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Samstag, 8. Februar 2014

Psychoaktive Hormone - Übergewicht und Stress sind schlecht fürs Herz

Psychoaktive Botenstoffe aus dem Fettgewebe
setzen dem Herz ganz schön zu. Foto: Gerd Altmann/Shape:photoshopgraphics.com / Pixelio
Fettgewebe, vor allem Bauchfett, ist nicht nur entsprechend dem heutigen Geschmack häßlich, nein, es ist äußerst gesundheitsabträglich. Es ist nicht nur ein Energiespeicher für schlechte Tage sondern äußerst aktiv. Das Fettgewebe, vor allem am Bauch, produziert eifrig Hormone und Botenstoffe. Diese mit den psychoaktiven Substanzen der Cannabis-Pflanze verwandten körpereigenen Botenstoffe - die Endo-cannabinoide - wirken nicht nur im Hirn, sie begünstigen die Entwicklung von Herzinfarkten. Zu diesem Schluss gelangt eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Studie. 

Übergewicht wird in den Industrieländern zunehmend zur Volkskrankheit. Heute schon schleppt knapp ein Drittel der Menschen zu viele Kilos mit sich herum, Tendenz steigend. Wenn sich diese Menschen auch noch wenig bewegen und beruflich unter starkem Stress stehen, steigt ihr Risiko für einen Herzinfarkt zunehmend.

Freitag, 13. Dezember 2013

Mehr Lebensqualität durch Qi-Management

Mehr Lebensqualität statt Stress!  Foto: rafiki/pixelio.de
Bessere Arbeitsergebnisse und eine höhere Lebensqualität – das Modell des Qi Managements verknüpft asiatische Philosophie mit modernen Managementwissen und Stressbewältigungstechniken. Dr. Jürgen K. A. Gottschalck, Professor für Einkauf und Logistik an der Hochschule Pforzheim, und Dr. Alfons Heinz-Trossen, Dozent, Unternehmensberater und Psychotherapeut, entwickelten eine Managementstrategie deren Grundlage die Maxime „Der Weg ist das Ziel“ bildet.

Das Konzept verknüpft asiatische Erfahrungen und Methoden der Stress-Bewältigung mit westlichen Kennzahlenmodellen, verbindet die Philosophie der asiatischen Kampftechnik mit dem Arbeitsalltag des Managers. Ziel des Qi Managements: Optimaler Erfolg bei größere Zufriedenheit!

Freitag, 11. Oktober 2013

Kräuter-Hilfe bei gereiztem Darm und Magen

Nur echte Lakritze enthält Süßholzwurzel-Extrakt und/oder Angelikawurzel-Extrakt. Foto: sigrid rossmann/pixelio.de
Wer so gereizt ist, dass auch Magen und Darm zu Reizmagen und Reizdarm werden, der braucht nicht nur Entspannung. Die Ernährung muss angepasst werden, der Stress muss reduziert werden und ein paar Kräuter können helfen.

Stress reduzieren ist bekanntlich nicht so einfach, wenn man in der Tretmühle hängt - eine Auszeit muss man sich erst einmal leisten können. Ernährung umstellen, wer will das schon? Von Gewohnheiten zu lassen erhöht auch zuerst einmal den Stress: was kann ich noch essen, wie schmeckt es, wo bekomm ich es, ist es teuer, muss ich es selbst zubereiten, kann ich es kaufen, und noch viel mehr.

Donnerstag, 26. September 2013

Mikrobiologie: Wie Zellen Stress bewältigen

Geöffneter Hefewürfel Foto:Brandtmarke/Pixelio
Auch Zellen kennen Stress. Chemische Einflüsse oder hohe Temperaturen können die fein ausbalancierten innerzellulären Prozesse aus dem Takt bringen - empfindliche Proteine können ihre fragile dreidimensional gefaltete Struktur verlieren oder gar miteinander zu Aggregaten verklumpen. Erste Hilfe leisten Hitzeschock-Proteine (Hsps). Sie bewahren andere Proteine vor dem Verklumpen oder bringen sie notfalls wieder in die korrekte Form. Wo diese "zellulären Sanitäter" ihre Aufgabe nicht wahrnehmen können, werden Krankheiten wie Alzheimer oder das Creutzfeld-Jakob-Syndrom begünstigt. Angesichts der Bedeutung der Hsps auch in Hinsicht auf solche Krankheiten ist ein möglichst umfassendes Verständnis ihrer Arbeit und Regulation wünschenswert.

Mittwoch, 25. September 2013

Das 4-Minuten-Training für Sportmuffel


4-Minuten-Training reicht? Foto: Stephanie Hofschlaeger/Pixelio
Ein 4-Minuten-Training kann bereits den Blutdruck und den Nüchtern-Blutzucker senken, sowie die Sauerstoffaufnahme fördern, wenn es mit einer Hochleistung von 90 Prozent der maximalen Herzfrequenz ausgeführt wird. Dreimal in der Woche ausgeführt, kann das 4-Minuten-Training bereits zu einer erheblichen Vebesserung der allgemeinen Gesundheit und der Ausdauerleistung führen - zumindest bei Übergewichtigen ohne gesundheitliche Einschränkungen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen norwegischen Studie.

