Dienstag, 27. August 2013

Armut macht Kinder ungebildet – und krank

Foto: Thommy Weiss / Pixelio
Sie sind blass und übergewichtig, ihr Immunsystem ist geschwächt und ihre Entwicklungschancen sind schlechter: Jedem sechsten Kind in Deutschland erschwert der Hartz IV-Regelsatz eine adäquate Ernährung, das sind etwa 2,5 Millionen Betroffene in Deutschland

Oft fallen sie schon in der Schule aus und leiden nach schlechtem Berufsstart doppelt so häufig an chronischen Krankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes. „Der soziale Aufstieg wird so bereits am Küchentisch erstaunlich effektiv blockiert“, beklagt Prof. Dr. Hans Konrad Biesalski, Sprecher des Sachverständigenbeirates der Ernährungsinformation der Universität Hohenheim. Aus Sicht der Ernährungsmedizin habe beispielsweise der ARD-Tatort „Jagdzeit“ vom 10. April 2011 die Umstände und Wirkungsmechanismen im Leben armer Kinder in Beziehung zu ihrer Ernährungssituation erstaunlich realistisch wiedergegeben.

Auf den ersten Blick scheint alles im Lot in Deutschland – auch auf den Kindertellern. „Von den Verantwortlichen der Nationalen Verzehrsstudie (NVS II) hört man in Deutschland gäbe es ab dem 14. Lebensjahr keinen Vitaminmangel“, zitiert Prof. Dr. Biesalski.

Montag, 26. August 2013

Wunderwerk der Analyse-Technik: 3D-NanoChemiscope

Das Resultat einer kombinierten, dreidimensionalen ToF-SIMS-/SFM-Oberflächenanalyse einer PCBM/CyI-Polymer-Mischung. Foto: Empa
Das Hochleistungsmikroskop 3D-NanoChemiskope kann Oberflächen nicht nur gestochen scharf bis zur atomaren Stufe abbilden, physikalisch und chemisch, es erkennt auch, was es sieht. Damit ergeben sich völlig neue Möglichkeiten für die Anwendung, das bei Industriekunden und Forschungspartner großen Anklang findet, wie die schweizerische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt EMPA berichtet.

Simultan und dreidimensional lassen sich mit dem 3D-Nano-Chemiskope mechanische Eigenschaften wie Härte, Elastizität oder Reibungskoeffizient, aber auch chemische Eigenschaften von Oberflächenstrukturen bestimmen.

Alt-indisch? Sanskrit!

Sanskrit ist eine der ältesten Sprachen der Welt. Nun werden Studenten, die
Ganesha - er trägt das Buddha-Zeichen in seiner rechten Innenhand. Foto: Katharina Wieland Müller/pixelio.de
sich erfolgreich um ein besseres Verständnis des Sanskrit und damit um eine größere Wertschätzung dieses Kultur-Erbes bemüht haben, ausgezeichnet.

Die Preise werden vom Südasien-Institut (SAI) der Universität Heidelberg in Verbindung mit der indischen Regierung verliehen und beinhaltet unter anderem einen zehntägigen Aufenthalt in Indien.

Geehrt wird am 30. August 2013 Rohana Seneviratne aus Sri Lanka mit dem Saraswati-Sanskrit-Preis-2012.  Seneviratne wurde 2009 zum Sanskrit-Bachelor in Sri Lanka und wurde Master in indischer Philosophie an der Universität Liverpool. Jetzt promoviert er in Oxford in der Philosophie zur Sanskrit-Grammatik.In Heidelberg wirkte Seneviratne an der Sanskrit und Nepali Summer-School des Südasien-Instituts mit.

Montag, 15. Juli 2013

Schweiz: Zulassungsstop für Ärzte

Foto: Thommy Weiss/Pixelio
Wie die Ärztezeitung berichtet, tritt in der Schweiz ab 1. Juli 2013 ein Zulassungsstop für ausländische Ärzte in Kraft. Dies gilt allerdings nur für Fachärzte, als Hausärzte sind Ausländer weiterhin willkommen. Das Ziel ist dabei, einen ersten Schritt in Richtung Kostendämpfung zu machen. Allerdings wollen nur drei oder vier der schweizerischen Kantone diese Neuregelung überhaupt anwenden.

Der Zulassungsstop für Fachärzte war 2011 ausgelaufen und die Niederlassungsanträge für Kassenärzte war prompt explodiert, vor allem in Grenznähe zu Deutschland und in Genf.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Renovieren, aber richtig


www.sonjawinzer.de  / pixelio.de
Schreinerbesteck Foto: www.sonjawinzer.de/pixelio.de
Wie jedes Jahr im Frühling überkommt uns die Lust an Neuem: Frische Farbe muss her und alles ein bisschen neuer und frischer und dann auch noch sauber geputzt wenn die Tage länger werden und die Sonne durch blitzblanke Scheiben lacht wie ein Versprechen auf baldigen Sommer. Da geht mancher durch die Wohnung und überlegt, wie er die lieb gewonnenen und alt gewordenen, geerbten oder alt gekauften Stücke ein wenig aufmotzen kann. Da kommt der Ökotipp vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) genau richtig.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Irrtum westlicher Demokraten - Finanzhilfen für China

Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel setzte sich in den vergangenen Tagen der Kritik seiner Mit-Demokraten aus, denn er kündigte an, die Hilfen für China künftig zu streichen. Niebel betonte, dass er unsere Mittel konzentrieren wolle um sie dort einzusetzen, wo sie am meisten gebraucht würden. „Armutsbekämpfung ist für Deutschland wichtiger denn je. Wirtschaftsriesen wie China und Indien erfüllen diese Kriterien nicht mehr."

