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Samstag, 5. Oktober 2013

Soziale Netzwerke? Mit den Möglichkeiten wächst die Verantwortung

Kommunikation im Internet. Foto: JMG/pixelio.de
Die Hoffnung vieler, dass durch das Aufkommen des Internets neue Wege von Demokratie entstehen, wurde durch das sogenannte Web 2.0, in dem sich der Nutzer aktiv einbringen kann, genährt. Das studentische Forschungsprojekt der Universität Siegen wollte mit einer Online-Befragung herausfinden, wie Internet-User die Netzwerk-Plattformen zur politischen Kommunikation nutzen. 543 Internet-Nutzer im Alter zwischen 14 und 55 Jahren wurden hierzu befragt, die meisten davon waren Mitte 20. „Uns war es wichtig, an das für uns wichtige Internet-Publikum heran zu kommen und viele Menschen zu erreichen", begründete Daniel Benfer, Mitorganisator der Tagung, das Mittel Online-Befragung.

So fanden die Siegener Studierenden heraus, dass Soziale Netzwerke in erster Linie zur Pflege von Freundschaften genutzt werden, politische Informationen hingegen holen sich die User über externe Nachrichten-Seiten. Mehr als die Hälfte der Befragten redet in Netzwerken nicht über politische Inhalte. Bemerkenswert ist, dass die Teilnehmer ein politisches Profil als unangenehm und unpassend empfinden. Politiker sollten demnach ihr Engagement in Sozialen Netzwerken überdenken.

Donnerstag, 3. Oktober 2013

70.000 Drucke des 17. Jahrhunderts online verfügbar

Startseite des VD17-Portals unter: www.vd17.de
Online und frei zur Verfügung für alle stehen in der VD-17-Datenbank bedeutende Teile unseres kulturellen Erbes mit Werken aus der Philosophie, Medizin, Recht und Theologie oder herausragende literarische Werke von Opitz, Gryphius oder Grimmelshausen.
Johann Friedrich Scholtz von Scholtzenberg: Gründtliche Ursachen Eines Vernünfftigen Stillschweigen
Foto: HAB

Ermöglicht wurde dies durch die Zusammenarbeit von 18 deutschen Bibliotheken, die einem Masterplan zur Digitalisierung der Drucke des 17. Jahrhunderts folgen. Nach dem Vorbild bereits durchgeführter Massendigitalisierungsprojekte wird die Herzog August Bibliothek im Laufe des Projekts insgesamt rund 750.000 Seiten digitalisieren. Die Digitalisate werden dabei mit strukturellen Metadaten zur Navigation versehen und neben den bibliographischen Angaben wie Titel und Verfasser werden weitere Personen, Widmungseinträge und deren Verfasser sowie Gattungsbegriffe, wie Leichenpredigt oder Flugschrift, erfasst. (sfr/idw-online)