Mittwoch, 29. Mai 2013

Renovieren, aber richtig


www.sonjawinzer.de  / pixelio.de
Schreinerbesteck Foto: www.sonjawinzer.de/pixelio.de
Wie jedes Jahr im Frühling überkommt uns die Lust an Neuem: Frische Farbe muss her und alles ein bisschen neuer und frischer und dann auch noch sauber geputzt wenn die Tage länger werden und die Sonne durch blitzblanke Scheiben lacht wie ein Versprechen auf baldigen Sommer. Da geht mancher durch die Wohnung und überlegt, wie er die lieb gewonnenen und alt gewordenen, geerbten oder alt gekauften Stücke ein wenig aufmotzen kann. Da kommt der Ökotipp vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) genau richtig.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Irrtum westlicher Demokraten - Finanzhilfen für China

Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel setzte sich in den vergangenen Tagen der Kritik seiner Mit-Demokraten aus, denn er kündigte an, die Hilfen für China künftig zu streichen. Niebel betonte, dass er unsere Mittel konzentrieren wolle um sie dort einzusetzen, wo sie am meisten gebraucht würden. „Armutsbekämpfung ist für Deutschland wichtiger denn je. Wirtschaftsriesen wie China und Indien erfüllen diese Kriterien nicht mehr."

Und schon kommt der Aufschrei unserer von China immer noch getäuschten Mit-Demokraten. Die Grünen-Fraktion bezeichnete Niebels erste Amtshandlung als „populistisch, aber in der Sache falsch und in den Folgen verheerend". Die Zusammenarbeit mit Schwellenländern bei der Lösung globaler Probleme wie der Klima-, Finanz- oder Ernährungskrise sei unersetzbar, erklärten die Fachpolitikerinnen Ute Koczy und Viola von Cramon. Dass sich die Chinesen darüber lustig machen, ist ihnen wahrscheinlich nicht bekannt.

Dienstag, 30. April 2013

Todesverachtung: Enten-Mama führt Kinder über vierspurige Autobahn

Furchtlos versucht eine Enten-Mama eine vierspurige Autobahn zu überqueren – mit mehreren Enten-Küken im Schlepptau. Eine Mission Impossible? Auf jeden Fall nichts zum Nachmachen. Aber gut für Überlegungen zum Thema "Mut", "Verwegenheit" oder "Todesverachtung, wo sie beginnen , ob es auch bei Ahnungslosigkeit bereits Mut ist. Oder ob Ahnung der Gefahr nicht vielleicht mutlos macht? Wie ist das mit dem positiven Denken bei Enten? Fragen über Fragen.   (sfr)



Montag, 1. April 2013

Starkoch Vincent Klink: Maikäfer als Vorspeise

Maikäfer Foto: uschi dreiucker/pixelio.de
Eiweißreich und schmackhaft - Feinschmeckertun was für die Umwelt!

Vincent Klink, bekannter Sternekoch aus dem "ARD-Buffet" ist bekannt für kreativ-pragmatische Ideen. Er stellte sich ein für Mensch und Umwelt vorteilhaftes Rezept zur Bekämpfung von Maikäferplagen vor. "Diese Fortpflanzungsmaschinen sind wahre Eiweiß-Bomben - ein paar davon enthalten so viel Protein wie ein Steak", sagte er der Wochenzeitung "Die Zeit".

"Wenn sich jeder Deutsche eine Maikäfer-Vorspeise genehmigt, können wir auf Insektizide verzichten." Maikäfer sollten wie Honigbienen geröstet werden, jedoch ohne die zähen Flügel. "Man muss sie krachelig hinkriegen", erklärte Klink. Er befürchtet allerdings, dass seine Gäste auf der Wielandshöhe bei Stuttgart die mit etwas Salz, Curry und Pfeffer gewürzten Insekten nur mit verbundenen Augen essen würden. "Aber jedem erst die Augen verbinden geht auch schlecht im Restaurant." (sfr/AP)

Geistesblitz in der Waschstraße - Nanotechnologie für Mundhygiene

Foto: Michiel1972-GNU
Zähneputzen ade! Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke entwickeln Zahnlack auf Basis von Nanotechnologie Forscher der Fakultät für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Witten/Herdecke haben einen wissenschaftlichen Durchbruch erzielt. Sie entwickelten einen Zahnlack, der das Zähneputzen überflüssig macht und zudem noch vor Karies schützt. 