Minimaler Zeitaufwand

Die Fitness zu verbessern mit einem minimalen Zeitaufwand lässt Ausreden und echte Argumente von Stress und Zeitmangel wie Seifenblasen platzen. Zwar waren für diese Studie nur inaktive, übergewichtige Männer mittleren Alters am Start, dennoch lässt sich vermuten, dass auch andere Sportmuffel davon profitieren könnten. Das Fazit der Studie ist, dass kurze Dauer, aber intensives Training potenzielle Risikofaktoren reduzieren kann. 

Dienstag, 24. September 2013

Lehrer lernen Motivation

Man muss seine Schüler auch mögen...                Foto: Alexandra H. /pixelio.de
Unterricht und Motivation heißt das innovative Trainingsprogramm für Lehrer, damit der Unterricht nicht so langweilig bleibt und die Kinder besser zu Leistung und Lernen motiviert werden können. 

Doch gerade für Lehrer ist eine geringe Lern-Motivation von Schülern häufig eine der größten Herausforderungen ihres Berufs, deswegen spielt auch Selbst-Motivation eine große Rolle. Mittel- und Hauptschulen im Regierungsbezirk Schwaben können sich für die Teilnahme an dem Programm bewerben (Bewerbungsschluss: 4. Oktober 2013). 

Montag, 2. September 2013

Glück ist? Wandern!

Im Frühtau zu Berge wir zieh'n.
Foto: Rainer Sturm / Pixelio
Anlässlich des Weltgesundheitstages weist das Bundesamt für Naturschutz (BfN) auf die positiven und gesundheitsfördernden Effekte des Wanderns in der Natur hin. Denn Wandern stärkt das Immun- und Herz-Kreislauf-System, schützt vor der Zuckerkrankheit Diabetes und lässt die Pfunde purzeln. „Der Aufenthalt in der Natur, vor allem in Verbindung mit Bewegung, dient ohne Zweifel der menschlichen Gesundheit. Mit den Wanderaktionen wollen wir einerseits die Menschen motivieren, sich in der Natur zu bewegen und so etwas für ihre Gesundheit zu tun. Andererseits wollen wir die Leistungen der biologischen Vielfalt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken“, sagte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel.

Mittwoch, 28. August 2013

Das erste Gehirnwellenradio der Welt sendet aus Berlin

Ganz schön cool: Hirnwellen-Radio aus Berlin.
Foto: Gerd Altmann/Pixelio
ZEN IN 10 MINUTEN

Gehirnwellenbeeinflussung ist nichts Neues. Seit Juli 2010 gibt es nun für jeden eine simple Möglichkeit, die Auswirkungen und Möglichkeiten bei sich zu Hause vom PC aus zu testen. Weltweit und bisher einzigartig ist das Berliner Gehirnwellenradio „Neurostreams.com". Über mehrere, überall auf dem Planeten verfügbare Audio-Webstreams werden ohne Unterlass Beats und Sounds in den digitalen Äther geschickt, die den mentalen Zustand verbessern können.

Montag, 3. Dezember 2012

Cyber-Stalking, Dating Violence -- Stoppt die Mobber

Tatort Internet: Stoppt die Mobber!
Foto: Gerd Altmann/Pixelio
Mobiltelefone und das Internet dienen längst auch dazu, Menschen körperlichen oder psychischen Schaden zuzufügen. Beim „Happy Slapping“ (Fröhliches Schlagen) werden zum Beispiel Gewalttaten mit dem Handy gefilmt, Stalker nutzen das Internet, um ihre Opfer zu denunzieren. Wissenschaftlich fundierte Hintergrund-Informationen zu Ursachen, Verlauf und Prävention dieser Gewalt-Phänomene gibt die Website „Stoppt die Mobber“. 

Studenten der Hochschule Darmstadt recherchierten Informationen zu den Hintergründen und Zusammenhängen psychosozialer Belastungen. Schwerpunkt waren zunächst Problematiken wie Mobbing, Burnout oder Stress im Allgemeinen – also kritische Situationen im Arbeitsalltag. Unlängst rückte der Fokus der Studierenden auf den Freizeitbereich: Happy Slapping, Cyber-Stalking und Stalking sowie Dating Violence, Gewaltakte in Beziehungen Jugendlicher, sind neue Schwerpunkte auf der Seite.

Rechtsfragen und Prävention

Samstag, 3. November 2012

Steinadler - König der Lüfte

Steinadlerschutzprojekt Nationalpark Berchtesgaden.
Foto: J.Henkel/DeutscheWildtierStiftung.de
In den aktuellen Roten Listen der gefährdeten Tierarten Deutschlands befindet sich der Steinadler (Aquila chrysaetos) in der Kategorie „stark gefährdet“, denn es überleben deutlich weniger Jungvögel als für eine langfristig stabile Steinadler-Population notwendig wären. Der größte Feind des imposanten Greifvogels, mit einer Flügelspannweite von bis zu 230 cm, ist heute der Mensch. Die immer intensivere Nutzung der Natur für Freizeit- und Sportaktivitäten und die damit verbundenen Störungen von Jagd- und Brutgebiet bedrohen den Bestand der Art.

Im einzigen Hochgebirgs-Nationalpark Deutschlands engagiert sich die Deutsche Wildtier Stiftung als neuer Partner des Steinadler-Schutzprojektes im UNESCO-Biosphärenreservat / Nationalpark Berchtesgaden (Bayern).