Donnerstag, 28. Februar 2013

Nur im Doppelpack - Blinde Dogge mit Blindenhund sucht ZuhauseScreenshot von bbc-News mit den dänischen Doggen Lily und Maddison. Foto: sfr / Epochtimes Deutschland

Screenshot von bbc-News mit den dänischen Doggen Lily und Maddison.
Foto: sfr / Epochtimes Deutschland
Blindenhund für blinden Hund! Die Dänische Dogge Maddison hat eine besondere Aufgabe: Er kümmert sich um den blinden Hund Lily, ebenfalls eine Dänische Dogge. Zusammen suchen die in England lebenden Riesen ein neues Zuhause, doch bislang scheuen sich potenzielle Halter, zwei so große Hunde gemeinsam aufzunehmen, berichtet BBC-Online. Lily und Maddison seien unzertrennlich, appelliert der Hundeschutzbund der Grafschaft Shrewsbury, der sich der beiden seit Juli annimmt, an Leute "mit großem Herzen und großer Wohnung". Maddison weiche kaum von Lilys Seite, betont er. Die Hunde könnten still miteinander kommunizieren und führten gemeinsam ein glückliches Leben. (sfr)

Weitere Information: http://www.bbc.co.uk/news/uk-england-shropshire-15409182

Artikel erschienen am 24.10.2011 in Epoch Times Deutschland

Mittwoch, 27. Februar 2013

Historischer Wandel - USA beginnen mit Umsteuern in Richtung Klimaschutz

Die USA haben einen ersten wichtigen Schritt zum Umsteuern in Richtung Klimaschutz unternommen. Das Repräsentantenhaus beschloss verbindliche Grenzwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen. Für das von Präsident Barack Obama massiv beworbene Klimaschutzgesetz gab es allerdings nur eine knappe Mehrheit. In eindringlichen Worten forderte Obama am Samstag den Senat auf, nun der als historisch gewerteten Vorlage ebenfalls zuzustimmen. Nach Meinung von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel geht das Gesetz aber noch nicht weit genug. 

„Schenken Sie den falschen Aussagen keinen Glauben, es gäbe einen Widerspruch zwischen Investition in saubere Energie und Wirtschaftswachstum“, sagte Obama in seiner wöchentlichen Radio- und Internetansprache. Das Gesetz werde Arbeitsplätze schaffen, erneuerbare Energien profitabel machen und Amerikas Abhängigkeit von ausländischem Öl verringern. „Wir können keine Angst vor der Zukunft haben, und wir dürfen keine Gefangene der Vergangenheit sein“, fügte der US-Präsident hinzu. 

Höherer Anteil erneuerbarer Energien 

Dienstag, 26. Februar 2013

Chinesische Polizei mit Tränengas gegen Mönche und Exil-Tibeter

Die indische Polizei hat am Donnerstag einen Protestmarsch von Exil-Tibetern aufgelöst und die mehr als 100 Teilnehmer festgenommen, wie Nachrichtenagenturen berichten. Die Demonstranten traten daraufhin in einen Hungerstreik, wie einer ihrer Sprecher, Tenzin Palkyi, mitteilte. 

Auch Europäer im Hungerstreik 

Der am Montag gestartete Protestmarsch wurde am Morgen in der Stadt Dehra gestoppt. Die Teilnehmer ließen sich von den Polizisten in Busse führen. Sie sollen nach Polizeiangaben wegen Störung der öffentlichen Ordnung vor Gericht gestellt werden. Neun Tibet-Aktivisten aus Deutschland, den USA, Schottland, Polen und Australien wurden nicht festgenommen. Sie schlossen sich aber dem Hungerstreik an. Die Teilnehmer an der Demonstration wollten zu den Olympischen Spielen in Peking ein Zeichen für die Unabhängigkeit Tibets setzen. 

Montag, 25. Februar 2013

HighChem - Essen ist Leben

Screenshot der Broschüre „HighChem hautnah – Aktuelles aus der Lebensmittelchemie“.  Foto:SFR
Passend zur aktuellen ARD-Themenwoche „Essen ist Leben" über die Zusammensetzung unserer Lebensmittel gibt es seit Mitte September die aktuelle Broschüre „HighChem hautnah - Aktuelles aus der Lebensmittel-Chemie" von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). 

Auf 100 Seiten informieren Lebensmittel-Chemiker über ihr verantwortungsvolles Arbeitsgebiet und geben Hintergrund-Informationen zur Lebensmittel-Zusammensetzung, Lebensmittel-Überwachung und -analytik, zu gesundheitlichen und toxischen Wirkungen, zur Lebensmittel-Erzeugung, aber auch zu Verpackungen und anderen Bedarfsgegenständen. 

Sonntag, 24. Februar 2013

Klimawandel - Wachsende Gefahren durch Wetterextreme ab 2040

Screenshot der deutschen Wetterwarnkarte des UBA vom 15.02.2011.     Foto: SFR
Der Klimawandel schreitet weiter voran. Deutschland muss deshalb schon ab dem Jahr 2040 ganzjährig mit einer starken Zunahme extremer Niederschläge rechnen. Damit drohen bereits in drei Jahrzehnten deutlich mehr Schäden durch Überschwemmungen. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssen sich frühzeitig auf die wachsenden Gefahren durch Wetterextreme vorbereiten. 

