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Sonntag, 29. September 2013

Da geht uns Verbrauchern ein Licht auf!

Vollbeleuchtung mit LED.  Foto: Jörg Siebauer/pixelio.de
Endlich sind sie da, die neuen Energie-Effizienz-Etiketten, die den Verbrauch von Lampen kennzeichnen. Die besonders sparsamen LEDs tragen jetzt die neue Energieeffizienz-Klasse A+ und A++, das lässt sich an den Etiketten erkennen, die Verbraucher bereits von Kühl- und Friergeräten, Waschmaschinen, Trockner oder Fernsehern gewohnt sind.

Hat die Energiewende touristisches Potential?

Gibt es den Energiewende-Tourismus?   Foto: Rainer Sturm/Pixelio
Jeder kann ja seine Statistik so interpretieren wie er will, solange es sich schlüssig mit den Zahlen beweisen lässt. Deswegen gibt es ja den bekannten Satz: "Trau nur der Statistik, die du selber erstellt (gefälscht) hast." Nun, ganz so hart ist es in diesem Fall wahrscheinlich nicht, aber es lässt sich schon erkennen, dass man sich dieses Ergebnis wünscht, auch um damit Marketing zu betreiben, das dann diesen Wunsch in Tatsachen umsetzen soll. Und falls es gelingt, ist die heutige Lesart der Statistik ja wahr geworden. Falls es anders kommt, werden es die "Umstände" sein, die die geplanten Ergebnisse verhinderten. Irgendwie hört sich das fast nach den Prinzipien der alten "Planwirtschaft" an: Wir veröffentlichen Ergebnisse - und ihr passt die Statistik an. Nun gut.

Also die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hat festgestellt, dass die Deutschen am liebsten im eigenen Land verreisen und dabei nun immer öfter unterwegs auf erneuerbare Energien treffen, weil diese ja als Windkraft-, Solar- und Biogas-Anlagen zu einem Teil des Landschaftsbildes geworden sind. Und an dieser Stelle schlussfolgert die AEE in ihrer neuesten Pressemitteilung wie folgt: "Dabei vertragen sich Energiewende und Tourismus augenscheinlich gut: In vielen Urlaubsregionen sind Erneuerbare Energien nicht nur zum Wirtschafts-, sondern auch zum Tourismus-Faktor geworden. Während die Zahl der Erneuerbare-Energien-Anlagen stetig steigt, verzeichnet Deutschland gleichzeitig deutliche Zuwächse beim Inland-Tourismus."

Dienstag, 17. September 2013

EcoTopTen-Liste - Strom sparen mit dem Wäsche-Trockner

Großer Waschtag im Hochgebirge. Gesehen bei der Plattkofelhütte
 in Südtirol. Foto: Thommy Weiss / 
pixelio.de
Mit Luft und Sonne auf altbewährter Wäsche-Leine die Wäsche zu trocknen ist leider ziemlich out. In manchen Gegenden auch deshalb, weil sich nicht nur Pollen und Stäube, sondern gerne auch Vögel auf der Wäscheleine - auch mit frischer Wäsche - niederlassen. Und die Hinterlassenschaften der Vögel sind nicht nur unschön und ätzend, sondern können auch bakteriell belastet sein.

Luft und Sonne sind zwar die umweltfreundlichsten und kosten-günstigsten Wäschetrockner, doch unter diesen Aspekten und aus Platzgründen kann man auch auf einen elektrischen Trockner ausweichen. Ein solcher Trockner, Tumbler oder Tümmler, sollte möglichst energieeffizient sein.

Freitag, 6. September 2013

Wenn die Waschmaschine mit dem Kraftwerk spricht

Cloud-Computing oder Desktop-Hintergrund? Foto: Joujou / pixelio.de
Das Partnerkonsortium Peer Energy Cloud, bestehend aus dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), AGT Germany, SEEBURGER AG und den Stadtwerken Saarlouis gehört zu den zwölf Gewinnern des Technologie- und Förder-Wettbewerbes „Trusted Cloud" des Bundeswirtschaftsministeriums.

Die privaten Haushalte verbrauchen rund ein Drittel des Stroms, der von Kraftwerken produziert und über die Netze der 700 Stadtwerke geliefert wird. Der Verbraucher weiß, wann er waschen will, die Spülmaschine laufen soll, die Stadtwerke wissen es nicht - noch nicht. Aktuell ist der tatsächliche Strombedarf zu einem bestimmten Zeitpunkt für die Stromerzeuger nicht verbrauchergenau voraussagbar. Standardlastprofile sind ungenau, der Lastgang lässt sich kaum optimieren, der Netzausbau muss sich an Spitzenlasten orientieren, Backup-Kraftwerke sind betriebsnotwendig.