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Freitag, 22. Februar 2013

Jugend bleibt in der Nähe der Eltern

Die Jugend weiß, wo es am schönsten ist: Ganz in der Nähe von Mutter und Vater. In die Ferne zieht es nur die wenigsten jungen Männer und Frauen, wenn sie das Elternhaus verlassen. Im Durchschnitt liegt ihre neue Bleibe gerade einmal 9,5 Kilometer entfernt vom Heim der Eltern. Jeder zehnte wagt sich sogar nur weniger als einen halben Kilometer weg. Das ist das Ergebnis einer jetzt vom DIW Berlin veröffentlichten Studie einer Forschergruppe um Thomas Leopold von der Universität Bamberg. „Besonders, wenn Mutter und Vater noch in dem Ort leben, in dem die Jugendlichen aufgewachsen sind, bleiben sie in deren Nähe“, sagt der Sozialwissenschaftler. 

Freitag, 9. November 2012

Gefühlslage Schmerz: Immer schmerzhaft: Arbeitslosigkeit

Wenn zur Angst vor Armut auch noch Achtungsverlust kommt ...Foto: Gerd Altmann / Pixelio
Ökonomen glauben, dass Arbeitslose in der Gesellschaft geringer geachtet werden. Also würden Arbeitslose in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit weniger unter dem Verlust ihrer Arbeit leiden als die Arbeitslosen in anderen Regionen, da sie viele Leidensgenossen hätten. Dabei wird anscheinend von einer ökonomischen Gesamtsumme der Wertschätzung und ihrem Gegenteil, der Verlust der Achtung ausgegangen. 

Arbeitlosigkeit ist immer schmerzhaft 


„Unsere Studie widerlegt die unter Ökonomen vorherrschende Ansicht, dass Menschen weniger unter Arbeitslosigkeit leiden, wenn sie das Schicksal arbeitslos zu sein mit vielen anderen teilen“, sagt Daniel Oesch, Soziologe an der Universität Lausanne, der die Studie zusammen mit Oliver Lipps vom Swiss Centre of Expertise in Social Sciences (FORS) erstellt hat.