| Die Freiwillige Feuerwehr ist auch heute noch ganz wichtig. Nur große Städte verfügen über eine Berufsfeuerwehr. Idealerweise sind der Klassenlehrer und der Leiter der Jugendfeuerwehr ein und dieselbe Person. Foto: Dirk / Pixelio |
Sie organisieren Kindergottesdienste, gehen zur Jugendfeuerwehr oder leiten Pfadfinder-Gruppen: 44,9 Prozent aller 14- bis 15-Jährigen in Deutschland haben sich im vergangenen Jahr ehrenamtlich engagiert. Das sind deutlich mehr, als bislang angenommen wurde. Im Durchschnitt war jeder von ihnen 22 Stunden im Monat aktiv - und das in der Regel über einen längeren Zeitraum hinweg. Die Hälfte der Jugendlichen ist länger als ein Jahr dabei. Allerdings ist ehrenamtliches Engagement nicht gleichmäßig verteilt: Während sich bei Gymnasiasten jeder Zweite engagiert (50,5 Prozent), ist unter Hauptschülern nur jeder dritte Befragte sozial aktiv. Dieses zwiespältige Bild zeichnen die Ergebnisse der aktuellen Studie zu „Jugend. Engagement. Politische Sozialisation." der Universität Würzburg.
Soziales Engagement fördert demokratisches Bewusstsein