Posts mit dem Label Olympische Spiele werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Olympische Spiele werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 29. August 2013

Hitlers "Ehren-Arierin" Helene Mayer erhielt 1936 Weltmeistertitel im Florettfechten

Helene-Mayer-Sondermarke der Deutschen Post zur Olympiade 1972 in München
"Ehren-Arierin" – das ist bein Begriff, den heute keiner mehr kennt oder findet - auch nicht im Lexikon. Doch als Stichwort zur Zeitgeschichte ist er auch 75 Jahre nach den Olympischen Spielen von 1936 bis heute lebendig - und verbunden mit einem Namen: Helene Mayer.

Ein Jahr vor Beginn der Spiele von Berlin drohte den Nationalsozialisten wegen ihrer Rassenpolitik ein Olympia-Boykott der USA mit unabsehbaren Konsequenzen. Sie brauchten dringend eine Alibi-Jüdin im Olympiateam. Helene Mayer – wen sonst? 

Groß, blonde Zöpfe, blauäugig, siegreich mit der Waffe. Helene Mayer, Olympiasiegerin im Florettfechten von 1928, war eine Erscheinung wie aus dem Musterkatalog für germanische Frauen. Die "blonde He", eine deutsche Volksheldin. In der 'Anhaltischen Rundschau' wurde der 17-Jährigen Olympiasiegerin von Amsterdam eine Ode gewidmet: "Und, denkt euch, sie trägt blonde Zöpfe! / Und schlingt darum ein weißes Band. / Ein blaues Aug, ein deutscher Schädel, / der Jugend Anmut im Gesicht / ein gut gewachsen rheinisch Mädel – / und ficht, als wie der Teufel ficht." 

Deutscher Schädel, jüdischer Vater 

Dienstag, 26. Februar 2013

Chinesische Polizei mit Tränengas gegen Mönche und Exil-Tibeter

Die indische Polizei hat am Donnerstag einen Protestmarsch von Exil-Tibetern aufgelöst und die mehr als 100 Teilnehmer festgenommen, wie Nachrichtenagenturen berichten. Die Demonstranten traten daraufhin in einen Hungerstreik, wie einer ihrer Sprecher, Tenzin Palkyi, mitteilte. 

Auch Europäer im Hungerstreik 

Der am Montag gestartete Protestmarsch wurde am Morgen in der Stadt Dehra gestoppt. Die Teilnehmer ließen sich von den Polizisten in Busse führen. Sie sollen nach Polizeiangaben wegen Störung der öffentlichen Ordnung vor Gericht gestellt werden. Neun Tibet-Aktivisten aus Deutschland, den USA, Schottland, Polen und Australien wurden nicht festgenommen. Sie schlossen sich aber dem Hungerstreik an. Die Teilnehmer an der Demonstration wollten zu den Olympischen Spielen in Peking ein Zeichen für die Unabhängigkeit Tibets setzen.