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Dienstag, 24. September 2013

Was kostet Strom wirklich?

Screenshot aus Studie
Endlich ein Vergleich von staatlicher Förderung und gesamtwirtschaftlichen Kosten zwischen konventioneller Energie wie Kohle- und Atomkraftwerken auf der einen Seite und erneuerbarer Energie auf der anderen Seite.

Screenshot aus der Studie
Die Frage, was wirklich wirtschaftlich, muss neue Debatten auslösen, die die Zukunft der Energie-Versorgung in Deutschland in ein vernünftiges gesamt-wirtschaftliches und nicht nur parteipolitisches Licht rückt!

Hier die Studie zum Download (Pdf 1,54 MB)

Sonntag, 24. März 2013

Atomausstieg jetzt 160.000 Demonstranten in über 20 Städten für sofortigen Atomausstieg

Die Energiewende - nicht allein - aber zunächst eine deutsche Aufgabe.   Foto: Bernd Wachtmeister / Pixelio
Zum ersten Mal in der Geschichte der Anti-Atom-Bewegung demonstrierten heute unter dem Motto „Atomkraft – Schluss!“ gleichzeitig in über 20 Städten insgesamt 160.000 Menschen für ein schnelles Ende der Atomkraft. 

In der Bundeshauptstadt Berlin zogen 25.000 Atomkraftgegner vor die CDU-Zentrale und forderten Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, ohne jede Verzögerung das Ende der Atomenergienutzung in Deutschland durchzusetzen. Zu den Demonstrationen in Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Kiel, Bremen, Hannover, Göttingen, München, Fürth, Landshut, Mannheim, Freiburg, Ulm, Bonn, Münster, Essen, Mainz, Dresden, Magdeburg, Güstrow und Erfurt hatten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, Attac, Campact, Robin Wood, contrAtom, die NaturFreunde Deutschland und die IG Metall aufgerufen.

Sonntag, 10. März 2013

Ist Fukushima schon vergessen?

Bereits wenige Tage nach der Reaktor-Katastrophe von Fukushima im vergangenen Jahr starteten Psychologen der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) eine repräsentative Umfrage in der Bevölkerung zum Thema Atomkraft. Um zu untersuchen, ob und wie sich das persönliche Erleben mit zeitlichem Abstand zur Reaktor-Katastrophe und dem danach beschlossenen Atomausstieg veränderte, wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Sommer 2011 erneut befragt. 

Durchgeführt wurde die Studie von Prof. Dr. Elisabeth Kals (Professur für Sozial- und Organisationspsychologie) und ihrer Mitarbeiterin Dipl.-Psych. Manuela Sirrenberg mit Teilnehmer zwischen 14 und 74 Jahren. Die Wissenschaftlerinnen konnten auf ihre umfangreiche Forschung über Gerechtigkeitspsychologie im Umweltbereich zurückgreifen. 

Untersucht wurden drei Fragekomplexe: Wie sind direkt nach dem Reaktor-Katastrophe Gefahrenbewusstsein, Gerechtigkeitsurteil, Emotionen (wie Ängste und Mitgefühl) und Bereitschaft in der Bevölkerung in Bezug auf Atomenergie ausgeprägt? In welchem Ausmaß besteht die Bereitschaft, sich für den Ausstieg aus der Atomkraft bzw. deren Beibehaltung? Welche Motivstrukturen liegen hierfür zugrunde? 

Engagement durch Ungerechtigkeitserleben