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Mittwoch, 4. September 2013

Staatliche Rente hat schlechtes Image bei Studenten

Peter Derrfuss  / pixelio.de
Das Vertrauen in eine staatlich gesicherte Rente ist unter Nachwuchs-Führungskräften fast verloren gegangen. 93 Prozent aller angehenden Akademiker glauben nicht mehr daran, dass die deutsche Rentenversicherung ihre Grundversorgung im Alter decken kann. So lautet das Ergebnis einer Umfrage der Essener "FOM Hochschule für Ökonomie & Management" unter 30.000 Studenten, die berufsbegleitend an Akademien und Hochschulen in über 30 Städten deutschlandweit studieren. 

„Das Ergebnis spricht eine deutliche Sprache", sagt Studienleiter Professor Dr. Thomas Heupel. „In den Augen der Studierenden hat die Rente einen desaströsen Ruf." Lediglich 1,3 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Rente sehr sicher sei. 56,5 Prozent halten sie für sehr unsicher. Aus Sicht des Wissenschaftlers seien nun Arbeitgeber gefordert. Eine betriebliche Altersvorsorge ist nämlich laut Umfrage bei künftigen Führungskräften als Alternative angesagt. „Wer hier attraktive Lösungen anbietet, wird im Kampf um die klügsten Köpfe die Nase vorn haben", glaubt Heupel. Neben betrieblichen Lösungen sind auch Riester-Rente (knapp 60 Prozent), Immobilien (56,1 Prozent) und einfaches Sparen (56 Prozent) beliebt. Aktien (20,5 Prozent) und Rürup-Rente (4,7 Prozent) fallen dagegen ab. Bei der Befragung waren Mehrfachantworten möglich. 

Die FOM-Umfrage „Job, Karriere und Altersvorsorge" zeigt auch, dass angehende Akademiker auf Rückenwind durch den zukünftig noch steigenden Fachkräftemangel setzen. Eine große Mehrheit erhofft sich dadurch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. 

Samstag, 9. Februar 2013

Attraktive Arbeitgeber finden leichter Fachkräfte


Ein attraktiver Arbeitgeber. Logo The Epoch Times Deutschland
Wachsender Mangel an Fachkräften und der demografische Wandel veranlassen Unternehmen, stärker um qualifizierte Arbeitnehmer zu werben. Wer im Wettbewerb um Fachkräfte mithalten will, muss als Arbeitgeber attraktiv sein. Wie es mit Bekanntheit und Attraktivität bei mittelständischen Unternehmen in der Region Ulm, Neu-Ulm und im Alb-Donaukreis steht, hat das Kompetenzzentrum Wachstums- und Vertriebsstrategien der Hochschule Neu-Ulm (HNU) untersucht. Ergebnis der Studie: Größere und umsatzstärkere Unternehmen sind attraktiver. 

„Große Konzerne betreiben aktives Marketing, um so mit einem positiven Bild vom Arbeitgeber Fachkräfte zu finden und zu binden.