Freitag, 30. November 2012

Vergessener Skandal: Deutsche Entwicklungshilfe für China?

Eine Pressemitteilung der CDU/CSU-Menschenrechtsbeauftragten Steinbach vom 14. April 2008 macht es deutlich: Der Skandal schwelt unbeachtet weiter, Deutschland mit seiner hohen Staatsverschuldung zahlt immer noch munter Entwicklungshilfe an die Wirtschaftsmacht China. Wie edel. Gleichzeitig kämpft der Finanzminister Steinbrück um jede Million mit den Ministern, weil überall Geld knapp ist. Was könnte man mit diesem Geld alles fördern, Schulessen für Kinder aus HartzIV-Familien oder den Öko-Landbau? Ist Entwicklungshilfe für die Volkrepublik China (VRC) nun edel, ist es Angst oder einfach nur belächelte deutsche Tumbenheit. Oder ist es vielleicht doch die von der chinesischen Staatspresse angeprangerte Überheblichkeit? Auf jeden Fall findet man in der Begründung des zuständigen Ministeriums noch immer die nicht mehr zeitgemäße Formulierung, die eher einer vagen Hoffnung Ausdruck verleiht: „Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit China setzt am Reformwillen der chinesischen Regierung an.“ Hat unsere Regierung auch einen Reformwillen in dieser Sache?

Donnerstag, 29. November 2012

Eine Ehe in Deutschland hält länger

Die Ehe hat in Deutschland Dauer.
Foto: Gerd Altmann / Pixelio
Deutschland's Ehen halten immer länger. Wenn eine Ehe scheitert, ist es meist die Frau, die geht: Dies geht aus am Dienstag veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor. Danach wurden 2010 rund 187.000 Ehen nach einer durchschnittlichen Ehedauer von 14 Jahren und zwei Monaten geschieden - 1992 waren es nur 11 Jahre und 6 Monate. Aber bezogen auf einen Zeitraum von 25 Jahren scheitert in der Bundesrepublik mehr als jede dritte Ehe (39 Prozent). 

Der Wunsch nach Scheidung geht in der Mehrheit der Fälle (52,9 Prozent) von der Frau aus. Nur 38,9 Prozent der Scheidungsanträge im vergangenen Jahr reichten die Männer ein, in den übrigen Fällen beantragten beide Ehegatten die Scheidung gemeinsam. 

Wegen der längeren Ehedauer stieg auch das Durchschnittsalter der Geschiedenen auf einen Rekord: Die Männer waren im vergangenen Jahr bei ihrer Scheidung im Durchschnitt 44,7 Jahre alt, die Frauen 41,8 Jahre. 1992 waren Frauen bei der Scheidung 36,1 Jahre alt, und die Männer 39,0 Jahre.

Mittwoch, 28. November 2012

Stabile Stromversorgung mit „Kombikraftwerk 2“


Kombikraftwerk 2 fasst virtuell alle jeweils zur Verfügung
stehenden   erneuerbaren Energien zusammen und steuert damit
die Vollversorgung mit Strom. 
Foto: Detlev Müller / Pixelio
„Der globale Umweltwandel erfordert die Umstellung der Weltenergiesysteme auf emissionsärmere bzw. emissionsfreie Technologien. Die Anforderungen an die damit verbundenen Transformationsprozesse sind ohne Beispiel in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit: Bis zur Mitte dieses Jahrhunderts, also in nur 40 Jahren muss diese Transformation weitgehend abgeschlossen sein. Dies bedeutet, dass emissionsfreie Technologien in diesem Zeitraum praktisch vollständig die konventionellen Methoden zur Gewinnung fossiler Energieträger, ihrer Umwandlung und Nutzung ersetzen müssen.“ sagt Prof. Dr. Jürgen Schmid, aus der Sicht seiner Doppelrolle als Leiter des Fraunhofer Instituts in Kassel und Berater der Bundesregierung im Wissenschaftlichen Beirat für Globale Umweltveränderungen WBGU.

Welche Auswirkungen hat die Struktur der Stromversorgung?

Schöner sterbein im TV

Fund einer TV-Leiche. Foto: CFalk/Pixelio
„Wer im amerikanischen Fernsehen stirbt, ist schöner tot", sagt Tina Weber. Den Satz kann die Soziologin belegen. Weber untersuchte 13 amerikanische Fernsehserien - von „Six Feet Under", über „CSI Las Vegas" und „Dead like me" bis hin zu „Dexter". Und fand meistens zum Sterben schöne Leichen: jung, athletisch, gut aussehend. 

Alle diese TV-Serien wurden in den letzten 12 Jahren produziert und laufen ausnahmslos zur besten Sendezeit. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts wurde die amerikanische Fernsehlandschaft in den USA regelrecht mit TV-Serien, die den Umgang mit dem toten Körper in der Gerichtsmedizin oder im Bestattungsinstitut zeigen, überschwemmt. Tina Weber, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der TU Berlin, analysierte die Serien innerhalb des Forschungsprojektes „Tod und toter Körper". Gab es in den 1990er-Jahren nur eine Krimi-Serie, in der die Leiche über den Tatort hinaus eine Rolle spielte, Tote aber dennoch niemals gezeigt wurden, wird die Leiche in den neuen US-Serien zu einem zentralen Element im Plot und - sie ist nun auch zu sehen. Doch wie wird sie gezeigt, fragte Tina Weber, und was wird nicht gezeigt und warum. 

