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Montag, 18. Februar 2013

Stromtarif-Rechner - Run auf Ökostrom vorbei

Erneuerbare Energie. Foto: Trygvetv-GNU
Das Seebeben vor der Küste Japans, in dessen Folge es zur schwersten Atomkatastrophe seit der Nutzung der Kernenergie kam, jährt sich dieser Tage zum ersten Mal. Unmittelbar nach dem Unglück entbrannte in Deutschland eine grundlegende Debatte um die Zukunft der Kernenergie, die den Weg für eine umfassende Energiewende bereitete. Parallel stieg die Nachfrage nach Ökostrom unter dem Schlagwort des „privaten Atomausstiegs" sprunghaft an. Bundesweit kam es zu einem regelrechten Hype um „grünen" Strom. Wie aber hat sich das Interesse an Ökostrom seitdem entwickelt? Gibt es einen nachhaltigen Trend hin zu „sauberer" Energie oder hat sich die Nachfrage nach „grünem" Ökostrom bereits ein Jahr nach dem Unglück wieder normalisiert? 

Sonntag, 11. November 2012

Atomausstieg selber machen: Günstige Strompreise dank Ökostrom

Foto: Andreas Dengs, Essen (Ruhr)/pixelio.de
Die Angst der Verbraucher ist naheliegend, wegen des Atomausstiegs und der Förderung Erneuerbarer Energien höhere Strom-Rechnungen zu bekommen. Doch das lässt sich lösen: Geld sparen kann, wer zu einem konzernunabhängigen Ökostrom-Anbieter wechselt und damit und damit auch noch einen persönlichen Beitrag zur Energiewende leistet. Das ist der Rat der im Aktionsbündnis "Atomausstieg selber machen" zusammengeschlossenen Umwelt- und Verbraucherschutzverbände.

"Die Folgerung ,Energiewende gleich teurer Strom ist schlicht und einfach falsch", stellt Melanie Ball vom Bündnis "Atomausstieg selber machen" richtig. Es gibt über 200 Strom-Anbieter in Deutschland. Seit 1998 kann jeder Verbraucher seinen Anbieter frei wählen. Trotzdem erzeugen vier große Konzerne - die Atomkraftwerksbetreiber E.on, RWE, Vattenfall und EnBW - noch immer fast 80 Prozent des Stroms.