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Montag, 14. Oktober 2013

Weltrekord! Solarzelle mit 44,7 Prozent Wirkungsgrad

Weltrekord-Solarzelle mit 44,7 Prozent Wirkungsgrad, bestehend aus vier Teilsolarzellen auf Basis von III-V Halbleitern, für die Anwendung in der Konzentrator-Photovoltaik. Foto: Foto: Fraunhofer ISE
Mit einem Solarzellen-Wirkungsgrad von 44,7 Prozent erzielten Forscher um Dr. Frank Dimroth am Fraunhofer ISE in Freiburg einen neuen Weltrekord für die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom. Dabei handelt es sich um eine Mehrfach-Solarzelle aus vier Teil-Solarzellen, für die mit einem neuen Verfahren zwei Halbleiter-Kristalle miteinander verbunden wurden, außerdem setzten sie optische Komponenten ein, um das Sonnenlicht auf die Zelle zu konzentrieren (Konzentrator-Photovoltaik).

Der Weltrekord-Wert von 44,7 Prozent wurde bei einer Konzentration von 297 Sonnen gemessen. Der Einsatz von Konzentrator-Photovoltaik könnte in sonnenreichen Regionen der Erde die Effizienz von PV-Solarkraftwerken verdoppeln. (sfr/idw-online)

Freitag, 27. September 2013

Will die EU Energie doch dezentral organisieren?

Mini-Windkraft-Turbinen auf einem Haus in London. Foto: Judith
Völlig entgegengesetzt zu den Partei-Parolen von EU-Energie-Kommissar Günther Oettinger (CDU), hat die EU eine Entschließung zur Annahme vorgelegt, die Strom- und Wärme-Erzeugung in kleinem und kleinstem Maßstab vorsieht zur Sicherung der Verbraucher vor Energie-Armut.

Während Oettinger, nach Äußerungen der SZ von März 2013 - Freitagsausgabe -  von der Wiederauflage der Förderung für Atomkraftwerke AKW sprach, plädiert das EU-Parlament in seinem Antrag für Mini-Blockheizkraftwerke, Biomasse-Anlagen und Photovoltaik, genau wie Kleinwindkraftanlagen für Privatpersonen, Gruppen und Kommunen. Ziel ist es, eine größere Unabhängigkeit von Energieimporten und damit eine bessere Sicherung des Lebensstandard zu erreichen.

Donnerstag, 26. September 2013

Gedruckte organische Solarzellen für Architektur und Design

Das ist eine Gartenlampe! Solar-Art © 2013 BELECTRIC Solarkraftwerke Gmb
Knaller-Innovation im Herbst! Die neuste technologische Entwicklung im Bereich der organischen Photovoltaik - Solarte - ist reif für den Markt und steht direkt dem Verbraucher zur Verfügung.

Mit Solarte wendet sich BELECTRIC,  Produzent organischer Solarzellen, mit einer kompletten Produktlinie direkt an Designer und Architekten.Diese neue Produktlinie soll Formensprache und Gestaltungsmöglichkeiten für Designer bereitstellen und öffnet ästhetisch, ökologisch sowie ökonomisch völlig neue Wege Photovoltaik in Produkte zu integrieren und somit Energie für vielfältige Anwendungen direkt am Ort der Nutzung zu erzeugen. Die Markteinführung findet auf der 28th EU PVSEC 2013 (European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition) vom 01. bis zum 03. Oktober 2013 in Paris statt (Halle 2 Stand B/17).

"Solarte"  ist ein photovoltaisch aktives Basismaterial und frei gestaltbar in Design, Form und Material. Es ist für die einfache Integration in Anwendungen und Produkten bestens geeignet. Die Stromerzeugung erfolgt über organische Halbleiter auf Kohlenstoffbasis, die in gedruckten OPV Modulen unter Licht-Einfluss Energie erzeugen. Die Solarzellen werden hierbei in einem kosteneffizienten Druckverfahren hergestellt.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Kostengünstigere Solarzellen - bald aus Sachsen?

In einem Labor der Professur Anorganische Chemie an der TU Chemnitz
wird die thermische Zersetzung neuartiger siliziumorganischer Verbindungen
 für die Anwendung im Photovoltaik-Bereich untersucht.  
Foto: Mario Steinebach
Eine technologische Revolution in der Photovoltaik planen Wissenschaftler der Technischen Universität Chemnitz gemeinsam mit vier mittelständischen sächsischen Unternehmen. Sie wollen ein kostengünstigeres Verfahren zur Herstellung von Dünnschicht-Solarzellen auf Silizium-Basis entwickeln. Der Grund: Derzeitige Solarzellen, die Sonnenenergie umweltschonend direkt in elektrische Energie umwandeln, haben einen relativ niedrigen Wirkungsgrad und hohe Herstellungskosten. 

An der Professur Anorganische Chemie der TU Chemnitz werden unter Leitung von Prof. Dr. Heinrich Lang neuartige, Silizium-organische Verbindungen hergestellt. Anschließend werden sie auf entsprechende Substrate aufgebracht. Während die Chemiker dafür Sprühverfahren nutzen, verwendet die Professur Digitale Drucktechnologie und Bebilderungstechnik unter Leitung von Prof. Dr. Reinhard R. Baumann spezielle Druckverfahren.

Samstag, 15. Dezember 2012

Speicher für dezentral erzeugten Solarstrom gehen in Pilotfertigung Überwachungselektronik für die Batteriemodule, mit Cell-Balancing sowie Ladezustands- Alterungsbestimmung auf Basis von Kalman-Filtern. Foto: ©Fraunhofer ISE

Überwachungselektronik für die Batteriemodule, mit Cell-Balancing sowie  Ladezustands- Alterungsbestimmung auf Basis von Kalman-Filtern.
Foto: ©Fraunhofer ISE
Erneuerbare Energien und Elektromobilität sind zentrale Themen der Fraunhofer-Energieforschung. Dabei ist die Entwicklung leistungsfähiger Energiespeicher für den rasant wachsenden nationalen aber auch für den internationalen Photovoltaik-Markt sowie für Solarstrom betriebene Elektroautos von zentraler Bedeutung. 

Um den Bedürfnissen des Wachstumsmarkts der erneuerbaren Energien gerecht zu werden, hat "Dispatch Energy" ein Batteriekomplettsystem in Zusammenarbeit mit den beiden Fraunhofer Instituten ISE und ISIT entwickelt, das die Zwischenspeicherung und Eigennutzung von dezentral erzeugtem Solarstrom ermöglicht - und das zu deutlich wirtschaftlicheren Konditionen im Vergleich mit heute verfügbaren Speichertechnologien.