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Mittwoch, 27. Februar 2013

Historischer Wandel - USA beginnen mit Umsteuern in Richtung Klimaschutz

Die USA haben einen ersten wichtigen Schritt zum Umsteuern in Richtung Klimaschutz unternommen. Das Repräsentantenhaus beschloss verbindliche Grenzwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen. Für das von Präsident Barack Obama massiv beworbene Klimaschutzgesetz gab es allerdings nur eine knappe Mehrheit. In eindringlichen Worten forderte Obama am Samstag den Senat auf, nun der als historisch gewerteten Vorlage ebenfalls zuzustimmen. Nach Meinung von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel geht das Gesetz aber noch nicht weit genug. 

„Schenken Sie den falschen Aussagen keinen Glauben, es gäbe einen Widerspruch zwischen Investition in saubere Energie und Wirtschaftswachstum“, sagte Obama in seiner wöchentlichen Radio- und Internetansprache. Das Gesetz werde Arbeitsplätze schaffen, erneuerbare Energien profitabel machen und Amerikas Abhängigkeit von ausländischem Öl verringern. „Wir können keine Angst vor der Zukunft haben, und wir dürfen keine Gefangene der Vergangenheit sein“, fügte der US-Präsident hinzu. 

Höherer Anteil erneuerbarer Energien 

Mittwoch, 13. Februar 2013

Barracuda springt in Angler-Boot

Schwarm junger Barracuda-Raubfische.               Foto: V.Plack/Pixelio
Ausgerechnet einer Film-Crew passiert das Unglaubliche. Ein riesiger Raubfisch schnellt aus dem Wasser in die Höhe und fliegt direkt auf den Angler Kevin Faver zu. Soviel Angler-Latein hätte dem Angler vermutlich niemand abgenommen. Der 20kg schwere Barracuda hat gewaltige Unterkieferzähne und kann damit schwere Wunden reißen. 

Der erfahrenen Angler kam mit einen gehörigen Schreck davon: "Er kam direkt auf meinen Kopf zugeflogen. Ich konnte gerade noch ausweichen." Auch nach seiner Landung im Boot ist der Barracuda noch eine Gefahr für Faver und die Filmcrew denn die rasierklingen-scharfen Zähne dieser Raubfische können Menschen schwere Fleischwunden zufügen, die durch Blutvergiftungen oft langwierig sind und schwere Folgen haben können. In manchen Gegenden werden Barracudas für gefährlicher eingeschätzt als Haie.

Mittwoch, 6. Februar 2013

Spektakuläre Rettung eines Jungen aus über 80 Meter tiefem Wasserfall


US-Behörden haben ein Video des Snohomish County Sheriffs veröffentlicht, das die dramatische Rettung eines 13-jährigen Jungen aus einem über 80 Meter tiefen Wasserfall des Wallace River, den Wallace Falls, zeigt. 

Nachdem der Dreizehnjährige durch den Fluss gewatet war, verlor er den Tritt und landete mit viel Glück auf der berühmten Fluss-Felsnase nordöstlich von Seattle. Zwei Tage lang musste der Jugendliche auf einem schmalen Felsvorsprung über den reißenden Wassern ausgeharren bevor ihn die Rettungskräfte fanden und angeseilt mit Hilfe einer Alu-Leiter wieder auf sicheres Gelände brachten. (sfr)



Artikel erschienen am 22.05.2012 in Epoch Times Deutschland

Mittwoch, 28. November 2012

Schöner sterbein im TV

Fund einer TV-Leiche. Foto: CFalk/Pixelio
„Wer im amerikanischen Fernsehen stirbt, ist schöner tot", sagt Tina Weber. Den Satz kann die Soziologin belegen. Weber untersuchte 13 amerikanische Fernsehserien - von „Six Feet Under", über „CSI Las Vegas" und „Dead like me" bis hin zu „Dexter". Und fand meistens zum Sterben schöne Leichen: jung, athletisch, gut aussehend. 

