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Samstag, 5. Oktober 2013

Soziale Netzwerke? Mit den Möglichkeiten wächst die Verantwortung

Kommunikation im Internet. Foto: JMG/pixelio.de
Die Hoffnung vieler, dass durch das Aufkommen des Internets neue Wege von Demokratie entstehen, wurde durch das sogenannte Web 2.0, in dem sich der Nutzer aktiv einbringen kann, genährt. Das studentische Forschungsprojekt der Universität Siegen wollte mit einer Online-Befragung herausfinden, wie Internet-User die Netzwerk-Plattformen zur politischen Kommunikation nutzen. 543 Internet-Nutzer im Alter zwischen 14 und 55 Jahren wurden hierzu befragt, die meisten davon waren Mitte 20. „Uns war es wichtig, an das für uns wichtige Internet-Publikum heran zu kommen und viele Menschen zu erreichen", begründete Daniel Benfer, Mitorganisator der Tagung, das Mittel Online-Befragung.

So fanden die Siegener Studierenden heraus, dass Soziale Netzwerke in erster Linie zur Pflege von Freundschaften genutzt werden, politische Informationen hingegen holen sich die User über externe Nachrichten-Seiten. Mehr als die Hälfte der Befragten redet in Netzwerken nicht über politische Inhalte. Bemerkenswert ist, dass die Teilnehmer ein politisches Profil als unangenehm und unpassend empfinden. Politiker sollten demnach ihr Engagement in Sozialen Netzwerken überdenken.

Montag, 14. Januar 2013

China blockiert BBC und NY Times wegen Bericht über Premier Wen Jiabao

heute journal Plus vom Samstag, 26.10.2012: Klaus Kleber über "Chinas gierige Kader". Screenshot SFR
Sie haben berichtet was in China keiner wissen soll und wurden prompt nach fünf Minuten von der Internet-Zensur, von Chinas Great Wall geblockt. Was war nur so unangenehm für das chinesische kommunistische Regime? Und das so kurz vor dem Regierungswechsel?

New York Times (NYT) und BBC hatten berichtet, dass nach ihren Recherchen der chinesische Premier Wen Jiabao nicht nur scheidender Herrscher im kommunistischen China, sondern auch geheimer Herrscher über ein milliardenschweres Firmen-Imperium ist. 7,2 Milliarden Dollar schwer soll er sein, allerdings gut verteilt auf die Familie, seine 90jährige Mutter inklusive. Und gut versteckt: allein seine Beteiligungen sollen zusammen 2,7 Milliarden Dollar (2,1 Milliarden Euro) wert sein.

Freitag, 7. Dezember 2012

Internet-TV-Serie der Asklepios Kliniken feierte Jubiläum

Seit 2008 produziert ein ehrenamtliches Team engagierter Krankenhaus-Funker unter der Aufnahmeleitung von Wolfgang Thomas die innovative und bislang einzigartige Video-Reihe, die seither eine ständig wachsende Fan-Gemeinde hat. Das Themenspektrum reicht von der „Adipositas-Chirurgie“ über „Borderline-Persönlichkeitsstörung und Sexualität“ bis zu „Verspannungen und Rückenschmerz“ – und jede Woche kommt ein neues Thema hinzu.

Im Interview mit der Moderatorin Theresa von Tiedemann fassen Asklepios-Experten die Inhalte und Fragen ihrer vorangegangenen Hanseatischen Nachtvorlesungen zusammen – sowohl für die Besucherinnen und Besucher dieser beliebten kostenlosen Veranstaltungsreihe, als auch für diejenigen, die diesen Termin verpasst haben und trotzdem mehr über das behandelte Thema wissen möchten. Dabei ist die Länge des Interviews allein dem jeweiligen Thema angepasst – ein großer Vorteil gegenüber den starren Sendeabläufen der TV-Magazine, der in Zuschauerumfragen immer wieder gelobt wird. So gibt es unter den 100 Sendungen sogar einige Beiträge, die sich über eine halbe Stunde einem Thema widmen – eine Zeitspanne, die jedes Aufklärungsgespräch und erst recht jeden TV-Beitrag sprengen würde. Doch gerade diese Themen sind es oft, die bei den Zuschauern die größte Resonanz finden und endlich deren drängende Fragen beantworten.

