Immer effizienter und kostengünstiger müssen Solarzellen werden, damit sie konkurrenzfähig bleiben. Das zu erreichen ist das Ziel eines internationalen Verbundprojekts mit Beteiligung der Universität Göttingen. Die Forscher beschäftigen sich mit den Auswirkungen von Defekten in Silizium-Kristallen sowie mit deren Wechselwirkungen. Die Defekte führen dazu, dass ein Teil des aus Sonnenlicht erzeugten Stroms wieder verloren geht. Die Wissenschaftler der Göttinger Fakultät für Physik kooperieren bei dem Projekt mit Forschern in den USA und in Russland. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fördert das „Solarforschungscluster zur Ermittlung des maximalen Wirkungsgradniveaus von multikristallinem Silicium (SolarWinS)“ drei Jahre lang mit 6,5 Millionen Euro, davon fließen rund 860.000 Euro in das Göttinger Teilprojekt.
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Samstag, 23. Februar 2013
Grundlagenforschung für Silicium in Solarzellen
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Donnerstag, 27. Dezember 2012
Kostengünstigere Solarzellen - bald aus Sachsen?
Eine technologische Revolution in der Photovoltaik planen Wissenschaftler der Technischen Universität Chemnitz gemeinsam mit vier mittelständischen sächsischen Unternehmen. Sie wollen ein kostengünstigeres Verfahren zur Herstellung von Dünnschicht-Solarzellen auf Silizium-Basis entwickeln. Der Grund: Derzeitige Solarzellen, die Sonnenenergie umweltschonend direkt in elektrische Energie umwandeln, haben einen relativ niedrigen Wirkungsgrad und hohe Herstellungskosten.
An der Professur Anorganische Chemie der TU Chemnitz werden unter Leitung von Prof. Dr. Heinrich Lang neuartige, Silizium-organische Verbindungen hergestellt. Anschließend werden sie auf entsprechende Substrate aufgebracht. Während die Chemiker dafür Sprühverfahren nutzen, verwendet die Professur Digitale Drucktechnologie und Bebilderungstechnik unter Leitung von Prof. Dr. Reinhard R. Baumann spezielle Druckverfahren.
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Mittwoch, 7. November 2012
Organische Solarzellen: Strom aus der Folie
Organische Solarzellen haben gute Zukunftschancen: Sie sind günstig in
der Herstellung, denn man kann sie auf dünne Folien auftragen. Bereits
etablierte Drucktechniken sollen in Zukunft für die Produktion
eingesetzt werden. Dies bedarf sowohl einer speziellen Anpassung der
Solarzellen-Aufbauten als auch der Beschichtungsmaterialien und
Substrate. "Da das Verfahren einen hohen Durchsatz erlaubt, fallen vor
allem Materialkosten an", sagt Michael Niggemann vom ISE
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