| Bild: Wintereinbruch im Oktober. Es schneite dann noch zwei Tage weiter bis 7cm erreicht waren. Foto: Sonja Flesch-Reiss |
Die neueste vom Umweltbundesamt (UBA) in Auftrag gegebene Studie zur Konkretisierung dessen, was der Klimawandel in deutschen Landen so alles bewirken kann und auf welche Veränderungen wir uns einstellen können und müssen. Dies betrifft nicht nur die Landwirtschaft und die Art und Weise des Bauens von Häusern und Straßen, auch bereits bestehende Industrie wird sich den Veränderungen anpassen müssen, um den Schäden und deren Folgekosten zu minimieren.
Bis zum Ende dieses Jahrhunderts könnte es in Deutschland wegen des Klimawandels insgesamt merklich wärmer werden. Dies zeigen erste Ergebnisse eines Klimamodells: Bis zum Ende des Jahrhunderts ergeben die Modellrechnungen – gegenüber den Jahren 1961 bis 1990 – einen Anstieg der Temperaturen zwischen 1,8 und 2,3 Grad Celsius. Die stärkste Erwärmung könnte es im Norden Deutschlands (außerhalb des Küstenbereichs) sowie in den Voralpen geben. Bei den Niederschlägen ergibt sich ein weniger einheitliches Bild. Die regionalen Unterschiede dürften hier groß sein: Beispielsweise errechneten die Forscherinnen und Forscher für das ohnehin schon trockene norddeutsche Tiefland bis zu 50 Prozent weniger Niederschläge. In den Gebirgsregionen dürften dagegen vor allem im Winter die Niederschläge im Mittel zunehmen.