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Mittwoch, 2. Oktober 2013

Bio-Kraftstoffe aus Algen

Energieversorgung der Zukunft: Algen als Energieträger für Biokraftstoffe Foto: TUHH/IuE
Algen fressen Kohlendioxid und liefern Bio-Kraftstoff. Aber wirtschaftlich ist es bislang nicht. Nun sollen in einem neuen Bioraffinerie-Konzept auch die Nebenprodukte, die bei der Kultivierung und Nutzung von Algen anfallen, weiter verwertet werden, damit sich die Gewinnung von Algen-Kraftstoff in Zukunft lohnt.

Was Algen für den Klimaschutz so attraktiv macht, ist die Fähigkeit CO2 zu binden und ihn wesentlich schneller als Bäume und Energiepflanzen in Biomasse umzuwandeln. Gelingt es, diese Biomasse energetisch zu nutzen - als Biogas oder Biodiesel -, dann trägt dies zu einer Energie-Versorgung bei, die das Klima nicht weiter aufheizt; gilt doch Biomasse bei der Verbrennung als CO2-Neutral. Außerdem sind diese Mikro-Algen keine Konkurrenz zu Lebensmittelnaber ihre Inhaltsstoffe Lipide und Stärke können zu Biogas und Ethanol umgewandelt werden. Auch für die Pharma-Industrie sind Algen von Interesse, da sie antivirale Substanzen bilden können. Es gibt auch Einsatzmöglichkeiten in der Lebensmitteltechnologie oder für das Recycling von Seltenen Erden.

Dienstag, 24. September 2013

Lehrer lernen Motivation

Man muss seine Schüler auch mögen...                Foto: Alexandra H. /pixelio.de
Unterricht und Motivation heißt das innovative Trainingsprogramm für Lehrer, damit der Unterricht nicht so langweilig bleibt und die Kinder besser zu Leistung und Lernen motiviert werden können. 

Doch gerade für Lehrer ist eine geringe Lern-Motivation von Schülern häufig eine der größten Herausforderungen ihres Berufs, deswegen spielt auch Selbst-Motivation eine große Rolle. Mittel- und Hauptschulen im Regierungsbezirk Schwaben können sich für die Teilnahme an dem Programm bewerben (Bewerbungsschluss: 4. Oktober 2013). 

Freitag, 8. Februar 2013

Frauenquote für Führungspositionen

Frauenquote als Geschlechter-Gerechtigkeit?
Foto: Gerd Altmann/AllSilhouettes.com / Pixelio
Dass eine stärkere Partizipation von Frauen gerade in Führungspositionen aus vielfältigen Gründen wichtig und notwendig ist, wird mittlerweile sogar durch Beratungsfirmen wie McKinsey postuliert. Selbst die EU-Kommission droht großen Unternehmen mit einer verbindlichen Frauenquote. 

Bund und Länder fordern nun die außeruniversitären Forschungseinrichtungen erneut nachdrücklich auf, ihre Anstrengungen zu erhöhen, dieses Potenzial in Zukunft noch stärker auszuschöpfen. Obwohl sie ihre Forderung nach aktiver Rekrutierung und Zielquoten für die forschungsorientierte Förderung von Frauen mehrmals in den letzten Jahren gestellt haben, hat sich bisher wenig getan. 

Frauenquote auf Erfolgskurs 

Montag, 28. Januar 2013

Die Innovation der Sicherheitssystem
hätte den Crash vielleicht verhindert.
Foto: Screenshot aus Video/SFR 
Immer mehr Fahrer-Assistenz-Systeme werden angeboten - und das auch für den kleinen Geldbeutel. Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zeichnet der Geniuspreis der Allianz diese Neuheiten aus. (sfr)









Artikel erschienen am 05.06.2012 in Epoch Times Deutschland

Freitag, 25. Januar 2013

Neuer Touchscreen - Hightech-Fläche 'tippt' zurück

Der neue Touchscreen von Tactus, der zurücktippt, ist noch ein Geheimnis.
Foto: Screenshot von Video /
Seitdem Touchscreens den Markt erobern, verschwinden sie langsam von der Bildfläche: Tastaturen. Die US-Firma Tactus Technology hat nun einen Touchscreen vorgestellt, der wieder ,zurücktippt'. 

Der Nachteil des schicken Touchscreen ist, dass man immer auf die Oberfläche schauen muss, während man bei Tastatur "blind" tippen konnte. Dieses Gefühl des Tasten-Tippens soll nun auch beim Touchscreen erreicht werden dort wo Buttons oder Tasten sichtbar sind. Die genaue Technologie von Tactus ist noch ein Geheimnis, aber 2013 sollen die ersten Produkte mit dieser Technologie auf den Markt kommen und sie sollen auch nicht dicker sein als herkömmliche Geräte. (sfr)



Artikel erschienen am 09.06.2012 in Epoch Times Deutschland

Dienstag, 25. Dezember 2012

Innovation Exoskelette - Rollstuhlfahrer können wieder laufen

Manche Rollstühle gehören dank der Innovation Exoskelette bald der Vergangenheit an.               Foto: Video-Screenshot/SFR
Rollstuhlfahrer, können wieder gehen. Möglich wird dies durch so genannte Exoskelette. Die Stützgerüste umschließen den Körper und ahmen den menschlichen Gang nach. 