Montag, 26. November 2012

In Zukunft Gendoping? Wissensportal für Nachwuchssportler

Das Wissensportal Gentechnologie im Sport ist online.
Foto: Sporthochschule Köln
Über das sensible Thema Gendoping und Gentechnologie im Leistungssport informiert das Internet-Portal www.gentechnologie-im-sport.de. Die einzigartige und frei zugängliche Informations- und Wissensplattform ist jetzt online.

Die Praktiken des so genannten Gendoping gelten als zukunftsträchtigste Form der Leistungssteigerung im Spitzensport, auch wenn derzeit noch exakte Prognosen über die biomedizinischen Möglichkeiten und Dimensionen fehlen. Die öffentliche Diskussion zum Thema ist längst eröffnet ...

Mit der Internetseite www.gentechnologie-im-sport.de steht in Deutschland eine umfassende und frei zugängliche Informations- und Wissensplattform zum Themenfeld Gentechnologie und Gendoping im Leistungssport zur Verfügung, die sowohl ethische als auch sozialwissenschaftliche und rechtliche Fragen thematisiert.

Gewinnmaximierung + Rendite: Wie Private-Equity-Unternehmen Geld verdienen

Foto: Gerd Altmann / Pixelio
Ein bislang streng gehütetes Geheimnis von Private Equity Firmen (außerbörsliche Kapitalbeteiligungsgesellschaft) hat eine Studie der TU München jetzt gelüftet: Wenn Private Equity Firmen in mittelgroße Unternehmen investieren, profitieren sie am meisten davon, dass die Gewinne des Unternehmens steigen. Änderungen der Kapitalstruktur (Leverage-Effekt) und des Marktumfelds machen dagegen nur ein Drittel der Rendite von Private-Equity-Investitionen aus. 

Normalerweise lassen sich Private Equity Firmen nicht in die Karten sehen: Wie sie durch Investitionen in Unternehmen mittlerer Größe Gewinn erwirtschaften, ist ein streng gehütetes Betriebsgeheimnis. Eine Studie der TU München unter der Leitung von Prof. Christoph Kaserer, BWL-Lehrstuhl für Finanzmanagement und Kapitalmärkte, konnte jetzt allerdings auf die anonymisierten Daten von 332 mittelgroßen europäischen Unternehmen zurückgreifen, die zwischen 1990 und 2008 von einer Private-Equity-Gesellschaft übernommen worden sind. 

Ertrag steigern - Kosten senken 

Kräuter-Limonade selbstgemacht

Wunderbare Waldmeister-Limonade - getarnt als Mai-Bowle.
Foto: pixeltante / Pixelio
Perfekte Durstlöscher im Sommer ist selbstgemachte Kräuter-Limonade. Sie enthält keine künstlichen Aromastoffe und ihr Zuckergehalt lässt sich eigenhändig bestimmen - ein großer Vorteil gegenüber Fertig-Limonade. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt die Teilnahme an Kräuter-Wanderungen, um die Zutaten für Pfefferminz-Soda und Waldmeister-Sirup direkt in der Natur zu sammeln. Mit den „Wald- und Wiesen-Kräutern“ lässt sich dann der Sommer-Drink ansetzen: Pro Liter Wasser reicht ein Strauß Grünes. Man hängt ihn kopfüber in die Flüssigkeit und fügt den Saft einer Zitrone hinzu. Die Kräuter geben über Nacht ihre Geschmacksstoffe ab, während sie im Sud ziehen.

Ob Melisse, Thymian, Salbei, Rosmarin, Gundelrebe oder Giersch - zur kreativen Limonaden-Herstellung können fast alle Kräuter verwendet werden.

Sonntag, 25. November 2012

Hochschulabschluss mit 99

Leo Plass, der mit 99 Jahren seinen Hochschulabschluss für Lehramt erfolgreich ablegte. Screenshot der Website der Eastern Oregon University vom 16.06.2011
Mit 99 Jahren hatte er endlich Zeit. Leo Plass aus dem US-Staat Oregon feiert seinen Hochschulabschluss. Vor wenigen Tagen erhielt Plass laut Bericht des Fernsehsenders KTVZ-TV, sein Abschlusszeugnis von der Eastern Oregon University in der Stadt La Grande überreicht.

Knapp 80 Jahre nachdem er ein Studium an der damaligen Eastern Oregon Normal School abgebrochen hatte, schaffte Plass den Hochschulabschluss. 1932 stand der Amerikaner bereits einmal kurz vor dem Abschluss mit dem Ziel, Lehrer zu werden. Durch die damalige Weltwirtschaftskrise hätte er aber als Lehrer nur ein Gehalt von 80 Dollar monatlich haben können, was nicht ausgereicht hätte, erklärte Plass. So habe er das Angebot eines Freundes nicht ablehnen können, der ihm eine Stelle im Holzfällergewerbe mit einer Vergütung von 150 Dollar pro Monat angeboten habe. (sfr)

Weitere Information: EOU awards degree to 99-year-old who attended in 1930

Artikel erschienen am 15.06.2011 in Epoch Times Deutschland

Für Tinkerbell und die andere Feen der warmen Jahreszeiten ist der Winterwald ein mysteriöser und verbotener Ort in dem die Winter-Feen leben. Sommer- und Winter-Feen ist es nicht gestattet, die Grenzen des jeweils anderen Reiches zu überqueren, denn dabei könnten ihre zerbrechlichen Flügel beschädigt werden. Von der Schönheit des Winters angezogen, schleicht sich die neugierige Tinkerbell dennoch in die Winterwelt und etwas Außergewöhnliches passiert: Ihre Feenflügel beginnen zu leuchten und zu glitzern. Ausgestattet mit einem warmen Mantel macht sie sich auf die Suche nach dem Geheimnis der Feenflügel und dem größten Abenteuer ihres Lebens.