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Sonntag, 13. Oktober 2013

Vorsicht! Rutschgefahr für Insekten

Rutschender Kartoffelkäfer. Foto: Plant Biomechanics Group Freiburg
Käfer, Kakerlaken und Ameisen werden es in Zukunft schwer haben, wenn sie sich in Häusern oder Klimaanlagen einnisten wollen – dank der unbegehbaren Oberflächen, die die Freiburger Biologen Prof. Dr. Thomas Speck, Dr. Bettina Prüm und Dr. Holger Bohn zusammen mit der Plant Biomechanics Group der Albert-Ludwigs-Universität nach pflanzlichen Vorbildern entwickeln. Das Team untersuchte Oberflächen von Pflanzenblättern, um herauszufinden, wie sich Zellform und Mikrostruktur sowie die Oberflächenchemie auf das Haftverhalten von Insekten auswirken.

Die Forscher stellten Lauf-Haftkraft-Experimente mit Kartoffelkäfern auf unterschiedlich strukturierten Pflanzenoberflächen und auf deren Nachbildungen aus Kunstharzen an. Mit einem hochsensiblen Sensor maß das Team die Kraft, die der Käfer beim Laufen auf verschiedenen Oberflächen aufbringt. 
 
Das Ergebnis: 

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Wenn die Kreuzung mit dem Auto spricht

Kreuzungen sind Unfallschwerpunkte. Die Forschungsinitiative Ko-FAS sucht in Theorie und Praxis nach technischen Lösungen. Foto:
Ko-FAS Forschungsinitiative/ZENTEC

Kreuzungen sind Unfall-Schwerpunkte: Rund ein Drittel aller Verkehrsunfälle mit Personenschäden passieren an diesen Knotenpunkten – so das Statistische Bundesamt. Die wohl sicherste Kreuzung Deutschlands befand sich in diesen Tagen in Aschaffenburg. Dazu wurden nicht nur Autos mit technischen Hilfsmitteln wie Sensoren ausgestattet, sondern auch Gefahrenpunkte wie die aufgerüstete Aschaffenburger Kreuzung.

Zahlreiche Studien haben gezeigt: Mangelnde Aufmerksamkeit und schlechte Sicht sind die häufigsten Unfall-Ursachen an Kreuzungen. Deshalb entwickeln Experten dafür technische Lösungen entwickelt. In einem Projekt der Forschungsintiative Ko-FAS wurden erstmals eine Fahrzeug-übergreifende Informationsfusion kombiniert mit der Situationsanalyse von Gefahren auch in unübersichtlichen Lagen. „So kann der Fahrer vor schwierigen Konstellationen gewarnt werden, die er aufgrund von Unaufmerksamkeit oder Sichtbehinderungen noch gar nicht erkennt. Man gewinnt wertvolle Zeit für eine angemessene Reaktion. Gefährliche Situationen, zum Beispiel Notbremsungen, werden vermieden“, sagt Professor Dietmayer. Wie der Fahrer gewarnt werden muss, damit er sich unterstützt und nicht bevormundet fühlt, wurde im Zuge von Ko-FAS im Fahrsimulator erforscht.