verbraucherverbänden und Lebensmittel-industrie. In fünf Vorträgen und auf einer Pressekonferenz beleuchten Experten die Vor- und Nachteile verschiedener Kennzeichnungs-Modelle in Europa, erläutern den wissenschaftlichen Kenntnisstand und gehen der Frage nach, wie die Industrie die Vorschriften tatsächlich umsetzt.