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Montag, 10. Februar 2014

Glückstherapie senkt Blutdruck

Ein Hotdog macht glücklich, aber senkt es zukünftig auch den Blutdruck? Foto: gerwitt/Pixelio


Ist Glück nur ein chemisches Ereignis im Gehirn? Das körpereigene Hormon Dopamin löst Glücksgefühle aus. Seine Bildung wird unter anderem angeregt durch die Wohlfühl-Klassiker Sex, Drogen oder Essen. Das Gehirn gibt sich jedoch nicht zufrieden mit einem Kick: es erinnert sich an den Glückszustand und will ihn immer wieder erreichen. Dopamin beeinflusst also unsere Entscheidungen so, dass wir immer wieder und noch mehr Glücksmomente erleben können.

Nun hat ein Forschungsteam um ETH-Professor Martin Fussenegger vom Departement Biosysteme in Basel einen Weg gefunden, das Dopamin-System des Körpers therapeutisch zu nutzen. Die Forscher haben ein neues genetisches Modul geschaffen, das sich über Dopamin steuern lässt. Der Glücksbotenstoff setzt dieses Modul dosisabhängig in Gang. Als Antwort auf eine Erhöhung des Dopamin-Pegels im Blut produziert das Modul einen gewünschten Wirkstoff.

Sonntag, 9. Februar 2014

Studie beweist: Leinsamen kann Leben retten

Leinsamen Gold oder in Braun, geschrotet, ganz oder als Öl: Immer ein Geschenk der Natur für die Gesundheit. Foto: SFR
Wer seinem Essen Leinsamen zufügt, senkt seinen Bluthochdruck und tut sich Gutes. Da Bluthochdruck ein Risikofaktor für viele chronische Leiden und Krankheiten ist, gilt auch hier: "Versuch macht kluch."

Im November 2012 wurde der American Heart Association Scientific Sessions eine Studie vorgestellt, bei der dieses gesunde Lehrstück der Natur sogar bei den extrem gefährdeten Arteriosklerose-Patienten gelang. Arteriosklerose (Arterienverkalkung) ist eine schleichende Erkrankung der Blutgefäße mit schwerwiegenden Folgen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, pAVK, mit Ablagerungen in den Gefäßwänden, die zu Verhärtungen führen. Diese Verhärtungen mindern die Elastizität der Gefäße, die bei hohem Blutdruck besonders benötigt wird. Gefäße können im unelastischen Zustand reißen oder verstopfen (Thrombose).

Dr. Delfin Rodriguez vom kubanischen Universitätskrankenhaus Holguin bewies in seiner 6-monatigen Doppelblind-Studie, dass die Zugabe von nur 30 Gramm geschrotetem Leisamen pro Tag bei Patienten mit solch einer peripheren Gefäßerkrankung PAD den Bluthochdruck signifikant senkte,wie Medscape berichtet.

Freitag, 4. Oktober 2013

Weniger Schmerzen dank Bluthochdruck?

Foto: hamma  / pixelio.de
Das stellt alles auf den Kopf. Je höher der Blutdruck ist, umso seltener entwickelten Frauen langwierige Schmerzen im Rücken. Das ist ein Ergebnis einer norwegischen Studie, die zwar keine ausreichende Erklärung bietet, aber von einer reduzierten Schmerz-Empfindlichkeit bei Bluthochdruck ausgeht.

Schon seit längerem geht man auch von einer ähnliche reziproken  Beziehung zwischen Blutdruck und Kopfschmerz oder Migräne aus. Nach Auswertung aller Daten der HUNT-Studie und als Fazit der Autoren bestätigt das Ergebnis die Theorie, dass Bluthochdruck-Geplagte im Gegenzug eine höhere Schmerz-Schwelle haben. Wenn der Blutdruck steigt, kann sich die Schmerz-Empfindlichkeit verringern, dass trifft aber nicht zwingend auf Menschen mit chronischen Schmerzen zu. Das berichtete springermedizin.de im Fachportal Allgemeinmedizin. 

Mittwoch, 25. September 2013

Das 4-Minuten-Training für Sportmuffel


4-Minuten-Training reicht? Foto: Stephanie Hofschlaeger/Pixelio
Ein 4-Minuten-Training kann bereits den Blutdruck und den Nüchtern-Blutzucker senken, sowie die Sauerstoffaufnahme fördern, wenn es mit einer Hochleistung von 90 Prozent der maximalen Herzfrequenz ausgeführt wird. Dreimal in der Woche ausgeführt, kann das 4-Minuten-Training bereits zu einer erheblichen Vebesserung der allgemeinen Gesundheit und der Ausdauerleistung führen - zumindest bei Übergewichtigen ohne gesundheitliche Einschränkungen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen norwegischen Studie.

Minimaler Zeitaufwand

Die Fitness zu verbessern mit einem minimalen Zeitaufwand lässt Ausreden und echte Argumente von Stress und Zeitmangel wie Seifenblasen platzen. Zwar waren für diese Studie nur inaktive, übergewichtige Männer mittleren Alters am Start, dennoch lässt sich vermuten, dass auch andere Sportmuffel davon profitieren könnten. Das Fazit der Studie ist, dass kurze Dauer, aber intensives Training potenzielle Risikofaktoren reduzieren kann.