Posts mit dem Label AKW werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label AKW werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 27. September 2013

Will die EU Energie doch dezentral organisieren?

Mini-Windkraft-Turbinen auf einem Haus in London. Foto: Judith
Völlig entgegengesetzt zu den Partei-Parolen von EU-Energie-Kommissar Günther Oettinger (CDU), hat die EU eine Entschließung zur Annahme vorgelegt, die Strom- und Wärme-Erzeugung in kleinem und kleinstem Maßstab vorsieht zur Sicherung der Verbraucher vor Energie-Armut.

Während Oettinger, nach Äußerungen der SZ von März 2013 - Freitagsausgabe -  von der Wiederauflage der Förderung für Atomkraftwerke AKW sprach, plädiert das EU-Parlament in seinem Antrag für Mini-Blockheizkraftwerke, Biomasse-Anlagen und Photovoltaik, genau wie Kleinwindkraftanlagen für Privatpersonen, Gruppen und Kommunen. Ziel ist es, eine größere Unabhängigkeit von Energieimporten und damit eine bessere Sicherung des Lebensstandard zu erreichen.

Sonntag, 24. März 2013

Atomausstieg jetzt 160.000 Demonstranten in über 20 Städten für sofortigen Atomausstieg

Die Energiewende - nicht allein - aber zunächst eine deutsche Aufgabe.   Foto: Bernd Wachtmeister / Pixelio
Zum ersten Mal in der Geschichte der Anti-Atom-Bewegung demonstrierten heute unter dem Motto „Atomkraft – Schluss!“ gleichzeitig in über 20 Städten insgesamt 160.000 Menschen für ein schnelles Ende der Atomkraft. 

In der Bundeshauptstadt Berlin zogen 25.000 Atomkraftgegner vor die CDU-Zentrale und forderten Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, ohne jede Verzögerung das Ende der Atomenergienutzung in Deutschland durchzusetzen. Zu den Demonstrationen in Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Kiel, Bremen, Hannover, Göttingen, München, Fürth, Landshut, Mannheim, Freiburg, Ulm, Bonn, Münster, Essen, Mainz, Dresden, Magdeburg, Güstrow und Erfurt hatten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, Attac, Campact, Robin Wood, contrAtom, die NaturFreunde Deutschland und die IG Metall aufgerufen.

Dienstag, 6. November 2012

Radioaktive Strahlung bringt Krankheit und Tod

AKW "Isar 2" Foto:  Bjoern Schwarz  / pixelio.de
Radioaktivität beeinträchtigt lebende Zellen. Selbst kleinste Strahlendosen können die Erbinformation verändern, das Immunsystem schädigen und Krebs auslösen. Die Gefährlichkeit dieser sogenannten Niedrigstrahlung hat nun auch die als konservativ geltende National Academy of Science in den USA bestätigt. Im Juni 2005 schreibt sie in einer Studie, dass es keine untere Schwelle für gefährliche Strahlendosen gibt. Alle Dosen können Krebs auslösen – radioaktive Strahlung ist somit gefährlicher als bisher offiziell angenommen.

„Vor diesem Hintergrund ist die von der CDU diskutierte Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke verantwortungslos. Wir Ärzte warnen vor längeren AKW-Laufzeiten“, sagt Dr. Angelika Claußen, Vorstandsvorsitzende der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges).

Unter Berufung auf die Studien an den Atombombenopfern aus Hiroshima und Nagasaki wurde die Gefährlichkeit von Niedrigstrahlung lange Zeit ausgeblendet. Doch die Erkenntnis, dass es keine sicheren Strahlendosen gibt, war unter atom-kritischen Wissenschaftlern schon seit längerem bekannt. „Wir wissen: Die Grenzwerte sind willkürlich festgelegt und dienen eher wirtschaftlichen Interessen als biologischen Erfordernissen“, sagt Angelika Claußen.