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Donnerstag, 26. September 2013

Gedruckte organische Solarzellen für Architektur und Design

Das ist eine Gartenlampe! Solar-Art © 2013 BELECTRIC Solarkraftwerke Gmb
Knaller-Innovation im Herbst! Die neuste technologische Entwicklung im Bereich der organischen Photovoltaik - Solarte - ist reif für den Markt und steht direkt dem Verbraucher zur Verfügung.

Mit Solarte wendet sich BELECTRIC,  Produzent organischer Solarzellen, mit einer kompletten Produktlinie direkt an Designer und Architekten.Diese neue Produktlinie soll Formensprache und Gestaltungsmöglichkeiten für Designer bereitstellen und öffnet ästhetisch, ökologisch sowie ökonomisch völlig neue Wege Photovoltaik in Produkte zu integrieren und somit Energie für vielfältige Anwendungen direkt am Ort der Nutzung zu erzeugen. Die Markteinführung findet auf der 28th EU PVSEC 2013 (European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition) vom 01. bis zum 03. Oktober 2013 in Paris statt (Halle 2 Stand B/17).

"Solarte"  ist ein photovoltaisch aktives Basismaterial und frei gestaltbar in Design, Form und Material. Es ist für die einfache Integration in Anwendungen und Produkten bestens geeignet. Die Stromerzeugung erfolgt über organische Halbleiter auf Kohlenstoffbasis, die in gedruckten OPV Modulen unter Licht-Einfluss Energie erzeugen. Die Solarzellen werden hierbei in einem kosteneffizienten Druckverfahren hergestellt.

Montag, 26. August 2013

Wunderwerk der Analyse-Technik: 3D-NanoChemiscope

Das Resultat einer kombinierten, dreidimensionalen ToF-SIMS-/SFM-Oberflächenanalyse einer PCBM/CyI-Polymer-Mischung. Foto: Empa
Das Hochleistungsmikroskop 3D-NanoChemiskope kann Oberflächen nicht nur gestochen scharf bis zur atomaren Stufe abbilden, physikalisch und chemisch, es erkennt auch, was es sieht. Damit ergeben sich völlig neue Möglichkeiten für die Anwendung, das bei Industriekunden und Forschungspartner großen Anklang findet, wie die schweizerische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt EMPA berichtet.

Simultan und dreidimensional lassen sich mit dem 3D-Nano-Chemiskope mechanische Eigenschaften wie Härte, Elastizität oder Reibungskoeffizient, aber auch chemische Eigenschaften von Oberflächenstrukturen bestimmen.

Samstag, 23. Februar 2013

Grundlagenforschung für Silicium in Solarzellen

Ortsaufgelöste Messung des Stroms einer Solar-Zelle unter Beleuchtung. In dem fünf mal fünf Millimeter großen Bereich sind Kontakte (schwarze Balken) sowie dunkle Bereichegezeigt, in denen die erzeugte elektrische  Leistung reduziert ist. Der weiße Kreis markiert einen besonders schädlichen Defekt.  Foto: Uni Göttingen
Immer effizienter und kostengünstiger müssen Solarzellen werden, damit sie konkurrenzfähig bleiben. Das zu erreichen ist das Ziel eines internationalen Verbundprojekts mit Beteiligung der Universität Göttingen. Die Forscher beschäftigen sich mit den Auswirkungen von Defekten in Silizium-Kristallen sowie mit deren Wechselwirkungen. Die Defekte führen dazu, dass ein Teil des aus Sonnenlicht erzeugten Stroms wieder verloren geht. Die Wissenschaftler der Göttinger Fakultät für Physik kooperieren bei dem Projekt mit Forschern in den USA und in Russland. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fördert das „Solarforschungscluster zur Ermittlung des maximalen Wirkungsgradniveaus von multikristallinem Silicium (SolarWinS)“ drei Jahre lang mit 6,5 Millionen Euro, davon fließen rund 860.000 Euro in das Göttinger Teilprojekt. 

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Kostengünstigere Solarzellen - bald aus Sachsen?

In einem Labor der Professur Anorganische Chemie an der TU Chemnitz
wird die thermische Zersetzung neuartiger siliziumorganischer Verbindungen
 für die Anwendung im Photovoltaik-Bereich untersucht.  
Foto: Mario Steinebach
Eine technologische Revolution in der Photovoltaik planen Wissenschaftler der Technischen Universität Chemnitz gemeinsam mit vier mittelständischen sächsischen Unternehmen. Sie wollen ein kostengünstigeres Verfahren zur Herstellung von Dünnschicht-Solarzellen auf Silizium-Basis entwickeln. Der Grund: Derzeitige Solarzellen, die Sonnenenergie umweltschonend direkt in elektrische Energie umwandeln, haben einen relativ niedrigen Wirkungsgrad und hohe Herstellungskosten. 

An der Professur Anorganische Chemie der TU Chemnitz werden unter Leitung von Prof. Dr. Heinrich Lang neuartige, Silizium-organische Verbindungen hergestellt. Anschließend werden sie auf entsprechende Substrate aufgebracht. Während die Chemiker dafür Sprühverfahren nutzen, verwendet die Professur Digitale Drucktechnologie und Bebilderungstechnik unter Leitung von Prof. Dr. Reinhard R. Baumann spezielle Druckverfahren.

Mittwoch, 7. November 2012

Organische Solarzellen: Strom aus der Folie

Strom aus Folie: Das Freiburger Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE präsentiert vom 21. bis 23. Februar auf der nano tech 2008 in Tokio, der weltweit größten Nanotechnologie-Fachmesse, Wege zur industriellen Massenfertigung. Foto: Fraunhofer-Gesellschaft
Organische Solarzellen haben gute Zukunftschancen: Sie sind günstig in der Herstellung, denn man kann sie auf dünne Folien auftragen. Bereits etablierte Drucktechniken sollen in Zukunft für die Produktion eingesetzt werden. Dies bedarf sowohl einer speziellen Anpassung der Solarzellen-Aufbauten als auch der Beschichtungsmaterialien und Substrate. "Da das Verfahren einen hohen Durchsatz erlaubt, fallen vor allem Materialkosten an", sagt Michael Niggemann vom ISE