Und schon kommt der Aufschrei unserer von China immer noch getäuschten Mit-Demokraten. Die Grünen-Fraktion bezeichnete Niebels erste Amtshandlung als „populistisch, aber in der Sache falsch und in den Folgen verheerend". Die Zusammenarbeit mit Schwellenländern bei der Lösung globaler Probleme wie der Klima-, Finanz- oder Ernährungskrise sei unersetzbar, erklärten die Fachpolitikerinnen Ute Koczy und Viola von Cramon. Dass sich die Chinesen darüber lustig machen, ist ihnen wahrscheinlich nicht bekannt.

Dienstag, 30. April 2013

Todesverachtung: Enten-Mama führt Kinder über vierspurige Autobahn

Furchtlos versucht eine Enten-Mama eine vierspurige Autobahn zu überqueren – mit mehreren Enten-Küken im Schlepptau. Eine Mission Impossible? Auf jeden Fall nichts zum Nachmachen. Aber gut für Überlegungen zum Thema "Mut", "Verwegenheit" oder "Todesverachtung, wo sie beginnen , ob es auch bei Ahnungslosigkeit bereits Mut ist. Oder ob Ahnung der Gefahr nicht vielleicht mutlos macht? Wie ist das mit dem positiven Denken bei Enten? Fragen über Fragen.   (sfr)



Montag, 1. April 2013

Starkoch Vincent Klink: Maikäfer als Vorspeise

Maikäfer Foto: uschi dreiucker/pixelio.de
Eiweißreich und schmackhaft - Feinschmeckertun was für die Umwelt!

Vincent Klink, bekannter Sternekoch aus dem "ARD-Buffet" ist bekannt für kreativ-pragmatische Ideen. Er stellte sich ein für Mensch und Umwelt vorteilhaftes Rezept zur Bekämpfung von Maikäferplagen vor. "Diese Fortpflanzungsmaschinen sind wahre Eiweiß-Bomben - ein paar davon enthalten so viel Protein wie ein Steak", sagte er der Wochenzeitung "Die Zeit".

"Wenn sich jeder Deutsche eine Maikäfer-Vorspeise genehmigt, können wir auf Insektizide verzichten." Maikäfer sollten wie Honigbienen geröstet werden, jedoch ohne die zähen Flügel. "Man muss sie krachelig hinkriegen", erklärte Klink. Er befürchtet allerdings, dass seine Gäste auf der Wielandshöhe bei Stuttgart die mit etwas Salz, Curry und Pfeffer gewürzten Insekten nur mit verbundenen Augen essen würden. "Aber jedem erst die Augen verbinden geht auch schlecht im Restaurant." (sfr/AP)

Geistesblitz in der Waschstraße - Nanotechnologie für Mundhygiene

Foto: Michiel1972-GNU
Zähneputzen ade! Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke entwickeln Zahnlack auf Basis von Nanotechnologie Forscher der Fakultät für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Witten/Herdecke haben einen wissenschaftlichen Durchbruch erzielt. Sie entwickelten einen Zahnlack, der das Zähneputzen überflüssig macht und zudem noch vor Karies schützt. 

Der Lack basiert auf der sog. Nanotechnologie, bei der die einzelnen Komponenten in mikroskopisch kleinen Partikeln in einer Grundmatrix gelöst werden. Die Nanopartikel des neuartigen Lacks enthalten vor allem Fluoride, die eine Entstehung von Karies verhindern. 

Der Lack wird etwa alle sechs Monate auf die Zähne aufgebracht. Die Nanopartikel im Lack zerplatzen beim Kauen und setzen die Fluoride frei, die die Karies-Entstehung verhindern. Außerdem hat der Lack durch die Nanotechnologie eine Oberfläche, die verhindert, dass sich der für die Zähne schädliche Zahnbelag bildet und damit das lästige Zähneputzen überflüssig macht. Der Zahnlack kann auch mit Menthol geliefert werden was für einen immer frischen Atem sorgt. 

Die Idee zur Entwicklung eines solchen Zahn-schützenden Lacks kam dem Projektleiter beim Autowaschen. In modernen Waschstraßen wird ein Schmutz abweisender, auf Nanotechnologie basierender Film auf den Autolack aufgetragen. 

In einem einjährigen klinischen Test hat die Neuentwicklung bereits ihre Probe bestanden und wurde nun international zum Patent angemeldet. Die Pharma-Industrie hat bereits großes Interesse an der Vermarktung des Produkts bekundet. (sfr/idw-online) 

Kommentar: 

Noch ungeklärt, ob dann fürs Zähneputzen Hochdruck-Reiniger verwendet werden müssen. Weiterhin, ob der abperlende Zahnschmutz unbedenklich geschluckt werden kann oder ausgespuckt werden muss, da Produkte aus der Nanotechnologie zur Oberflächenversiegelung in der vergangenen Woche zu Vergiftungserscheinungen führten. Dadurch könnte eine Wiederbelebung der weltweiten Spuck-Kultur erreicht werden und ungeahnte Rekorde im Kirschkern-Weitspucken können die Verkaufszahlen des Guiness Book der Rekorde beflügeln. Größter Erfolg kann in Ländern mit Neigung zu englischer Küche erwartet werden, da dort dann auf das obligatorische Mint-Jelly zu gebratenen Speisen wie Wildschwein dank der platzenden Nano-Mint-Partikel auf Dauer verzichtet werden kann. Ein Energiespar- und Umweltschutz-Effekt wird eher nicht erwartet, aber weitere Kreativ-Schübe gewisser Universtiäts-Fachabteilungen die auch weiterhin dazu beitragen wollen alle "Fünf Sinne" zu schärfen.