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Freitag, 20. September 2013

Chronobiologie: Licht erhöht Ausdauer-Leistung von Frühaufstehern

Leistungstest auf dem Fahrradergometer: Helles Licht kanndie Ausdauerleistung steigern. Foto: Universität Basel
Die innere Uhr des Menschen reguliert sowohl Schlaf und Wachheit als auch seine Leistungsfähigkeit. Helles Licht verstärkt dabei die Wachheit und mindert die Schläfrigkeit. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung der Universität Basel konnte nun erstmals zeigen, dass helles Licht auch die Ausdauerleistung steigern kann - dies aber nur bei Frühaufstehern.

Der Tag-Nacht-Zyklus bestimmt als einer der wichtigsten Zeitgeber unseren Schlaf-Wach-Rhythmus, auch bekannt als innere Uhr. Die innere Uhr unterscheidet sich bei Menschen oft deutlich von der lokalen Uhrzeit. Man spricht dabei von Chronobiologie und Chronotypen, die sich - genetisch bedingt - grob in "Lerchen" (Frühaufsteher) und "Eulen" (Langschläfer) einteilen lassen.

Der Schlaf-Wach-Rhythmus kann durch Licht bei Tagesbeginn verkürzt und durch Licht in der Dämmerung verlängert werden. Auch hält uns helles Licht länger wach, während schummeriges Licht uns einschläfert.

Freitag, 30. November 2012

Licht erhöht Ausdauer-Leistung von Frühaufstehern

Leistungstest auf dem Fahrradergometer:
Helles Licht kann die Ausdauerleistung
steigern. Foto: Universität Basel
Die innere Uhr des Menschen reguliert sowohl Schlaf und Wachheit als auch seine Leistungsfähigkeit. Helles Licht verstärkt dabei die Wachheit und mindert die Schläfrigkeit. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung der Universität Basel konnte nun erstmals zeigen, dass helles Licht auch die Ausdauerleistung steigern kann - dies aber nur bei Frühaufstehern.

Der Tag-Nacht-Zyklus bestimmt als einer der wichtigsten Zeitgeber unseren Schlaf-Wach-Rhythmus, auch bekannt als innere Uhr. Die innere Uhr unterscheidet sich bei Menschen oft deutlich von der lokalen Uhrzeit. Man spricht dabei von Chronobiologie und Chronotypen, die sich - genetisch bedingt - grob in "Lerchen" (Frühaufsteher) und "Eulen" (Langschläfer) einteilen lassen.

Donnerstag, 15. November 2012

Chronobiologie: Gendefekt verstellt "Innere Uhr"

Innere Uhr.  Foto: Martina Marten/Pixelio
Ob jemand Frühaufsteher oder Langschläfer ist, steckt bereits in den Genen. Aber die innere Uhr bestimmt nicht nur, wer morgens schwungvoll aus dem Bett steigt - die ganze Tagesform hängt davon ab. Darüber berichten Prof. Achim Kramer und seine Arbeitsgruppe vom Institut für Medizinische Immunologie der Charité -Universitätsmedizin Berlin jetzt in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS) .

Mit einem kleinen Stich in den Arm entnahm das Team um Prof. KramerHautzellen von Patienten, die unter Schlafstörungen leiden. Die entnommenen Zellen wurden kultiviert. Im Zelllabor beobachteten die Forscher anschließend die Aktivität der so genannten Uhr-Gene in Abhängigkeit von der Tageszeit. So erhielten sie für jede Testperson ein individuelles Profil.