Der Lack basiert auf der sog. Nanotechnologie, bei der die einzelnen Komponenten in mikroskopisch kleinen Partikeln in einer Grundmatrix gelöst werden. Die Nanopartikel des neuartigen Lacks enthalten vor allem Fluoride, die eine Entstehung von Karies verhindern. 

Der Lack wird etwa alle sechs Monate auf die Zähne aufgebracht. Die Nanopartikel im Lack zerplatzen beim Kauen und setzen die Fluoride frei, die die Karies-Entstehung verhindern. Außerdem hat der Lack durch die Nanotechnologie eine Oberfläche, die verhindert, dass sich der für die Zähne schädliche Zahnbelag bildet und damit das lästige Zähneputzen überflüssig macht. Der Zahnlack kann auch mit Menthol geliefert werden was für einen immer frischen Atem sorgt. 

Die Idee zur Entwicklung eines solchen Zahn-schützenden Lacks kam dem Projektleiter beim Autowaschen. In modernen Waschstraßen wird ein Schmutz abweisender, auf Nanotechnologie basierender Film auf den Autolack aufgetragen. 

In einem einjährigen klinischen Test hat die Neuentwicklung bereits ihre Probe bestanden und wurde nun international zum Patent angemeldet. Die Pharma-Industrie hat bereits großes Interesse an der Vermarktung des Produkts bekundet. (sfr/idw-online) 

Kommentar: 

Noch ungeklärt, ob dann fürs Zähneputzen Hochdruck-Reiniger verwendet werden müssen. Weiterhin, ob der abperlende Zahnschmutz unbedenklich geschluckt werden kann oder ausgespuckt werden muss, da Produkte aus der Nanotechnologie zur Oberflächenversiegelung in der vergangenen Woche zu Vergiftungserscheinungen führten. Dadurch könnte eine Wiederbelebung der weltweiten Spuck-Kultur erreicht werden und ungeahnte Rekorde im Kirschkern-Weitspucken können die Verkaufszahlen des Guiness Book der Rekorde beflügeln. Größter Erfolg kann in Ländern mit Neigung zu englischer Küche erwartet werden, da dort dann auf das obligatorische Mint-Jelly zu gebratenen Speisen wie Wildschwein dank der platzenden Nano-Mint-Partikel auf Dauer verzichtet werden kann. Ein Energiespar- und Umweltschutz-Effekt wird eher nicht erwartet, aber weitere Kreativ-Schübe gewisser Universtiäts-Fachabteilungen die auch weiterhin dazu beitragen wollen alle "Fünf Sinne" zu schärfen.

Sonntag, 24. März 2013

Atomausstieg jetzt 160.000 Demonstranten in über 20 Städten für sofortigen Atomausstieg

Die Energiewende - nicht allein - aber zunächst eine deutsche Aufgabe.   Foto: Bernd Wachtmeister / Pixelio
Zum ersten Mal in der Geschichte der Anti-Atom-Bewegung demonstrierten heute unter dem Motto „Atomkraft – Schluss!“ gleichzeitig in über 20 Städten insgesamt 160.000 Menschen für ein schnelles Ende der Atomkraft. 

In der Bundeshauptstadt Berlin zogen 25.000 Atomkraftgegner vor die CDU-Zentrale und forderten Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, ohne jede Verzögerung das Ende der Atomenergienutzung in Deutschland durchzusetzen. Zu den Demonstrationen in Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Kiel, Bremen, Hannover, Göttingen, München, Fürth, Landshut, Mannheim, Freiburg, Ulm, Bonn, Münster, Essen, Mainz, Dresden, Magdeburg, Güstrow und Erfurt hatten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, Attac, Campact, Robin Wood, contrAtom, die NaturFreunde Deutschland und die IG Metall aufgerufen.

Mittwoch, 20. März 2013

Länger Arbeiten im Alter

Länger Arbeiten, später die Rente, die Lebensarbeitszeit verlängern - das sind die Erfordernisse des Arbeitsmarkts in einer alternden Gesellschaft. Forscher aus Bamberg und Göttingen veröffentlichten nun eine Studie zu Erwerbschancen und finanzieller Absicherung alter Menschen.