Viele Gehbehinderte in aller Welt setzen ihre Hoffnung in diese Innovation. Schritte werden durch künstlichen Skelette ermöglicht, die außen am Körper angelegt werden und beispielsweise mit einem Joystick gesteuert werden. Sensoren melden einem Computer Informationen über die gewünschten Bewegungen, der Computer sendet diese Daten dann an einen Auslöser."Es sind relativ viele Emotionen, die jetzt auf mich eintreffen, aber es ist prinzipiell natürlich ein tolles Gefühl. Der Eindruck ist gut und es ist schon beeindruckend, was die Technik alles möglich macht. Wenn der Kollege sagt, dass vielleicht in 20 Jahren die Leute dann mit kompatiblen und alltagstauglichen Geräten über die Straße laufen, das ist eine ziemlich spannende Vision, muss ich sagen. Ich würde da sicherlich auch eine Nutzerin sein, wenn das erschwinglich ist", freut sich die querschnittsgelähmte Michaela Schlett.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Kabinenroller der Zukunft: Der 'Lit C-1' fällt nicht um

Kabinenroller Lit-Motors C-1
Foto: Screenshot der Website litmotors.com / sfr
Das "rollende Smartphone" ist der neue Kabinenroller Lit-Motors C-1. Er ist gyrostatisch stabilisiert und fällt deshalb nicht um. Dieses schnittige Gefährt kombiniert die Effizienz und die Freiheit eines Motorrads mit der Sicherheit und dem Komfort eines Autos, sagt zumindest Lit-Motors. Und weiterhin: Dies sei die "Alternative zur Alternative". Der C-1 böte die tägliche Transformation mit Blick nach vorn.

Technisch jedenfalls das Beste am C-1 sind zwei Kreiselinstrumente, die mit 12.000 Umdrehungen pro Minute dafür sorgen, das Fahrzeug auch im Stand aufrecht zu halten. Der Drehimpuls funktioniert wie bei einem Kreisel. (sfr) 




Artikel veröffentlicht am 03.07.2012 in Epoch Times Deutschland

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Digitales Lernspiel für Autisten

Beispiel eines Screenshots des iSpectrum Lernspiels.
Foto: imaginary srl, Partner im EU‑Projekt iSpectrum
Autismus ist eine Störung, die nicht eindeutig ist. In Deutschland gibt für Autismus keine klaren Kriterien für die Bestimmung. Betroffene Menschen aber sind ein Leben lang von ihrer autistischen Störung geprägt. Nach Schätzungen der Europäischen Union sind mehr als 90 Prozent der Betroffenen arbeitslos. Um ihnen zu helfen, einen Weg in den Beruf zu finden, entwickeln Wissenschaftler des Instituts für Lern-Innovation (ILI) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) im Rahmen eines EU-weiten Projekts das Internet-Spiel iSpectrum. In dem Spiel werden beispielsweise Arbeitstage in einem Büro simuliert, die auf einem steigenden Level anspruchsvoller wie abwechslungsreicher werden.

Stufenweise werden Personen mit milderen Formen von Autismus oder Asperger Syndrom – einer leichten autistischen Störung – nach und nach an die Realität herangeführt. Jeder Arbeitstag in dem Spiel dauert etwa 20 Minuten.

Freitag, 30. November 2012

Kronprinzessin Victoria und die deutsch-schwedische Innovation

Foto: acatech/Andreas Heddergott
München - Wenige Tage vor dem 125. Todestag König Ludwigs II. hat Ihre Königliche Hoheit Kronprinzessin Victoria von Schweden die Deutsche Akademie der Technik-Wissenschaften (acatech) in der Münchener Residenz besucht. In den ehemaligen Privatgemächern des bayerischen Königs, in denen heute acatech ihren Sitz hat, richtete die junge Wissenschaftsakademie für Kronprinzessin Victoria einen deutsch-schwedischen Round Table zum Thema Innovation aus. Vertreter aus der Industrie, der Wissenschaftsorganisationen und der Politik beider Länder diskutierten mit Kronprinzessin Victoria über Kooperationen zur Förderung der derzeit besonders erfolgreichen Innovationsstandorte. 

Zwischen den Akademien beider Länder besteht schon seit geraumer Zeit ein intensiver Austausch. Besonders mit der ältesten Wissenschaftsakademie der Ingenieure in Europa, der 1919 gegründeten Königlich Schwedischen Akademie der Technikwissenschaften (Ingenjörsvetenskapliga Akademien - IVA), arbeitet acatech eng zusammen.