„Im Winter, also den Monaten Dezember, Januar und Februar, erwarten wir bis zum Jahr 2100 in weiten Teilen Deutschlands mehr Starkniederschläge", erläutert Dr. Paul Becker, Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Als Starkniederschläge bezeichnen Meteorologen Regenmengen, die im Mittel vor Ort nur etwa an jedem 100. Tag überschritten werden und je nach Region 10 bis 100 Liter pro Quadratmeter in 24 Stunden erreichen.

Samstag, 23. Februar 2013

Grundlagenforschung für Silicium in Solarzellen

Ortsaufgelöste Messung des Stroms einer Solar-Zelle unter Beleuchtung. In dem fünf mal fünf Millimeter großen Bereich sind Kontakte (schwarze Balken) sowie dunkle Bereichegezeigt, in denen die erzeugte elektrische  Leistung reduziert ist. Der weiße Kreis markiert einen besonders schädlichen Defekt.  Foto: Uni Göttingen
Immer effizienter und kostengünstiger müssen Solarzellen werden, damit sie konkurrenzfähig bleiben. Das zu erreichen ist das Ziel eines internationalen Verbundprojekts mit Beteiligung der Universität Göttingen. Die Forscher beschäftigen sich mit den Auswirkungen von Defekten in Silizium-Kristallen sowie mit deren Wechselwirkungen. Die Defekte führen dazu, dass ein Teil des aus Sonnenlicht erzeugten Stroms wieder verloren geht. Die Wissenschaftler der Göttinger Fakultät für Physik kooperieren bei dem Projekt mit Forschern in den USA und in Russland. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fördert das „Solarforschungscluster zur Ermittlung des maximalen Wirkungsgradniveaus von multikristallinem Silicium (SolarWinS)“ drei Jahre lang mit 6,5 Millionen Euro, davon fließen rund 860.000 Euro in das Göttinger Teilprojekt. 

Freitag, 22. Februar 2013

Jugend bleibt in der Nähe der Eltern

Die Jugend weiß, wo es am schönsten ist: Ganz in der Nähe von Mutter und Vater. In die Ferne zieht es nur die wenigsten jungen Männer und Frauen, wenn sie das Elternhaus verlassen. Im Durchschnitt liegt ihre neue Bleibe gerade einmal 9,5 Kilometer entfernt vom Heim der Eltern. Jeder zehnte wagt sich sogar nur weniger als einen halben Kilometer weg. Das ist das Ergebnis einer jetzt vom DIW Berlin veröffentlichten Studie einer Forschergruppe um Thomas Leopold von der Universität Bamberg. „Besonders, wenn Mutter und Vater noch in dem Ort leben, in dem die Jugendlichen aufgewachsen sind, bleiben sie in deren Nähe“, sagt der Sozialwissenschaftler. 

Donnerstag, 21. Februar 2013

Klimawissen in Deutschland kompakt

Screenshot des Klimanavigators vom 26.07.2011. Foto: SFR
Die neue Webplattform www.klimanavigator.de bietet einen schnellen Zugriff auf das Klimawissen in Deutschland. Der Klimanavigator stellt einen zentralen Zugang zur Arbeit von mehr als 30 deutschen Einrichtungen in der Forschungslandschaft dar, die sich mit dem Klimawandel, seinen Folgen und geeigneten Anpassungsmöglichkeiten beschäftigen. Die Webplattform gibt einen Überblick über die hiesige klima-relevante Forschung und Einblick in den gegenwärtigen Stand des Wissens. Sie dient den Nutzern als Wegweiser auf der Suche nach Expertenwissen. 

Der Klimanavigator enthält Porträts über die Einrichtungen der deutschen Klima-Wissenschaften und ihre Forschungsschwerpunkte. Eine multifunktionale Suche erleichtert das Auffinden bestimmter Themen oder Einrichtungen, die über die gewünschte Expertise verfügen. Ausführliche Dossiers bieten in allgemein verständlicher Weise Hintergrundinformationen zu wichtigen Fragen und bilden den aktuellen Forschungsstand ab. 

Mittwoch, 20. Februar 2013

Caesars Erben - Von wegen Denglisch – alles nur Latein!

Karl-Wilhelm Weeber: Latin reloaded – Von wegen Denglisch – alles nur Latein!, 112 S., Primus-Verlag, Darmstadt, 2011, 16,90 Euro.
Buchcover - PRIMUS Verlag GmbH, Darmstadt
Sprachpuristen können „relaxen", denn „that's life" - und nur Latein! Für Prof. Dr. Karl-Wilhelm Weeber, ehemaliger Direktor eines Wuppertaler Gymnasiums und Honorarprofessor für Alte Geschichte an der Bergischen Universität, müsste es deshalb richtig „Denglatein" heißen. Denn mindestens die Hälfte des so heftig umstrittenen „Denglisch" hat seinen Ursprung im Lateinischen. Wer also beispielsweise durch die City geht, durchstreift im Grunde die lateinische civitas. "Latin reloaded - Von wegen Denglisch - alles nur Latein!" heißt sein neuestes, im Primusverlag, Darmstadt, erschienenes Buch.