In der Europäischen Union soll die Lebensarbeitszeit steigen und die Arbeitnehmer immer später in Rente gehen. Das ist eines der zentralen Ziele, die sich die Staats- und Regierungschefs der EU im Jahr 2000 beim Treffen des Europäischen Rates in Lissabon gesteckt haben mit dem Ziel, dass die EU zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wirtschaftsraum der Welt wird.

Seit dem Jahr 2000 zeigt sich ein Anstieg der Alterserwerbstätigen-Quote in Deutschland. Die international vergleichende Studie zeigt auch die daraus resultierenden Probleme. In Deutschland gelingt die Verlängerung der Lebensarbeitszeit nur einem bestimmten Teil der älteren Bevölkerung – den Höherqualifizierten. „Insbesondere gering qualifizierte ältere Menschen in Branchen, die unter wirtschaftlichen Druck stehen, wie beispielsweise im verarbeitenden Gewerbe, schaffen es nicht, länger zu arbeiten“,

Dienstag, 19. März 2013

Denn sie wissen nicht was sie tut - Die Deutschen und die EZB

Europäische Zentralbank EZB in Frankfurt am Main. Foto: Epizentrum-GNU
Inflationsbekämpfung ist für die Deutschen wichtiger als alles andere. Dies ist ein Ergebnis einer Umfrage für eine repräsentative Studie, die das Fachgebiet Makroökonomie der Philipps-Universität Marburg in Auftrag gegeben hatte. 

„Ich persönlich halte die Bekämpfung steigender Preise langfristig für Deutschland für am wichtigsten", gibt die Mehrheit der Befragten an. Damit wird der Inflationsbekämpfung eindeutig Vorrang gegenüber weiteren möglichen Zielen eingeräumt, wie dem Schutz der Meinungsfreiheit oder mehr Mitspracherecht bei wichtigen politischen Entscheidungen. 

Was muss die EZB tun? 

Die Angst vor dem Wertverlust des Euro scheint in Zeiten der Finanz- und Schuldenkrise allgegenwärtig - doch was muss die zuständige Europäische Zentralbank (EZB) eigentlich tun, um dem Wunsch nach Preisstabilität zu entsprechen? Wie sollten sich zum Beispiel die Zinsen entwickeln, wenn ein starker Preisanstieg vorhergesagt wird?

Montag, 18. März 2013

E.T. statt Jesus – woran glaubt der Osten Deutschlands?

Kinder stellen immer wieder die Frage nach Gott - egal, ob sie jetzt ausgelöst  wird von Erziehung, Erlebnissen oder Kultfilmen wie "E.T.- der  Außerirdische", "Der Herr der Ringe" oder "Matrix". Die Frage nach der eigenen Herkunft
 liegt eben in der menschlichen Natur. 
Foto: Screenshot von Youtube/Tischkewitz
Ein Drittel der Thüringer Schüler, die am Religionsunterricht teilnehmen, sind konfessionslos. Was motiviert sie dennoch dazu, sich mit Gott und dem Christentum auseinanderzusetzen und nicht stattdessen das Fach Ethik zu belegen? Welche religiösen Fragen stellen sie sich? Was erwarten sie vom Unterricht? 

Wegen solcher Fragen gründeten 17 Professoren und promovierte Mitarbeiter der Friedrich-Schiller-Universität Jena das Zentrum für Religionspädagogische Bildungsforschung (ZRB). „Wir haben, wenn man die Religionszugehörigkeit betrachtet, in Ostdeutschland eine weltweit einmalige Situation", sagt Prof. Dr. Michael Wermke, der Direktor des neuen Zentrums. „Ein solch hohes Maß an Säkularisierung (Verweltlichung/Entchristlichung) gibt es sonst nur noch in den Niederlanden." Dort seien die Menschen aber aus ihrem eigenen Verständnis heraus aus der Kirche ausgetreten, während das in der DDR eher die Anpassung an die atheistischen Gesellschaftswirkungen der SED bewirkt habe. Fragt man Eltern nach den Gründen für die Fachwahl ihrer Kinder, argumentieren diese meist damit, dass im Religionsunterricht Werte vermittelt würden. Die Kinder hingegen interessieren sich hauptsächlich für die Frage nach Gott. 

Atheistisches Elternhaus