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Mittwoch, 29. Mai 2013

Renovieren, aber richtig


www.sonjawinzer.de  / pixelio.de
Schreinerbesteck Foto: www.sonjawinzer.de/pixelio.de
Wie jedes Jahr im Frühling überkommt uns die Lust an Neuem: Frische Farbe muss her und alles ein bisschen neuer und frischer und dann auch noch sauber geputzt wenn die Tage länger werden und die Sonne durch blitzblanke Scheiben lacht wie ein Versprechen auf baldigen Sommer. Da geht mancher durch die Wohnung und überlegt, wie er die lieb gewonnenen und alt gewordenen, geerbten oder alt gekauften Stücke ein wenig aufmotzen kann. Da kommt der Ökotipp vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) genau richtig.

Mittwoch, 6. März 2013

Blei und Nervengifte in EM-Trikots

Ohne sie wären auch die besten Kicker einfach nur gute Sportler - erst die Fans machen die EM 2012 zum Großereignis. Und viele echte Fans tragen das Trikot ihrer Mannschaft. Schön anzusehen, aber möglicherweise gesundheitsgefährlich - das meinen zumindest europäische Verbraucherschützer. Sie haben die offiziellen Trikots untersucht und schlagen Alarm. 

Johannes Kleis, Verbraucherschutz-Dachverband BEUC:"Es wurden neun der 16 Trikots getestet. In allen neun Trikots sind Substanzen angetroffen worden, die schädlich für den Verbraucher sein können." 

Und nicht irgendwelche Substanzen: Im Adidas-Trikot der deutschen Nationalmannschaft, fanden die Experten nach eigenen Angaben Schwermetalle wie Blei und toxische Verbindungen. In den Trikots von Spanien, Frankreich, Italien, Russland und der Ukraine wurden sie ebenfalls fündig. In den spanischen und den deutschen Fan-Klamotten steckt demnach sogar mehr Blei, als für Kinder empfohlen ist. Dabei kostet so ein Trikot bis zu 90 Euro. 

Donnerstag, 3. Januar 2013

Umwelt- und Gesundheitsrisiken beim Abbeizen vermeiden

Wie jedes Jahr im Frühling überkommt uns die Lust an Neuem: Frische Farbe muss her und alles ein bisschen neuer und frischer und dann auch noch sauber geputzt wenn die Tage länger werden und die Sonne durch blitzblanke Scheiben lacht wie ein Versprechen auf baldigen Sommer. Da geht mancher durch die Wohnung und überlegt, wie er die liebgewonnenen und altgewordenen, geerbten oder alt gekauften Stücke ein wenig aufmotzen kann. Da kommt der neuesete Ökotipp vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) genau richtig. 

Alte Türen, Holzfußböden oder Möbelstücke haben Charme und sehen mit einem neuen Anstrich wie neu aus. Zuvor muss jedoch meist der alte Lack ab. Entfernt werden kann er durch Abschleifen, Abbeizen oder Abweichen mit dem Heißluftgebläse. Vorsicht ist bei allen drei Möglichkeiten geboten, denn besonders Lacke aus den fünfziger und sechziger Jahren enthalten Schwermetalle in den Pigmenten, warnt der BUND. Sie gelangen beim Ablösen oft in die Umwelt. Dort reichern sie sich in Böden und Gewässern an und gelangen so auch in die Nahrungskette des Menschen. 

Beim Abschleifen des Lackes können die Schwermetalle auch als feiner Schleifstaub vom Menschen beim Atmen direkt aufgenommen werden. Um dies zu verhindern ist es ratsam, eine Schleifmaschine mit Staubsauger zu verwenden, für Frischluft zu sorgen und eine Atemschutzmaske zu tragen. Beim chemischen Abbeizen sind laugenhaltige Abbeizmittel erste Wahl. Lösemittelhaltige Abbeizer enthalten oft krebserregende Stoffe wie chlorierte Kohlenwasserstoffe, Methylenchlorid oder aromatische Verbindungen. Giftige Dämpfe können auch entstehen, wenn der Lack mit heißer Luft abgeweicht wird. 

Abgelöste Farbreste und Abbeizer gehören weder in den Hausmüll noch ins Abwasser. Die Reste müssen in verschlossenen Behältern gesammelt und deutlich etikettiert bei den kommunalen Sondermüll-Sammelstellen abgegeben werden. Zum Neuanstrich bieten sich Dispersionsfarben mit dem Label "Blauer Engel" an, sie sind für Umwelt und Gesundheit weitgehend unbedenklich.(sfr/BUND)


Artikel erschienen am 02.02.2007 in Epoch Times Deutschland