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Freitag, 4. Oktober 2013

Weniger Schmerzen dank Bluthochdruck?

Foto: hamma  / pixelio.de
Das stellt alles auf den Kopf. Je höher der Blutdruck ist, umso seltener entwickelten Frauen langwierige Schmerzen im Rücken. Das ist ein Ergebnis einer norwegischen Studie, die zwar keine ausreichende Erklärung bietet, aber von einer reduzierten Schmerz-Empfindlichkeit bei Bluthochdruck ausgeht.

Schon seit längerem geht man auch von einer ähnliche reziproken  Beziehung zwischen Blutdruck und Kopfschmerz oder Migräne aus. Nach Auswertung aller Daten der HUNT-Studie und als Fazit der Autoren bestätigt das Ergebnis die Theorie, dass Bluthochdruck-Geplagte im Gegenzug eine höhere Schmerz-Schwelle haben. Wenn der Blutdruck steigt, kann sich die Schmerz-Empfindlichkeit verringern, dass trifft aber nicht zwingend auf Menschen mit chronischen Schmerzen zu. Das berichtete springermedizin.de im Fachportal Allgemeinmedizin. 

Leben ohne Schmerz - der Afrikanische Nacktmull

Der Afrikanische Nacktmull (Heterocephalus glaber) ist eines der außergewöhnlichsten Säugetiere der Erde. Zu seinen vielen erstaunlichen Besonderheiten gehört, dass er keinen Schmerz empfindet. Foto: Ewan St. J. Smith/Copyright: MDC
Der Afrikanische Nacktmull (Hetero-cephalus glaber) ist eines der ungewöhnlichsten Säugetiere der Erde. Er ist nur 15 Zentimeter groß, kaum behaart, lebt eng gedrängt mit seinen Artgenossen in unterirdischen, stickigen Höhlen und er kennt keinen Schmerz. Was es mit diesem außergewöhnlichen Nagetier auf sich hat, erforschen die Schmerzforscher Prof. Gary R. Lewin vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und Prof. Thomas J. Park von der University of Illinois in Chicago, USA. 

Die Forscher konnten jetzt zeigen, dass Säure, die im Normalfall starke, schmerzhafte Verätzungen verursacht, Nacktmullen nichts anhaben kann. "Das ist für Wirbeltiere absolut einzigartig", sagte Lewin. Auch das Capsaicin in Chili-Pfeffer, das normalerweise auf der Haut brennende Schmerzen auslöst, lässt die Tiere kalt.