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Donnerstag, 13. Dezember 2012

Kenia verbrennt Elfenbein

Foto: Ich-und-Du/pixelio.de
Nach Angaben der Umweltschutz-Organisation WWF verbrannten kenianische Behörden in Nairobi rund 4,9 Tonnen konfisziertes Elfenbein. Damit kann das vernichtete Material nicht mehr über Umwege auf den Schwarzmarkt gelangen. Dennoch ist das Verbrennen von Stoßzähnen allein kein geeignetes Mittel, um die Wilderei auf Afrikanische Elefanten zu stoppen. 

„Niemand darf sich der Illusion hingeben, dass durch die Zerstörung von Elfenbein-Beständen den Schutz der Elefanten nachhaltig verbessert wird", warnt Stefan Ziegler, Referent Artenschutz beim WWF Deutschland. Es brauche vielmehr eine strengere Strafverfolgung von Wilderern und das konsequente Trockenlegen der illegalen und damit per se unregulierten Elfenbein-Märkte in Afrika und Asien.

Sonntag, 4. November 2012

Fisch-Produkte mit Umweltsiegel

Das MSC-zertifizierte schottische Gewässer "Loch Torridon" in England dient hauptsächlich der Hummer-Fischerei. Foto: (c) WWF-Canon Edward Parker
Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch der Deutschen beträgt pro Jahr etwa 14 Kilogramm Fisch, davon etwa ein Viertel aus den Tiefkühltruhen der Supermärkte. Neuerdings sind in deutschen Supermärkten Alaska-Seelachs-Produkte aus bestandserhaltender Fischerei in großen Mengen erhältlich. Der WWF empfiehlt den Kauf dieser Produkte, die das blaue Fisch-Siegel des Marine Stewardship Council (MSC) tragen. Das MSC-Label steht nach Ansicht des WWF für einen verantwortungsvollen Umgang mit der natürlichen Ressource Fisch.