Alle diese TV-Serien wurden in den letzten 12 Jahren produziert und laufen ausnahmslos zur besten Sendezeit. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts wurde die amerikanische Fernsehlandschaft in den USA regelrecht mit TV-Serien, die den Umgang mit dem toten Körper in der Gerichtsmedizin oder im Bestattungsinstitut zeigen, überschwemmt. Tina Weber, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der TU Berlin, analysierte die Serien innerhalb des Forschungsprojektes „Tod und toter Körper". Gab es in den 1990er-Jahren nur eine Krimi-Serie, in der die Leiche über den Tatort hinaus eine Rolle spielte, Tote aber dennoch niemals gezeigt wurden, wird die Leiche in den neuen US-Serien zu einem zentralen Element im Plot und - sie ist nun auch zu sehen. Doch wie wird sie gezeigt, fragte Tina Weber, und was wird nicht gezeigt und warum. 

Sonntag, 25. November 2012

Hochschulabschluss mit 99

Leo Plass, der mit 99 Jahren seinen Hochschulabschluss für Lehramt erfolgreich ablegte. Screenshot der Website der Eastern Oregon University vom 16.06.2011
Mit 99 Jahren hatte er endlich Zeit. Leo Plass aus dem US-Staat Oregon feiert seinen Hochschulabschluss. Vor wenigen Tagen erhielt Plass laut Bericht des Fernsehsenders KTVZ-TV, sein Abschlusszeugnis von der Eastern Oregon University in der Stadt La Grande überreicht.

Knapp 80 Jahre nachdem er ein Studium an der damaligen Eastern Oregon Normal School abgebrochen hatte, schaffte Plass den Hochschulabschluss. 1932 stand der Amerikaner bereits einmal kurz vor dem Abschluss mit dem Ziel, Lehrer zu werden. Durch die damalige Weltwirtschaftskrise hätte er aber als Lehrer nur ein Gehalt von 80 Dollar monatlich haben können, was nicht ausgereicht hätte, erklärte Plass. So habe er das Angebot eines Freundes nicht ablehnen können, der ihm eine Stelle im Holzfällergewerbe mit einer Vergütung von 150 Dollar pro Monat angeboten habe. (sfr)

Weitere Information: EOU awards degree to 99-year-old who attended in 1930

Artikel erschienen am 15.06.2011 in Epoch Times Deutschland

Donnerstag, 15. November 2012

Service is Selling - einer der köstlichsten Werbespots der Welt

Echter Herzwärmer: Dieser Werbespot eines Ladens aus USA trägt alles es sich. Er ist köstlich, beeindruckend ehrlich, beschämend einfach und voller Herz. Wer da nicht kaufen will, ist wahrscheinlich auf andere Dinge bedacht. (sfr)


Donnerstag, 8. November 2012

Fiscal Cliffs - Konjunktur-Klippen für Obama, Deutschland und die EU

Foto: Gerd Altmann pixelio.de
Nachdem Präsident Barack Obama aus den amerikanischen Präsidentschaftswahlen am späten Dienstag als Sieger hervorging und den republikanischen Herausforderer Mitt Romney schlug, ruht jetzt schon die Aufmerksamkeit der Märkte auf der Frage, wie er das "Fiscal Cliff" umschiffen wird. 

Als Fiskal-Cliff werden die ungefähr 600 Milliarden USD Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen, die ab 1. Januar in Kraft treten, bezeichnet.

Bei den Ratingagenturen machen sich Ängste breit, dass die Republikaner erneut die Handlungsfähigkeit des Präsidenten beschränken, gar blockieren könnten. Die bisherige Blockade hatte dazu geführt, dass Standard & Poor im August 2011 die AAA Bewertung der USA herabsetzte.

Gestern warnte auch die Ratingagentur Fitch, dass die AAA Bewertung der USA bereits unter Risiko steht, sollte der Kongress unter Präsident keine sofortigen Maßnahmen ergreifen, um die Krise zu vermeiden.

Auch das Institut für Makroökonomie und Konjunktur-Forschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung weist auf die Auswirkungen der Fiskal-Cliff hin. "Wenn es Demokraten und Republikanern nicht noch gelingt, diesen völlig unsinnigen Automatismus zu entschärfen, wird die amerikanische Wirtschaft im kommenden Jahr abstürzen", sagt Prof. Dr. Gustav A. Horn, der Wissenschaftliche Direktor des IMK. 

Eurozone mitbetroffen?