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Samstag, 5. Oktober 2013

Soziale Netzwerke? Mit den Möglichkeiten wächst die Verantwortung

Kommunikation im Internet. Foto: JMG/pixelio.de
Die Hoffnung vieler, dass durch das Aufkommen des Internets neue Wege von Demokratie entstehen, wurde durch das sogenannte Web 2.0, in dem sich der Nutzer aktiv einbringen kann, genährt. Das studentische Forschungsprojekt der Universität Siegen wollte mit einer Online-Befragung herausfinden, wie Internet-User die Netzwerk-Plattformen zur politischen Kommunikation nutzen. 543 Internet-Nutzer im Alter zwischen 14 und 55 Jahren wurden hierzu befragt, die meisten davon waren Mitte 20. „Uns war es wichtig, an das für uns wichtige Internet-Publikum heran zu kommen und viele Menschen zu erreichen", begründete Daniel Benfer, Mitorganisator der Tagung, das Mittel Online-Befragung.

So fanden die Siegener Studierenden heraus, dass Soziale Netzwerke in erster Linie zur Pflege von Freundschaften genutzt werden, politische Informationen hingegen holen sich die User über externe Nachrichten-Seiten. Mehr als die Hälfte der Befragten redet in Netzwerken nicht über politische Inhalte. Bemerkenswert ist, dass die Teilnehmer ein politisches Profil als unangenehm und unpassend empfinden. Politiker sollten demnach ihr Engagement in Sozialen Netzwerken überdenken.

Dienstag, 15. Januar 2013

Was sie sich zu sagen haben, kann nur erahnt
werden. 
Foto: Dr. Stephan Barth/Pixelio
Dass Pflanzen besser gedeihen, wenn sie mit harmonischer Musik beschallt werden, ist spätestens seit den Experimenten von Dr. Singh von der Universität Madras wissenschaftlich bestätigt. Pflanzen sollen aber sogar – nach neuesten Untersuchungen an der University of Western Australia – selbst Töne von sich geben und auf Geräusche in bestimmten Frequenzbereichen reagieren können. 

Menschen, die mit ihren Pflanzen sprechen, sind nichts Ungewöhnliches. Dass Pflanzen sich auch untereinander geräuschvoll Mitteilungen machen, ist eine neue Erkenntnis, die Forscher in Australien gewonnen haben. 

Als der südafrikanische Botaniker Lyall Watson in seinem 1973 veröffentlichten Bestseller „Supernatural“ behauptete, Pflanzen hätten Gefühle, die durch einen Lügendetektor nachweisbar seien, konnten Wissenschaftler darüber nur müde lächeln und taten den Gedanken als Unsinn ab.