Zu finden auf den Internetseiten der Hamburger Asklepios Kliniken und auf den Videoportalen Youtube und Dailymotion. Wer nicht verpassen möchte, wenn ein neues Video online ist, kann sich per Twitter-Feed „Asklepios_HH“ oder über die Facebook-Seite „Asklepios“ informieren lassen. (idw-online/sfr)
Artikel erschienen am 02.03.2011 in Epoch Times Deutschland

Montag, 3. Dezember 2012

Cyber-Stalking, Dating Violence -- Stoppt die Mobber

Tatort Internet: Stoppt die Mobber!
Foto: Gerd Altmann/Pixelio
Mobiltelefone und das Internet dienen längst auch dazu, Menschen körperlichen oder psychischen Schaden zuzufügen. Beim „Happy Slapping“ (Fröhliches Schlagen) werden zum Beispiel Gewalttaten mit dem Handy gefilmt, Stalker nutzen das Internet, um ihre Opfer zu denunzieren. Wissenschaftlich fundierte Hintergrund-Informationen zu Ursachen, Verlauf und Prävention dieser Gewalt-Phänomene gibt die Website „Stoppt die Mobber“. 

Studenten der Hochschule Darmstadt recherchierten Informationen zu den Hintergründen und Zusammenhängen psychosozialer Belastungen. Schwerpunkt waren zunächst Problematiken wie Mobbing, Burnout oder Stress im Allgemeinen – also kritische Situationen im Arbeitsalltag. Unlängst rückte der Fokus der Studierenden auf den Freizeitbereich: Happy Slapping, Cyber-Stalking und Stalking sowie Dating Violence, Gewaltakte in Beziehungen Jugendlicher, sind neue Schwerpunkte auf der Seite.

Rechtsfragen und Prävention

Samstag, 1. Dezember 2012

Open Access: Internet-Plattform bündelt europäische Forschungsergebnisse

Aktuelle Forschungsergebnisse aus ganz Europa sind über ein neues Internetportal zugänglich: Die Plattform des EU-weiten Verbundprojekts OpenAIRE (Open Access Infrastructure for Research in Europe) ermöglicht den freien Zugriff auf qualitätsgeprüfte wissenschaftliche Veröffentlichungen nach dem Open-Access-Prinzip. An dem Projekt sind 38 Partner innerhalb der EU beteiligt. Koordiniert wird es seit Ende 2009 von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB). Ein Gutachten im Auftrag der Europäischen Kommission hat nun positive Bilanz des ersten Projektjahres gezogen. Das Projekt habe eine Vorreiterrolle für die gesamte Europäische Union, so die Gutachter, und werde die allgemeine Einstellung zu frei verfügbaren Publikationen und Forschungsdaten nachhaltig verändern.

Freitag, 9. November 2012

Internet-Blockade in China und der deutsche Mauerfall

Screenshot von www.berlintwitterwall.com vom 05.11.2009.SFR

Kaum war die Twitter-Aktionsseite www.berlintwitterwall.com am 20. Oktober 2009 eröffnet, schon wurde sie blockiert durch die chinesischen Behörden. Weltweites Entsetzen zeigte sich nicht nur durch die Vielzahl der internationalen Zeitungsartikel zum Thema, sondern auch durch die Aufforderung an die rot-chinesische KP-Diktatur von Reporter ohne Grenzen (ROG), die virtuelle Plattform zum 20. Jahrestag des Mauerfalls in Deutschland wieder zu entsperren. Auf dieser Website können Menschen über den Kurznachrichtendienst Twitter ihre Gedanken und Wünsche zum Mauerfall am 9. November 1989 mitteilen.