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Sonntag, 15. September 2013

Eins, zwei, gsuffa - Alkohol-Konsum in Deutschland leicht rückläufig

Feierabend-Bier.  Foto: Radka Schöne/Pixelio
In Deutschland konsumieren insgesamt 9,5 Mio. Menschen Alkohol in gesundheitlich riskanter Weise, wenn sie mehr als 12 g (Frauen) bzw. 24 g (Männer) täglich konsumieren. Von den 9,5 Mio. Menschen konsumieren 2,0 Mio. missbräuchlich und 1,3 Mio. abhängig Alkohol.

Erfreulich ist Rückgang des Alkohol-Konsums in Deutschland. Im Jahr 2009 wurde mit 9,7 Liter reinen Alkohols 2,0 Prozent weniger getrunken als im Jahr zuvor (2008: 9,9 Liter reiner Alkohol). Für viele vermeidbare Gesundheitsschäden und sozialen Folgen infolge des Alkohol-Konsums ist dieser geringfügige Rückgang, seit 2005 nur um 0,3 Liter, entschieden zu gering.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Medikamentenabhängigkeit in Deutschland

Vier bis fünf Prozent aller häufig verordneten Arzneimittel besitzen ein eigenes Suchtpotenzial und sind verordnungspflichtig. Schätzungsweise ein Drittel dieser Mittel werden nicht wegen akuter Probleme, sondern langfristig zur Sucht-Erhaltung und zur Vermeidung von Entzugserscheinungen verordnet. Dennoch wurden 2009 z. B. 28,1 Packungen Schlaf- und Beruhigungsmittel (- 2 Prozent zum Vorjahr / 2008: 28,9 Mio.) und 10,5 Packungen Tranquilizer, die ‚klassischen' Benzodiazepine, (- 4 Prozent zum Vorjahr / 2008: 11 Mio.) verkauft. 

Die Verkaufszahlen geben die Spitze des Eisbergs wieder. Ein Trend für die gesellschaftliche Belastung durch abhängig machende Medikamente lässt sich daraus nicht ablesen, da die Internet-Bestellungen und Privatrezepte boomen. Die DHS fordert für dieses Suchtproblem stärkere Präventionsbemühungen, Information aller Beteiligten, Mediziner, Apotheker und Medikamentennutzer sowie eine intensive Forschung. 

Schätzungsweise 1,4 Mio. sind abhängig von Medikamenten mit Suchtpotenzial, 1,1 - 1,2 Mio. Menschen von Benzodiazepin-Derivaten und weitere 300.000 - 400.0000 Menschen von anderen Arzneimitteln. (sfr / DSH) 

Weitere Informationen: Deutschen Suchthilfe - http://www.dhs.de



Artikel erschienen am 28.04.2011 in Epoch Times Deutschland

Samstag, 1. Dezember 2012

Es wird weniger geraucht in Deutschland

Das Rauchverbot zeigt die erwarteten positiven
Folgen. 
Foto: Viktor Schwabenland/Pixelio

Der Rückgang des Zigaretten-Verbrauchs ist deutlich, aber mit 1,6 Prozent im Jahr 2009 nur noch halb so intensiv wie im Jahr zuvor (2008: 3,8 Prozent). 1.055 Zigaretten waren das je Einwohner im Jahr 2009 (2008: 1.071). Die Zahl gerauchter Zigarren und Zigarillos sank im gleichen Zeitraum um 24,6 Prozent auf 3.763 Stück und der Pfeifentabak-Verbrauch gar um 57,2 Prozent auf 806 Tonnen, während der Feinschnitt-Verbrauch um 11,7 Prozent auf 24.403 Tonnen anstieg. Diese Veränderung weist auf geänderte Konsum-Muster hin. Hier greifen Preiserhöhungen, Abgabe-Beschränkungen und Gesundheitsbewusstsein.