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Mittwoch, 2. Oktober 2013

Bio-Kraftstoffe aus Algen

Energieversorgung der Zukunft: Algen als Energieträger für Biokraftstoffe Foto: TUHH/IuE
Algen fressen Kohlendioxid und liefern Bio-Kraftstoff. Aber wirtschaftlich ist es bislang nicht. Nun sollen in einem neuen Bioraffinerie-Konzept auch die Nebenprodukte, die bei der Kultivierung und Nutzung von Algen anfallen, weiter verwertet werden, damit sich die Gewinnung von Algen-Kraftstoff in Zukunft lohnt.

Was Algen für den Klimaschutz so attraktiv macht, ist die Fähigkeit CO2 zu binden und ihn wesentlich schneller als Bäume und Energiepflanzen in Biomasse umzuwandeln. Gelingt es, diese Biomasse energetisch zu nutzen - als Biogas oder Biodiesel -, dann trägt dies zu einer Energie-Versorgung bei, die das Klima nicht weiter aufheizt; gilt doch Biomasse bei der Verbrennung als CO2-Neutral. Außerdem sind diese Mikro-Algen keine Konkurrenz zu Lebensmittelnaber ihre Inhaltsstoffe Lipide und Stärke können zu Biogas und Ethanol umgewandelt werden. Auch für die Pharma-Industrie sind Algen von Interesse, da sie antivirale Substanzen bilden können. Es gibt auch Einsatzmöglichkeiten in der Lebensmitteltechnologie oder für das Recycling von Seltenen Erden.

Montag, 12. November 2012

Sind Futtermittel wichtig?

Stroh! Foto: Uli Stoll Outdoor-Fotografie info@parknplay.de/pixelio.de
Wollen Verbraucher wirklich wissen, was das Vieh frisst, dass dann hinterher auf dem Teller landet?

Die Antwort ist ein eindeutiges JA - sagt ein Studie der Universität Kassel.

Vor allem Bio-Konsumenten sind grundsätzlich bereit, für tierische Bio-Lebensmittel mehr zu bezahlen, wenn sie auf Basis regionaler Futtermittel erzeugt wurden. Das ist eine echte Chance für den regionalen Anbau von Eiweißpflanzen.

Ab 2015 dürfen Bio-Tierhalter ihre Tiere laut EU-Ökorichtlinie nur noch mit vollständig ökologisch erzeugten Futtermitteln versorgen. Für Wiederkäuer gilt diese Regelung schon jetzt. Bei Schweinen und Geflügel dürfen derzeit noch bis zu fünf Prozent konventionelle Futtermittel eingesetzt werden. Experten rechnen vor allem bei eiweißreichen Futtermitteln mit Engpässen, da der Anbau von Eiweißpflanzen in Deutschland wenig rentabel ist und die Flächen zurückgehen.