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Samstag, 21. September 2013

Zuversicht und Vertrauen in Deutschlands Zukunft wächst

: Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) /pixelio.de
Die Deutschen sehen mit Zuversicht in die Zukunft, die Stimmung steigt: „Im dritten Quartal 2013 ist die Zuversicht hinsichtlich der Zukunftschancen der Nation um zehn Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen“, sagt Prof. Dr. Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim, der die Allianz Zuversichtsstudie wissenschaftlich begleitet. 
Auf die Frage „Wie sehen Sie die Gesamtsituation in Deutschland in den nächsten zwölf Monaten?“ antworten 39 Prozent der Bundesbürger „mit Zuversicht“ oder „mit großer Zuversicht“. Der Septemberwert liegt nur einen Prozentpunkt unter dem Allzeithoch vom Januar 2011. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse der seit 2007 monatlich durchgeführten repräsentativen Befragungen zur Allianz Zuversichtsstudie, einem Gemeinschaftsprojekt der Universität Hohenheim und der Allianz Deutschland AG.

Mittwoch, 20. März 2013

Länger Arbeiten im Alter

Länger Arbeiten, später die Rente, die Lebensarbeitszeit verlängern - das sind die Erfordernisse des Arbeitsmarkts in einer alternden Gesellschaft. Forscher aus Bamberg und Göttingen veröffentlichten nun eine Studie zu Erwerbschancen und finanzieller Absicherung alter Menschen.

In der Europäischen Union soll die Lebensarbeitszeit steigen und die Arbeitnehmer immer später in Rente gehen. Das ist eines der zentralen Ziele, die sich die Staats- und Regierungschefs der EU im Jahr 2000 beim Treffen des Europäischen Rates in Lissabon gesteckt haben mit dem Ziel, dass die EU zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wirtschaftsraum der Welt wird.

Seit dem Jahr 2000 zeigt sich ein Anstieg der Alterserwerbstätigen-Quote in Deutschland. Die international vergleichende Studie zeigt auch die daraus resultierenden Probleme. In Deutschland gelingt die Verlängerung der Lebensarbeitszeit nur einem bestimmten Teil der älteren Bevölkerung – den Höherqualifizierten. „Insbesondere gering qualifizierte ältere Menschen in Branchen, die unter wirtschaftlichen Druck stehen, wie beispielsweise im verarbeitenden Gewerbe, schaffen es nicht, länger zu arbeiten“,

Mittwoch, 23. Januar 2013

Die Gehaltslücke der Akademikerin

Gehaltslücke bei Akademikerin in Deutschland besonders
hoch. 
Foto: Gerd Altmann/AllSilhouettes.com / Pixelio
Frauen mit akademischem Abschluss verdienen weniger als ihre männlichen Kollegen. Dies gilt für Beschäftigte aller Abschlussarten - vom Bachelor an der Fachhochschule über den Master an der Universität bis hin zur Promotion. Im Durchschnitt beträgt die Gehaltslücke („Gender Pay Gap") 21,5 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage des Internetportals www.lohnspiegel.de, das vom WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird. Rund 10.200 Beschäftigte mit akademischem Abschluss haben sich daran beteiligt.

Akademischer Abschluss 
Foto: WSI Lohnspiegeldatenbank www.lohnspiegel.de

Dienstag, 8. Januar 2013

Niedrige Inflation ist kein Gift für den Arbeitsmarkt


Tobin und Akerlof argumentierten, dass eine niedrige Inflationsrate es Firmen erschwert, ihre Lohnkosten zu senken, wenn sie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Bei einer hohen Inflation reicht es bereits aus, keine Lohn-Erhöhungen vorzunehmen. Die Reallöhne sinken auf diese Weise automatisch: Die Nominallöhne bleiben zwar gleich, zugleich steigen jedoch die Preise. Bei einer niedrigen Inflation wären für entsprechende Kosteneinsparungen dagegen sinkende Nominallöhne erforderlich, also echte Lohnsenkungen: Die Beschäftigten bekommen weniger Lohn überwiesen als zuvor. Davor würden Firmen häufig zurückschrecken, um die Motivation und Produktivität der Beschäftigten nicht zu gefährden. Auch tarifvertragliche und andere arbeitsrechtliche Regelungen können dem entgegenstehen. Ökonomen sprechen hier von „Abwärts-Nominallohn-Starrheit". Statt die Löhne zu senken würden Firmen dann verstärkt Arbeitsplätze abbauen, um Einsparungen zu erreichen. Niedrige Inflation führt in Kombination mit Abwärts-Nominallohn-Starrheit zu höherer Arbeitslosigkeit, lautet die These von Tobin und Akerlof.

Die IAB-Studie zeigt jedoch anhand empirischer Daten, dass der von Tobin und Akerlof befürchtete Effekt zu vernachlässigen ist. Die Firmen üben von vornherein Zurückhaltung bei Lohnerhöhungen, um zu vermeiden, später die Löhne vielleicht wieder senken zu müssen. Zudem berücksichtigen sie bei Lohn-Verhandlungen, ob sie in der Vergangenheit auf eigentlich gewünschte Lohnkürzungen verzichtet haben, und führen in diesem Fall keine oder nur geringe Lohnerhöhungen durch. Unterm Strich beeinflusst die Lohnstarrheit das durchschnittliche Lohn-Niveau kaum. „Daher sind auch keine negativen Auswirkungen auf die Beschäftigung zu erwarten. Abwärts-Nominallohn-Starrheit liefert demnach kein überzeugendes Argument für eine höhere Ziel-Inflationsrate der Zentralbanken", so die IAB-Studie. (idw-online/sfr) 

Weitere Informationen: Die IAB-Studie 



Artikel erschienen am 23.02.2011 in Epoch Times Deutschland

Donnerstag, 1. November 2012

3,5 Millionen weniger Arbeitskräfte bis 2025

Bis 2025 wird die Anzahl der Personen, die dem Arbeitsmarkt potenziell zur Verfügung stehen, um fast 3,5 Millionen sinken. Bildungsanstrengungen könnten helfen.

Selbst wenn die Erwerbsquote von Frauen und älteren Menschen steigen würde und man eine Netto-Zuwanderung von 100.000 Personen jährlich den Berechnungen zugrunde legt, wird die Zahl möglicher Arbeitskräfte von heute 44,8 auf 41,3 Millionen zurückgehen und dann nur noch knapp über der Zahl der heute Erwerbstätigen von 40,8 Millionen liegen. Dies sind die Ergebnisse der neuesten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB.

Bis 2050 nimmt das sogenannte Erwerbspersonen-Potenzial möglicherweise sogar um insgesamt zwölf Millionen ab, geht aus der IAB-Studie hervor.